Kurzbeschreibung:
"Ein Gedicht verschmilzt mit dem Augenblick, in dem man es zum ersten Mal liest, mit der Stimmung, in der man sich befindet, mit den Erfahrungen, über die man verfügt, mit dem inneren Zustand des Lebens, der einen gerade erfüllt". Dieses Zitat von Gottfried Benn kommt einem in den Sinn, wenn man Brühls Texte liest. Sie versteht es brillant, mit ihrer reichen Lebenserfahrung zu erzählen, in strengem Sprachrhythmus, prägnant und treffend. In ständiger Auseinandersetzung mit dem Geschehen um sie herum entstehen facettenreiche Bilder, stimmige Metaphern. Eine große Bandbreite knapper Worte durch Reduktion auf das Wesentliche.