Das Böse hat einen Namen - Willkommen im Haus des Grauens!<br />
<br />Nach dem Tod ihres Mannes fällt es Caroline schwer, für sich und ihre Kinder zu sorgen. Alles scheint gut zu werden, als sie den Mann ihrer Träume kennen lernt, aber das Apartmenthaus, in dem er wohnt, entpuppt sich als einziger Albtraum. Die unheimlichen Stimmen und Schritte sind nur der Anfang einer Odyssee des Schreckens. <br />
<br />Section 8, die Produktionsfirma von Steven Soderbergh und George Clooney, hat die Filmrechte erworben.<br />
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Nach dem Tod ihres Mannes fällt es Caroline schwer, für sich und ihre Kinder zu sorgen. Alles scheint gut zu werden, als sie den Mann ihrer Träume kennen lernt, aber das Apartmenthaus, in dem er wohnt, entpuppt sich als einziger Albtraum. Die unheimlichen Stimmen und Schritte sind nur der Anfang einer Odyssee des Schreckens. Section 8, die Produktionsfirma von Steven Soderbergh und George Clooney, hat die Filmrechte erworben.
Es passiert nichts.§Es beobachtet mich niemand. Es folgt mir niemand.§Diese Sätze waren zu seinem Mantra geworden, das er im Stillen immer wieder vor sich hin betete, als könnte er sie durch die ständige Wiederholung wahr werden lassen.§Nur war die Sache die, dass er nicht restlos davon überzeugt war, dass sie der Wahrheit entsprachen. Wenn tatsächlich etwas vor sich ging, so hatte er keine Ahnung, was es sein könnte, oder warum es geschah. Gut, er war Anwalt, und angeblich wurden Anwälte nicht sonderlich geliebt, aber das war meistens nur scherzhaft gemeint. Abgesehen davon beschäftigte er sich ausschließlich mit Miet-und Eigentumsrecht, und seine Tätigkeit beschränkte sich auf so harmlose Dinge wie das Ausarbeiten und Absegnen von Miet- und Pachtverträgen. Und soweit er wusste, war bisher keiner seiner Klienten unzufrieden mit seiner Arbeit gewesen, geschweige denn hätte ihn gehasst.§Noch hatte er jemals jemanden dabei ertappt, dass er ihn beobachtete. Zumindest war ihm niemand aufgefallen, der ihm mehr als das übliche Maß an Aufmerksamkeit entgegen gebracht hätte. Wie im Moment zum Beispiel, während er durch den Central Park joggte. Er beobachtete die anderen Jogger, und sie beobachteten ihn. Nun, beobachten konnte man das eigentlich gar nicht nennen - es war eher ein Augen-offen-halten, um zu vermeiden, dass man Mitjogger über den Haufen rannte, oder von einem Radfahrer oder Skater oder sonst einem Geschwindigkeitsfanatiker, der blind durch die Gegend raste, überfahren wurde. Nein, es war lediglich so ein Gefühl, das ihn von Zeit zu Zeit überfiel. Nicht immer.§Nur manchmal.§Mitunter auf dem Gehweg.§Meistens im Park.§Was wirklich idiotisch war, wenn er genau darüber nachdachte. Schließlich war "Leute gucken" mit ein Grund, warum Menschen in den Park gingen, oder nicht? Die Hälfte der Bänke wurde von Mitmenschen besetzt, die scheinbar nichts Besseres zu tun hatten, als Tauben oder Eichhörnchen zu füttern und nebenbei zuzusehen, was die anderen Leute so machten. Vor einigen Wochen hatte ihn sein kleiner Sohn gefragt, wer diese Menschen seien.§"Wen meinst du?", hatte er erwidert und nicht so recht gewusst, wovon der Junge sprach.§"Diese Leute auf den Parkbänken", hatte der Zehnjährige erklärt. "Die uns immer bespitzeln."§Seine Schwester, zwei Jahre älter als er, hatte genervt die Augen verdreht. "Die bespitzeln uns doch nicht. Sie füttern nur die Eichhörnchen."§Bis zu jenem Tag hatte er nie ernsthaft über diese Leute nachgedacht; sie eigentlich gar nicht richtig wahrgenommen. Doch nun konnte er sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sein Sohn gar nicht so Unrecht hatte. Es war, als beobachtete tatsächlich immer irgendjemand, was er und die Kinder so machten.§Ein alter Mann in einem vorsintflutlichen Anzug.§Eine alte Frau, die immer Hut und Handschuhe trug.§Ein Kindermädchen, das ihre Schützlinge für einen kurzen Moment aus den Augen ließ.§Die ganz normalen Parkbesucher eben. Manchmal lächelten oder nickten sie ihm zu, aber sie lächelten oder nickten auch allen anderen zu, die ihren Weg kreuzten und ihnen für den Bruchteil einer Sekunde ihre Aufmerksamkeit schenkten.§Völlig harmlose Menschen, die ein paar Stunden im Park auf einer Bank saßen und mit ansehen wollten, was sich im Leben so abspielte. Dahinter steckte mit Sicherheit keine persönliche Absicht.§Aber irgendwie schienen sie allgegenwärtig zu sein. Er hatte versucht sich einzureden, dass es ihm nur deshalb so vorkam, weil er sich dieser Menschen neuerdings bewusst geworden war. Davor waren sie ihm gar nicht aufgefallen, doch seit sein Sohn ihn nach diesen Leuten gefragt hatte, musste er ständig über sie nachdenken.§Innerhalb einer Woche hatte sich dieses Phänomen über den Park hinaus ausgeweitet. Jetzt sah er diese Menschen überall. Wenn er mit seinem Sohn zum Friseur ging oder mit der ganzen Familie zum Abendessen in ein Restaurant.§"Das bildest du dir nur ein", hatte ihm seine Frau erst vor ein pa
»Genau die richtige Nachtlektüre in einem einsamen Haus.« Booklist
John Saul wird 1942 in Pasadena, Kalifornien, geboren. Er studiert Theaterwissenschaften und Anthropologie. Er beginnt mit Krimis, für die er keine Verleger findet. Daraufhin wechselt er das Genre und 1977 erscheint sein erster Horrorroman "Suffer the Children", der sofort ein großer Erfolg wird. John Saul lebt in Bellevue, Washington.
€ 7,00