Willkommen bei buch.de !

 

  

Innere Sicherheit: Bunker-Ästhetik

   von Harald Kimpel

buch.de-Verkaufsrang:
ISBN-10:
3-89445-375-3
ISBN-13:
978-3-89445-375-6
Erschienen:
11.2006
Sofort lieferbar
Einband:
kartoniert/broschiert
Sonstiges:
100 Farbabb. 17 cm
Seitenzahl:
120
Gewicht:
271 g
Erschienen bei:
Jonas Verlag F. Kunst U.
Herausgeber: Harald Kimpel

Kurzbeschreibung

Die Kunst hatte Anlässe genug, sich seit der Mitte des vergangenen Jahrhunderts mit dem Phänomen Bunker zu beschäftigen. Nationale politische Entscheidungen, weltweite Kriegsschauplätze, kollektive Gedenkaktionen haben vor dem Hintergrund eines Gefühls der Bedrohung die Architekturen der Hermetik zu Angriffsflächen einer künstlerischen Praxis werden lassen, der es um die kritische Auseinandersetzung mit den brennenden Fragen von Krieg und Frieden zu tun ist. Betonierte Hinterlassenschaften - wie die des "Atlantikwalls" dienen in lautlosem Versinken oder aggressiver Präsenz der Kunst als zeitgemäße Ansätze für Erinnerung und Mahnung, Trauer und Warnung. Der reich illustrierte Band zeigt die Aktualität eines Symbols. Er dokumentiert in Text und Bild, auf welche Weise und mit welchen Absichten Künstlerinnen und Künstler mit dem illusionären Konzept der inneren Sicherheit umgegangen sind. Werkgruppen und Einzelarbeiten belegen exemplarisch die Vielfalt der Medien und die Bandbreite der ästhetischen, psychologischen und politischen Aspekte bei der künstlerischen Verarbeitung eines zweifelhaften Überlebensmodells zwischen Schutz und Bedrohung, Geborgenheit und Klaustrophobie. Zeugnisse individuellen Erlebens wechseln mit sachlicher Bestandsaufnahme, medialer Transformation und Ansätzen von Ruinenromantik: Bunker-Ästhetik im Spannungsverhältnis von Faszination und Schrecken. An Beispielen von Fotografie, Malerei, Plastik, Zeichnung aus drei Jahrzehnten versammelt der Band visuelle Kommentare zur Strategie der Selbsteinschließung. Sichtbar werden die formalen, emotionalen und sozialen Dimensionen bei der künstlerischen Bewältigung einer katastrophalen Vergangenheit, die mental und materiell unübersehbar in unsere noch immer gefährdete Gegenwart ragt. Mit Werkgruppen sind beteiligt: Joachim Bandau, Peter Jacobi, Magdalena Jetelová, Matthias Koch, Edgar Lissel, Reinhold Rieckmann, Johannes Schönert, Erasmus Schröter, Thomas Schütte, Ine Tjarksen u.a. Einzelarbeiten von: Gerhard Glück, Volker Hinniger, Wolfram Scheffel u.a. Ausstellung im Marburger Kunstverein Oktober 2006

Beschreibung

Harald Kimpel (Hg.)
Innere Sicherheit: Bunker-Ästhetik

Die Kunst hatte Anlässe genug,
sich seit der Mitte des vergangenen Jahrhunderts mit dem Phänomen Bunker zu beschäftigen.
Nationale politische Entscheidungen, weltweite Kriegsschauplätze, kollektive Gedenkaktionen haben vor dem Hintergrund
eines Gefühls der Bedrohung die
Architekturen der Hermetik zu
Angriffsflächen einer künstlerischen Praxis werden lassen, der
es um die kritische Auseinandersetzung mit den brennenden
Fragen von Krieg und Frieden zu
tun ist. Betonierte Hinterlassenschaften - wie die des "Atlantikwalls" dienen in lautlosem Versinken oder aggressiver Präsenz
der Kunst als zeitgemäße
Ansätze für Erinnerung und
Mahnung, Trauer und Warnung.
Der reich illustrierte Band
zeigt die Aktualität eines Symbols. Er dokumentiert in Text
und Bild, auf welche Weise und
mit welchen Absichten Künstlerinnen und Künstler mit dem
illusionären Konzept der inneren
Sicherheit umgegangen sind.
Werkgruppen und Einzelarbeiten belegen exemplarisch die
Vielfalt der Medien und die
Bandbreite der ästhetischen,
psychologischen und politischen
Aspekte bei der künstlerischen
Verarbeitung eines zweifelhaften Überlebensmodells zwischen
Schutz und Bedrohung, Geborgenheit und Klaustrophobie.
Zeugnisse individuellen Erlebens
wechseln mit sachlicher
Bestandsaufnahme, medialer
Transformation und Ansätzen
von Ruinenromantik: Bunker-
Ästhetik im Spannungsverhältnis
von Faszination und Schrecken.
An Beispielen von Fotografie,
Malerei, Plastik, Zeichnung aus
drei Jahrzehnten versammelt der
Band visuelle Kommentare zur
Strategie der Selbsteinschließung. Sichtbar werden die formalen, emotionalen und sozialen Dimensionen bei der künstlerischen Bewältigung einer katastrophalen Vergangenheit, die
mental und materiell unübersehbar in unsere noch immer
gefährdete Gegenwart ragt.
Mit Werkgruppen sind beteiligt:
Joachim Bandau, Peter Jacobi,
Magdalena Jetelová, Matthias
Koch, Edgar Lissel, Reinhold
Rieckmann, Johannes Schönert,
Erasmus Schröter, Thomas
Schütte, Ine Tjarksen u.a.
Einzelarbeiten von: Gerhard
Glück, Volker Hinniger, Wolfram
Scheffel u.a.

Ausstellung im Marburger
Kunstverein Oktober 2006

Portrait

Dr. phil. Harald Kimpel, geboren 1950 in Kassel, Studium der Kunstpädagogik, Kunstgeschichte, klassischen Archäologie und europäischen Ethnologie in Kassel und Marburg. Arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Kulturamt der Stadt Kassel.



Mehr über...
  • Mehr über:  Bunker, Ausstellungskataloge; Kunst, Emden; Museen, Marburg; Museen, Marburger Kunstverein, Ostfriesisches Landesmuseum Emden
  • Mehr von: 
  • Mehr von:  Harald Kimpel, Jonas Verlag für Kunst und Literatur GmbH


  •  


    Bei Videoaufzeichnungen sind Widerruf und Rückgabe gemäß § 8 unserer AGB nicht möglich, wenn die gelieferten Datenträger vom Kunden entsiegelt worden sind.