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Auf der Suche nach dem Gedächtnis. Pantheon

   von Eric Kandel

buch.de-Verkaufsrang:
ISBN-10:
3-570-55039-7
ISBN-13:
978-3-570-55039-7
Erschienen:
10.2007
Sofort lieferbar
Aus der Reihe:
«Pantheon»
Einband:
kartoniert/broschiert
Sonstiges:
zahlreiche Abbildungen 21,5 cm
Seitenzahl:
524
Gewicht:
641 g
Erschienen bei:
Bertelsmann Verlag
Übersetzer: Hainer Kober Mitarbeiter: Hainer Kober

Beschreibung

Wir sind das, woran wir uns erinnern Eric Kandel, der bedeutendste Gedᅵchtnisforscher unserer Zeit, erinnert sich an sein Leben. Als Kind floh er 1939 vor den Nazis aus Wien nach New York. Mit groᅵem erzᅵhlerischen Schwung schildert Kandel, wie ihn seine persᅵnliche Suche nach der Erinnerung dazu brachte, sich erst der Geschichte, dann der Psychoanalyse und schlieᅵlich der neurobiologischen Forschung zuzuwenden, um eine neue Wissenschaft des menschlichen Denkens und Fᅵhlens zu begrᅵnden. Zwei Tage nach Eric Kandels neuntem Geburtstag bricht die Gewalt in sein Leben ein. Die Wohnung der Kandels wird von den Nazis geplᅵndert, die jᅵdische Familie muss fliehen. Gemeinsam mit seinem Bruder trifft er 1939 in New York ein, erst Monate spᅵter gelingt es den Eltern nachzukommen. Aus dem Versuch zu begreifen, was ihm geschehen ist, erwᅵchst bei Kandel eine Faszination fᅵr die Vergangenheit, fᅵr das Erinnern und Vergessen. Das fᅵhrt ihn zunᅵchst zum Studium der Geschichte und Literatur. Doch das Wien, das ihn nicht loslᅵsst, die Stadt Schnitzlers und Musils, ist auch die Sigmund Freuds. Bei seiner Auseinandersetzung mit der Psychoanalyse stᅵᅵt Kandel jedoch rasch an die Grenzen dieses Fachs. Er wendet sich daher der biologischen Forschung zu. Es geht ihm um die wissenschaftliche Erklᅵrung dessen, was Freud ᅵber psychische Prozesse, das Bewusste und das Unbewusste gesagt hat. Indem Kandel sein Leben Revue passieren lᅵsst und seine Entwicklung als Forscher erzᅵhlt, beschreibt er, wie sich die moderne, neurobiologisch fundierte Wissenschaft des menschlichen Geistes entwickelt hat. Eine Autobiographie auf hᅵchstem literarischem Niveau, geschrieben von einem analytischen Meisterdenker und getragen von groᅵer politischer und menschlicher Weitsicht. Die Gedᅵchtnisforschung ist eine Schlᅵsseldisziplin des 21. Jahrhunderts. "′Auf der Suche nach dem Gedᅵchtnis′ ist nicht bloᅵ die Autobiographie eines Hirnforschers, es ist auch die Autobiographie einer Wissenschaft. Die Entwicklung der letzten 70 Jahre Hirnforschung werden so gut erzᅵhlt, wie es im biographischen Genre nur sein kann: zupackend, leidenschaftlich, mit Insiderinformationen, sorgfᅵltig im Detail [...] ein faszinierender Einblick in eine bewundernswᅵrdige Lebensleistung." Sᅵddeutsche Zeitung "Kandels auch stilistisch mitreiᅵend vorgetragenen Erinnerungen bewegen deshalb so sehr, weil sie die eigene Historie im Guten wie im Schlechten unauflᅵsbar in der Zeitgeschichte verorten. Alles fᅵgt sich zu einer groᅵen Erzᅵhlung im Medium des Gedᅵchtnisses." Literarische Welt "Kandel beschreibt hundert Jahre Gehirnforschung als intellektuellen Krimi. So kritisierbar es ist, wenn geisteswissenschaftliche Theoreme in der Kategoriensprache der Naturwissenschaft abgehandelt werden [ᅵ], so fragwᅵrdig sind auch die Abwehrhaltungen oder Ignoranz gegen die Erkenntnisse der Neurowissenschaften. Gegen beide intellektuellen Pathologien hilft die Beschᅵftigung mit dem Gegenstand. Eric Kandels Erinnerungen an die Entstehungsgeschichte der Biologie des Geistes ist dafᅵr eine hervorragende Handreichung." Tagezeitung

Kurzbeschreibung

Wir sind das, woran wir uns erinnern<br />
<br />Eric Kandel, der bedeutendste Gedächtnisforscher unserer Zeit, erinnert sich an sein Leben. Als Kind floh er 1939 vor den Nazis aus Wien nach New York. Mit großem erzählerischen Schwung schildert Kandel, wie ihn seine persönliche Suche nach der Erinnerung dazu brachte, sich erst der Geschichte, dann der Psychoanalyse und schließlich der neurobiologischen Forschung zuzuwenden, um eine neue Wissenschaft des menschlichen Denkens und Fühlens zu begründen.<br />
<br />Zwei Tage nach Eric Kandels neuntem Geburtstag bricht die Gewalt in sein Leben ein. Die Wohnung der Kandels wird von den Nazis geplündert, die jüdische Familie muss fliehen. Gemeinsam mit seinem Bruder trifft er 1939 in New York ein, erst Monate später gelingt es den Eltern nachzukommen.<br />Aus dem Versuch zu begreifen, was ihm geschehen ist, erwächst bei Kandel eine Faszination für die Vergangenheit, für das Erinnern und Vergessen. Das führt ihn zunächst zum Studium der Geschichte und Literatur. Doch das Wien, das ihn nicht loslässt, die Stadt Schnitzlers und Musils, ist auch die Sigmund Freuds. Bei seiner Auseinandersetzung mit der Psychoanalyse stößt Kandel jedoch rasch an die Grenzen dieses Fachs. Er wendet sich daher der biologischen Forschung zu. Es geht ihm um die wissenschaftliche Erklärung dessen, was Freud über psychische Prozesse, das Bewusste und das Unbewusste gesagt hat.<br />Indem Kandel sein Leben Revue passieren lässt und seine Entwicklung als Forscher erzählt, beschreibt er, wie sich die moderne, neurobiologisch fundierte Wissenschaft des menschlichen Geistes entwickelt hat. Eine Autobiographie auf höchstem literarischem Niveau, geschrieben von einem analytischen Meisterdenker und getragen von großer politischer und menschlicher Weitsicht.<br />
<br />Die Gedächtnisforschung ist eine Schlüsseldisziplin des 21. Jahrhunderts.<br />
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Rezension

"Wer an den ganz konkreten Phantasien der Hirnforschung interessiert ist, wird mit der Lektüre reich belohnt." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)



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  • Mehr über:  Denken, Neurowissenschaft, Mensch / Psychologie, Psychotherapie, Wissenschaftler (Biografien/Erinnerungen); Kandel, Eric R., Kandel, Eric R., wohnung
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