Vorwort
I
Vom Aphorismus zur Satire - "O schöne Überflüssigkeit"
II
Selbstbespiegelung
III
Der Optimist und der Nörgler
IV
Jahrmarkt der Gedanken
Couplet macabre
VI
Weibliches, Allzuweibliches oder
Die Zwänge der Liebe
VII
Umgang mit Gott, der Welt und miteinander
VIII
Länder & Leute - Österreicher bevorzugt
IX
Sprache als Hure und Jungfrau
Nichts mit den Ähnlichkeiten
XI
Schlusslicht - "Wie wird mir zeitlos"
XII
Auf ein letztes, kein eigenes Wort
So tiefsinnig kann Komik sein, so komisch Tiefsinn. Und so günstig ein äußerlich kleines, aber sonst großes Buch. Münchner Merkur Günter Baumann versammelt Perlen aus dem unüberblickbaren Werk des großen Zynikers in diesem Reclam-Band. Österreich
Zum Lachen fand Karl Kraus die Welt nicht. Deshalb nahm er sie sprachlich aufs Korn, mit grotesk-humorvollen und oft bitterbösen Aphorismen, fingierten Verlagsmeldungen und Feuilletons, veröffentlicht in seiner eigenen Zeitschrift 'Die Fackel' - alles getreu dem kakanischen Motto: "Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst."
Karl Kraus (1874-1936) gilt heute als einer der bedeutendsten Sprach- und Kulturkritiker des 20. Jahrhunderts. Mit seiner Zeitschrift "Die Fackel" und seinem literarischen Schaffen war er unbestechlicher Kommentator des kulturellen und politischen Zeitgeschehens. Zeitlebens polarisierte der österreichische Satiriker, Essayist und Publizist.
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