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Die Vampirjägerin. cbt, Band 30210

   von Amelia Atwater-Rhodes

buch.de-Verkaufsrang:
ISBN-10:
3-570-30210-5
ISBN-13:
978-3-570-30210-1
Erschienen:
11.2007
Sofort lieferbar
Aus der Reihe:
«cbt»
Einband:
kartoniert/broschiert
Sonstiges:
18,5 cm
Seitenzahl:
191
Gewicht:
207 g
Erschienen bei:
Bertelsmann Verlag
Übersetzer: Tanja Ohlsen Mitarbeiter: Tanja Ohlsen

Kurzbeschreibung

Action, Intrigen und Romantik für alle Vampir-Fans!<br />
<br />Turquoise gilt als exzellente Vampirjägerin und sie hat gerade einen tödlichen Auftrag angenommen: Sie soll die grausame Vampirin Jeshickah stellen, die in »Midnight«, dem Reich der Vampire, lebt. Turquoise schleicht sich in Midnight ein und trifft dabei auf den höchst attraktiven Jaguar, zu dem sie sich bald unwiderstehlich hingezogen fühlt. Doch Jeshickah hat ihre Spur aufgenommen. Als die Jägerin enttarnt wird, kann sie nur noch einer retten: der Vampir Jaguar ...<br />
<br />. Für alle Fans von »Buffy« und »Charmed«<br />. Bester Vampir-Stoff für Mädchen, die es schaurig-romantisch lieben<br />
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Beschreibung

Turquoise gilt als exzellente Vampirjägerin und sie hat gerade einen tödlichen Auftrag angenommen: Sie soll die grausame Vampirin Jeshickah stellen, die in "Midnight", dem Reich der Vampire, lebt. Turquoise schleicht sich in Midnight ein und trifft dabei auf den höchst attraktiven Jaguar, zu dem sie sich bald unwiderstehlich hingezogen fühlt. Doch Jeshickah hat ihre Spur aufgenommen. Als die Jägerin enttarnt wird, kann sie nur noch einer retten: der Vampir Jaguar.§Für alle Fans von "Buffy" und "Charmed". Bester Vampir-Stoff für Mädchen, die es schaurig-romantisch lieben.

Leseprobe

§Manche Menschen verbrauchen Dinge, sie zerstören. Doch du bist ein Erzeuger, ein Erbauer. Die Worte kamen ihr unwillkürlich in den Sinn. Sie waren ihrer augenblicklichen Lage keineswegs angemessen. / Durch die Erinnerung abgelenkt, gab Turquoise für einen Moment ihre Deckung auf. Scharf sog sie die Luft ein, als das Messer tief in die Unterseite ihres Armes fuhr. Sie packte die Angreiferin und drehte ihr das Handgelenk herum, sodass die junge Frau ungelenk zu Boden stürzte, während die Worte ihres Vaters in ihrem Kopf verblassten. Sie mochten einst ihre Berechtigung gehabt haben, doch für diesen Moment trafen sie in keiner Weise zu. / Die Frau, mit der Turquoise kämpfte, blieb nicht lange liegen. Ravyn Aniketos sprang auf die Füße, in Turquoises Augen nur ein Schatten aus rotem Haar und schwarzem Leder. / Turquoise bewegte ihre Schultern, um die Verspannungen loszuwerden, und kniff die müden Augen zusammen, um besser zu sehen. Dieser Kampf dauerte schon viel zu lange. Sie blutete an der Stelle, wo Ravyns Messer ihren Arm getroffen hatte, und fühlte, wie ihr das Blut warm und klebrig aus einer weiteren Wunde an der Schulter über den Rücken rann. Ravyns schwarze Lederhose war an der Hüfte aufgeschlitzt, und sie hatte eine oberflächliche Wunde am Kiefer, die wahrscheinlich ohne Narbe heilen würde. / Es hatte zuvor noch andere Gegner gegeben; die meisten von ihnen waren jedoch bereits nach wenigen Minuten geschlagen zur Hintertür hinausgeflüchtet. / In diesem Kampf ging es um List und Jagdfähigkeit. In der fast völligen Dunkelheit lauerten sich die Gegner gegenseitig auf und verwundeten sich nur ein leichter Messerschnitt, gerade tief genug, dass es blutete. War ein Jäger dreimal getroffen, schied er aus. Turquoise war froh, so lange durchgehalten zu haben, doch ihr Stolz verlangte nichts weniger als den Sieg. Ravyn dachte wahrscheinlich genauso. Wer als Nächste einen Treffer landete, würde siegen und damit die Anführerin von Crimson werden, der höchsten Elite-Einheit der Bruja-Gilde. / Irgendwo im Gebäude schlug eine Uhr, einmal, zweimal / Als Turquoise wieder zuschlug, nahm sie die Schläge der Uhr nicht mehr wahr. Ravyn fluchte, als die Klinge nur knapp ihren Bauch verfehlte, und Turquoise konnte gerade noch einem auf ihre Wange gezielten Gegenstoß ausweichen. / Sie wurden langsam beide müde, und das hieß: auch schwerfällig. Nur der Tatsache, dass sie bereits seit Stunden kämpften, war es zu verdanken, dass sie noch gleich stark waren. / Die Uhr beendete ihr Lied, und im Saal breitete sich eine gespenstische Stille aus, die nur vom unregelmäßigen, heftigen Keuchen der beiden Kämpferinnen unterbrochen wurde. / »Ravyn! Turquoise!« / 10 / Turquoise widmete einen kleinen Teil ihrer Aufmerksamkeit dieser Stimme, ohne jedoch Ravyn aus den Augen zu lassen. / »Steckt eure Waffen ein«, befahl Sarta, die Anführerin von Bruja. Jemand betätigte den Lichtschalter und die beiden Kämpferinnen blinzelten in die plötzliche Helligkeit. »Ich habe das Gefühl, dieser Kampf könnte Tage dauern, wenn ich es zulassen würde«, verkündete sie. »Doch die Gesetze von Bruja verlangen ein Ende.« / Ravyn leckte die Klinge ihres Messers ab, wobei ihr dunkler Blick nicht von Turquoise wich, ganz so, als wollte sie sie zu einer Reaktion herausfordern. Es war nicht so, dass sie besonders viel Geschmack an Blut fand, und sie behauptete, Vampire zu hassen, doch sie warf sich gerne in Pose. / »O.K., Sarta, wenn du unseren Spaß hier beendest, wirst du dann auch die Gewinnerin benennen?« Ravyn atmete noch schwer, allerdings nicht schwer genug, um den leicht schleppenden Tonfall ihrer Stimme zu übertönen. / Turquoise wischte ihre Klinge am Hosenbein ihrer zerrissenen Jeans sauber. Sie wollte lieber erst wieder zu Atem kommen, bevor sie sprach. Wenn es jetzt zehn Uhr war, dann kämpften sie und Ravyn mittlerweile seit fast fünf Stunden. Der Kampf hatte bei Sonnenaufgang begonnen. / Fünf Stunde



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