Einführung
Erforschung der Intelligenz in der Natur
Fünfzehn Jahre lang habe ich indigene Bewohner Amazoniens bei ihrem Kampf um ihr angestammtes Land unterstützt. Diese Menschen sind davon überzeugt, dass auch Pflanzen und Tiere zweckhaft handeln, und dass Schamanen in Träumen und Visionen mit Pflanzen und Tieren verkehren können. Ihre Methode, sich Wissen zu erwerben, ist aber eingefleischten Rationalisten schwer nachvollziehbar.
Vor über zehn Jahren begann ich nach Gemeinsamkeiten zwischen dem Wissen der indigenen Völker und der Wissenschaft des Westens zu suchen. Es gelang mir schließlich, Zusammenhänge zwischen dem Schamanismus und der Molekularbiologie zu entdecken. In meinem Buch Die kosmische Schlange stellte ich die These auf, Schamanen könnten bewusst bis zur molekularen Ebene des Lebens vordringen und in ihren Visionen Zugang zu DNS-bezogenen Informationen finden, die sie ?belebte Essenzen?, oder auch ?Geister? nennen.
Indigene Stammesführer und Schamanen im Amazonasgebiet zeigten großes Interesse
Eine Spurensuche an der Grenze des Wissens
Jeremy Narby präsentiert in seinem Buch überwältigendes Beweismaterial, dass nicht nur der Mensch über eine unabhängige Intelligenz verfügt. Auch Bakterien, Pflanzen, Tiere und andere Formen nicht-menschlichen Lebens zeigen eine geradezu frappierende Neigung, eigene Entscheidungen zu treffen und neue Handlungsmuster zu entwickeln.
Jeremy Narby entdeckt nicht nur intelligentes Verhalten überall in der Natur, sondern geht auch der Frage nach, was der Mensch auf seiner Suche nach einem gesünderen und nachhaltigeren Leben von einer beispielhaft sparsamen und anpassungsfähigen Natur lernen kann.
Damit setzt er seine Reise fort, die er in dem weltweit erfolgreichen Buch "Die kosmische Schlange" begonnen hat und die ihn zunächst zu den Stammesgesellschaften Amazoniens, dann in den Fernen Osten und letztlich zur Avantgarde der gegenwärtigen Naturwissenschaften führte. Die Ergebnisse seine Erkundungen sind faszinierend: Zwischen den Vorstellungen der indigenen Heiler über die Intelligenz in der Natur und jenen der fortschrittlichen Naturwissenschaftler zeigen sich fundamentale Unterschiede, aber auch erstaunliche Parallelen. Jeremy Narby führt die außergewöhnlichen Ergebnisse aus zwei Forschungswelten zusammen und versucht die geheimen Wege zu ergründen, auf denen die Natur ihr Wissen und ihre Weisheit erlangt.
Ein packendes Buch, das unserem Weltbild neue Dimensionen eröffnet.
Einführung: Die Erforschung der Intelligenz in der Natur
Vögel mit Köpfchen
Agnostische Visionen
Verwandlungskünstler
Hüttenfieber
Insektenverstand
Raubtiere
Pflanzen als Gehirne
Kluger Schleim
Japanische Schmetterlingsmaschinen
Gelatinegeheimnisse
Chi-sei und Naturerkenntnis
Jeremy Narby, geboren 1959 in Montreal, wuchs in der Schweiz und in Kanada auf. Studium der Geschichte in England, später der Anthropologie in den USA. Verbrachte zwei Jahre bei Studien im peruanischen Amazonasgebiet bei verschiedenen Indianerstämmen. Lehrt in Stanford Anthropologie; lebt in der Schweiz, Kanada und den USA.
€ 19,90