Kurzbeschreibung:
Das zentralafrikanische Land Ruanda ist im Jahr 1994 Schauplatz eines unfassbaren Völkermords. Durch Diplomatie, Täuschung und vor allem Mut gelingt es Paul Rusesabagina, dem Direktor des Hotels Mille Collines, weit über 1000 Tutsis und gemäßigten Hutus Zuflucht zu bieten und so das Leben zu retten.
Beschreibung:
Das zentralafrikanische Land Ruanda ist im Jahr 1994 Schauplatz eines Völkermords, dessen Dimensionen sich kaum in Worte fassen lassen. Innerhalb von nur 100 Tagen ermorden marodierende Trupps der Hutu-Mehrheit fast eine Million Angehörige der Tutsi-Minderheit. Die internationale Staatengemeinschaft sieht tatenlos zu. Während der Mob mit Macheten bewaffnet durch die Hauptstadt Kigali zieht, gelingt es Paul Rusesabagina, dem Direktor des Ausländerhotels Mille Collines, mit einer atemberaubenden Mischung aus Diplomatie, Schmeichelei, Täuschung und unglaublicher Chuzpe, über 1200 Tutsis und gemäßigten Hutus in seinem Hotel Zuflucht zu bieten und so das Leben zu retten. Nicht umsonst nennt man ihn wegen seines mutigen und selbstlosen Verhaltens den »Oskar Schindler Afrikas«. In seiner Autobiographie erzählt Rusesabagina, das reale Vorbild für die Hauptfigur des Films Hotel Ruanda, seine bewegende Geschichte mit eigenen Worten — unprätentiös, ja bescheiden, und gerade deshalb überzeugend. Er berichtet von seinem Leben vor und nach den schicksalhaften Ereignissen, liefert bislang unbekannte Details des Geschehens selbst — etwa über die unrühmliche Rolle einiger Soldaten der UN- Friedens-truppe — und zieht Parallelen zu anderen Völkermorden in der Ge-schichte. Ein ge-wöhnlicher Mensch ist nicht allein ein einzigartiges Zeitdokument, sondern vor allem ein aufwühlendes und zutiefst er-mutigendes Plädoyer für Mitmenschlichkeit und Toleranz im Angesicht barbarischen Wahns. »Ich habe nur das gesagt, was damals vernünftig schien. Ich tat, was meiner Meinung nach ein normaler Mensch normalerweise tut. Ich sagte ›Nein‹ zu falschem Handeln, wie ich es von jedem anderen auch erwartet hätte. Es ist mir immer noch ein Rätsel, warum so viele andere ›Ja‹ sagen konnten.« Paul Rusesabagina