Kurzbeschreibung:
Julia Franck: "Der Klassiker - jetzt als KiWi!" Fünf Jahre nach Ausbruch der Studentenrevolte macht ein schmaler Band literarisch Furore: Peter Schneiders Neuerzählung von Büchners Novelle avanciert binnen kürzester Zeit zum Kultbuch einer ganzen Generation. Lenz, Student in einer Großstadt, irrt durch sein Leben: Seine Freundin hat ihn verlassen, politische Aktivitäten erschöpfen sich in fruchtlosen Diskussionen, der Versuch, sie durch die Arbeit in einer Fabrik endlich lebendig werden zu lassen, bleibt ergebnislos. Um der drückenden Stagnation zu entkommen, löst eine Fahrkarte nach Italien. In Rom begeistern ihn die Farben, das Miteinander der Menschen, die Lebenskunst. Aber rasch gerät er an die Kulturschickeria, in der das Politisieren längst dem Psychologisieren Platz gemacht hat. Ein Angebot, sich selbst einem Analytiker anzuvertrauen, lehnt er ab; eine Affäre mit einer Italienerin scheitert. Wieder bricht er bricht er auf - diesmal nach Norditalien. In Trento trifft er auf eine Gruppe linker Studenten und Arbeiter, die ihn brüderlich aufnehmen. Dieses andere Italien wird für Lenz zur Befreiung. Peter Schneider erzählt eine beeindruckende Geschichte über die Frage, wie man leben soll. Sie hat bis heute nicht an Kraft und Brisanz verloren. "Lenz" ist zu einem modernen Klassiker geworden. "In Peter Schneiders Lenz findet die Wiederentdeckung - nicht die Romantisierung - von Sinnlichkeit und Subjektivität statt." Ulrich Greiner in der FAZ, 1973 Gesamtauflage: über 500 000 Exemplare!
Beschreibung:
Fünf Jahre nach Ausbruch der Studentenrevolte macht ein schmaler Band literarisch Furore: Peter Schneiders Neuerzählung von Büchners Novelle avanciert binnen kürzester Zeit zum Kultbuch einer ganzen Generation.
Lenz, Student in einer Großstadt, irrt durch sein Leben: Seine Beziehung scheitert, politische Aktivitäten erschöpfen sich in fruchtlosen Diskussionen, der Versuch, sie durch die Arbeit in einer Fabrik endlich lebendig werden zu lassen, bleibt ergebnislos.
Um der drückenden Stagnation zu entkommen, löst er eine Fahrkarte nach Italien. In Rom begeistern ihn die Farben, das Miteinander der Menschen, die Lebenskunst. Aber rasch gerät er an die Kulturschickeria, in der das Politisieren längst dem Psychologisieren Platz gemacht hat. Ein Angebot, sich selbst einem Analytiker anzuvertrauen, lehnt er ab; eine Affäre mit einer Italienerin endet schnell. Wieder bricht er auf - diesmal nach Norditalien. In Trento trifft er auf eine Gruppe linker Studenten und Arbeiter, die ihn brüderlich aufnehmen. Dieses andere Italien wird für Lenz zur Befreiung.
Rezension:
"In Peter Schneiders'Lenz' findet die Wiederentdeckung - nicht die Romantisierung - von Sinnlichkeit und Subjektivität statt."(FAZ)
Autorenportrait:
Peter Schneider
wurde 1940 in Lübeck geboren und wuchs in Freiburg auf, wo er sein Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie aufnahm. Im Bundestagswahlkampf von 1965 schrieb er Reden für SPD-Politiker. 1967/68 avancierte Schneider zu einem der Wortführer der 68er-Bewegung. Er beendete seine Ausbildung 1972 in Berlin. 1973 Berufsverbot als Referendar. Er schrieb Erzählungen, Romane, Drehbücher und Reportagen sowie Essays und Reden, die in pointierter Weise zu den politischen und ideologischen Fragen seiner Zeit Stellung bezogen. Zu seinen wichtigsten Werken zählen »Schon bist du ein Verfassungsfeind« (1975), »Der Mauerspringer« (1982; die englische Ausgabe wurde 2005 als »Penguin Modern Classic« wiederveröffentlicht), »Vati« (1987), »Paarungen« (1992), »Eduards Heimkehr« (1999), „und wenn wir nur eine Stunde gewinnen“ (2001) und »Skylla« (2005).
Zeitgleich zur Wiederveröffentlichung von »Lenz«, das 1973 seinen literarischen Ruhm begründete, erscheint bei Kiepenheuer & Witsch seine Autobiographie »Rebellion und Wahn«.