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Im Auftrag des Bösen. Pavillon, Band 772085

   von Jack Higgins

buch.de-Verkaufsrang:
36953
ISBN-10:
3-453-77205-9
ISBN-13:
978-3-453-77205-2
Erschienen:
10.2007
Ist nicht mehr lieferbar.
Aus der Reihe:
«Pavillon»
Einband:
kartoniert/broschiert
Sonstiges:
18,5 cm
Seitenzahl:
255
Gewicht:
202 g
Erschienen bei:
Heyne
Übersetzer: Hans Schuld Mitarbeiter: Hans Schuld

Beschreibung

Max von Berger hat über die Jahre hinweg die geheimen Tagebücher Hitlers benützt, um sich als einer der reichsten und mächtigsten Männer der Welt zu etablieren. Nun will er sich mithilfe des Irak an seinen Feinden rächen. Geheimagent Dillon muss die Tagebücher finden, um Berger aufzuhalten.

Kurzbeschreibung

Max von Berger hat über Jahre hinweg die geheimen Tagebücher Hitlers benutzt, um sich als einer der mächtigsten Männer der Welt zu etablieren. Nun will er mithilfe des Irak seine Feinde endgültig vernichten. Geheimagent Dillon muss die Tagebücher finden, um dies zu verhindern.<br />
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Leseprobe

§Am Morgen des 26. April 1945 schafften es zwei mit Panzermunition beladene Junkers 52, mitten im belagerten Berlin auf einer Straße zu landen, die zu einer behelfsmäßigen Rollbahn umfunktioniert worden war. Russische Artillerie hatte die Stadt gnadenlos unter Beschuss; binnen weniger Tage würde das Dritte Reich zu Ende sein und Hitler den Tod durch seine eigene Hand finden. / Die Junkers waren nicht die einzigen Flugzeuge, die auf diese Weise in die Stadt kamen. Am gleichen Tag wollte auch General der Flieger Ritter von Greim in einem Fieseler Storch nach Berlin, begleitet von der berühmten Fliegerin Hanna Reitsch. Er wurde jedoch schwer verwundet, und Reitsch übernahm den Steuerknüppel. Sie schaffte es, Unter den Linden, in der Nähe des Brandenburger Tors, zu landen. Am nächsten Tag kehrte von Greim, der zum Generalfeldmarschall befördert worden war, in einer Arado, die von Reitsch gesteuert wurde, wieder nach München zurück. / Es wird von vielen anderen Kleinflugzeugen berichtet, die zu dieser Zeit Berlin verließen und die Straßen als Rollbahnen benutzten. Angeblich soll Martin Bormann, nach Hitler der mächtigste Mann in Deutschland, so nach Norwegen geflohen sein, um dort in ein U-Boot umzusteigen, das Kurs auf Südamerika nahm. / Und es gibt eine weitere Legende, die sogar noch ungewöhnlicher ist: die Geschichte des SS-Sturmbannführers Baron Max von Berger, der kurz nach der Hochzeit des Führers mit Eva Braun in einem Fieseler Storch die Stadt verließ mit Hitlers folgenschwerstem Erbe / DAUNCEY VILLAGE / WEST SUSSEX / 2002 / / 1 / Der Regen prasselte so erbarmungslos auf Dauncey Village herab, als man Kate Rashid, die Countess of Loch Dhu, beerdigte, dass die Menschen Schutz suchend in die Kirche eilten. Sie waren alle gekommen, die Großen und die Mächtigen, um Abschied zu nehmen, und ihre Wagen blockierten die gesamte High Street. / General Charles Ferguson saß auf dem Rücksitz seines Daimlers neben Sean Dillon, der einen silbernen Flachmann aus der Jackentasche zog, sich einen Schluck Bushmills-Whiskey genehmigte und eine Zigarette anzündete. / »Gehen wir rein?« / »Nein«, sagte Ferguson. / »Warum sind wir dann hier?« / »Das gehört sich einfach so unter zivilisierten Menschen, Dillon. Es ist immerhin eine grandiose Geschichte. Die reichste Frau der Welt stürzt am Steuer ihres eigenen Flugzeugs vor der englischen Küste ins Meer, und ihr Cousin Rupert verschwindet auf mysteriöse Weise.« Er lehnte sich zurück. »Besser hätte sich das kein Drehbuchautor für einen Fernsehfilm der Woche ausdenken können.« / Dillon nahm einen weiteren Schluck aus seiner Flasche. »Ich habe es schon manches Mal gesagt, und ich kann es nur wiederholen was sind Sie doch für ein kaltblütiger Bursche, General.« / »Wirklich? Ich dachte, das träfe eher auf Sie zu, Dillon.« / »Meinetwegen. Aber trotzdem wenn wir nicht reingehen wollen, was machen wir dann hier?« / »Nur Geduld, Dillon. Ich warte auf jemanden.« / »Und wer soll das sein?« / »Nun, zunächst einmal ein guter Freund von Ihnen.« Ein Mercedes rollte heran und bremste. »Da ist er ja schon.« / Blake Johnson sprang aus dem Wagen, rannte durch den Regen und stieg zu ihnen in den Daimler. / »Freut mich, Sie zu sehen, General.« Er drückte Dillons Hand. »Und dich, mein guter irischer Freund.« / »Wo, zur Hölle, kommst du jetzt her?«, fragte Dillon. / »Natürlich aus dem Weißen Haus.« / Blake war ein ehemaliger Marine, und obwohl er inzwischen Anfang fünfzig war, hatte er immer noch tiefschwarzes Haar. Außerdem war er der Leiter des General Affairs Department im Weißen Haus, das die Wenigen, die davon wussten, einfach »Der Keller« nannten. Es handelte sich dabei nämlich um die private Eingreiftruppe des Präsidenten, die vollkommen unabhängig von der CIA, dem FBI, dem Secret Service oder irgendeiner anderen Regierungsorganisation war. / »Weswegen bist du hier?« / Ferguson winkte ab. »Ist es wahr

Portrait

Jack Higgins, 1929 in Newcastle-on-Tyne geboren, studierte nach einer kurzen Militärkarriere an der University of London Soziologie, Psychologie und Wirtschaft und machte seinen Doktor in Medienwissenschaften. Zahlreiche seiner Thriller wurden für das Kino verfilmt.



Mehr über...
  • Mehr über:  Amerikanische Belletristik / Roman, Erzählung, Krimis/Thriller
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  • Mehr von:  Jack Higgins, Heyne,Wilhelm, Gmbh & Co. Kg,Verlag


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