Kurzbeschreibung:
Der Verfasser, gebürtiger Bremer, führt den Leser in die Jahre während des 2. Weltkrieges und der Nachkriegszeit zurück. Seine Erlebnisse aus der Sicht eines Jugendlichen und Heranwachsenden sind persönlich, aber doch repräsentativ für das damalige Bürgertum in Bremen, dem der Verfasser entstammt. Sie geben zugleich ein anschauliches Bild von Entbehrungen und Überlebenswillen in diesen ereignisreichen Jahren.
Authentisch wird über den Wiederaufbau nach dem Krieg berichtet, die Probleme im Schiffbau, die Wiedereröffnung der Bremer Wertpapierbörse im Hause der Sparkasse in Bremen und des Theaters am Goetheplatz und des Überseemuseums. In liebevoller Weise werden Eigenarten und Wesen des Bremers herausgestellt, wie auch die alten Traditionen vom Nikolauslaufen bis zur Bremer Eiswette und zur Schaffermahlzeit.
Durch die vielen bekannten Schauplätze, von denen der Verfasser berichtet, stellt das Buch eine amüsante, zuweilen auch nachdenklich stimmende Rückbesinnung auf eine Zeit dar, in der sich der Zusammenbruch ereignete und die Grundlagen für den Wiederaufbau, besonders auch in Bremen, gelegt wurden.