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Josef Plecnik. Architektur im Ringturm, Band 12

   von Adolph Stiller

buch.de-Verkaufsrang:
ISBN-10:
3-7025-0542-3
ISBN-13:
978-3-7025-0542-4
Erschienen:
06.2006
Sofort lieferbar
Aus der Reihe:
«Architektur im Ringturm»
Einband:
kartoniert/broschiert
Sonstiges:
zahlreiche Farbabb. 21,5 cm
Seitenzahl:
80
Gewicht:
352 g
Erschienen bei:
Pustet Anton
Herausgeber: Adolph Stiller Mitarbeiter: Adolph Stiller Mitarbeiter: Friedrich Achleitner Mitarbeiter: Stephan Templ Mitarbeiter: Damjan Prelovsek

Beschreibung

In einer eigenständigen Architektursprache, die in klassisch-
antiken, gelegentlich auch regionalen Vorbildern ihre Bezüge sucht, realisierte der außergewöhnliche Architekt Josef Plecnik an allen drei Wirkungsstätten – Wien, Prag und Laibach – sein bis heute herausragendes Werk.
In seiner ersten Zeit als freischaffender Architekt schuf er in Wien 1903 bis 1905 das Zacherlhaus und 1910 bis 1913 die Heilig-Geist-Kirche mit ihrer berühmten Krypta. Nach dem Zerfall der Monarchie und der Rückkehr in seine Heimatstadt Ljubljana leitete er als Professor an der neu gegründeten Universität zahlreiche die Hauptstadt des neuen Slowenien prägende Bauten. Zur selben Zeit beauftragte ihn Präsident Tomás Mašaryk mit dem Umbau der Prager Burg zum Sitz des obersten Repräsentanten der Tschechischen Republik.
Der strenggläubige, ein monastisches Leben führende Katholik
Plecnik verlieh den Hauptstädten dieser beiden jungen Republiken ein beeindruckendes und bis heute erhaltenes Antlitz.
Josef Plecnik galt als einer der begabtesten Otto-Wagner-Schüler; als Architekt war er resistent gegenüber den Verlockungen der Moderne, den Thesen etwa eines Le Corbusier erlag er nie.
Seine Architektur ist der Inbegriff der »architectura perennis«.
Plecnik, dessen Tod sich am 7. Jänner 2007 zum 50. Mal jährt, war lange Zeit verkannt, hinter dem Eisernen Vorhang war sein Werk verborgen und vergessen. Heute aber zählt er zu den wichtigten Architekten der 20. Jahrhunderts.

Josef Plecnik
geboren 1872 in Laibach, 1888 – 92 Ausbildung zum Tischler an der Grazer Gewerbeschule. 1895 – 98 Studium bei Otto Wagner an der Akademie der bildenden Künste und bereits ab 1896 Mitarbeit im Atelier seines Lehrers;von 1900 –11 freischaffender Architekt in Wien. 1921 Rückkehr nach Ljubljana, wo zahlreiche Projekte realisiert. Am 7. Jänner 1957 stirbt Josef Plecnik in seinem Haus in Laibach.

Kurzbeschreibung

In einer eigenständigen Architektursprache, die in klassisch-
antiken, gelegentlich auch regionalen Vorbildern ihre Bezüge sucht, realisierte der außergewöhnliche Architekt Josef Plecnik an allen drei Wirkungsstätten - Wien, Prag und Laibach - sein bis heute herausragendes Werk.
In seiner ersten Zeit als freischaffender Architekt schuf er in Wien 1903 bis 1905 das Zacherlhaus und 1910 bis 1913 die Heilig-Geist-Kirche mit ihrer berühmten Krypta. Nach dem Zerfall der Monarchie und der Rückkehr in seine Heimatstadt Ljubljana leitete er als Professor an der neu gegründeten Universität zahlreiche die Hauptstadt des neuen Slowenien prägende Bauten. Zur selben Zeit beauftragte ihn Präsident Tomás MaSaryk mit dem Umbau der Prager Burg zum Sitz des obersten Repräsentanten der Tschechischen Republik.
Der strenggläubige, ein monastisches Leben führende Katholik
Plecnik verlieh den Hauptstädten dieser beiden jungen Republiken ein beeindruckendes und bis heute erhaltenes Antlitz.
Josef Plecnik galt als einer der begabtesten Otto-Wagner-Schüler; als Architekt war er resistent gegenüber den Verlockungen der Moderne, den Thesen etwa eines Le Corbusier erlag er nie.
Seine Architektur ist der Inbegriff der »architectura perennis«.
Plecnik, dessen Tod sich am 7. Jänner 2007 zum 50. Mal jährt, war lange Zeit verkannt, hinter dem Eisernen Vorhang war sein Werk verborgen und vergessen. Heute aber zählt er zu den wichtigten Architekten der 20. Jahrhunderts. Josef Plecnik
geboren 1872 in Laibach, 1888 - 92 Ausbildung zum Tischler an der Grazer Gewerbeschule. 1895 - 98 Studium bei Otto Wagner an der Akademie der bildenden Künste und bereits ab 1896 Mitarbeit im Atelier seines Lehrers;von 1900 -11 freischaffender Architekt in Wien. 1921 Rückkehr nach Ljubljana, wo zahlreiche Projekte realisiert. Am 7. Jänner 1957 stirbt Josef Plecnik in seinem Haus in Laibach.

Portrait

Adolph Stiller, Architekt und Architekturwissenschaftler, Lehr- und Forschungstätigkeit in Genf, Zürich, Mailand Paris und Wien, Gastprofessuren u.a. in Linz, Graz und Venedig. Kurator von Architektur im Ringturm und Herausgeber der gleichnamigen Publikationsreihe. Zahlreiche Ausstellungen und Beiträge in internationalen Zeitschriften und Katalogen.



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