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Geist auf Abwegen

von Douwe Draaisma, Stefan Häring, Verena Kiefer (Buch)

  • ISBN:3-8218-5812-5
  • EAN:9783821858128
  • Veröffentlichungsdatum:Februar 2008
  • Gewicht in g:585
  • Auflage:1. Auflage
  • Seiten:368

Kurzbeschreibung:

"Ein Muss für jeden, der sich für das menschliche Gehirn interessiert." De Telegraf
Psychiater und Neurologen ehren ihre Fachgenossen oft, indem sie deren Entdeckungen nach ihnen benennen. Alois Alzheimer, James Parkinson, Sergei Korsakov, Georges Gilles de la Tourette, Hans Asperger - Menschen aus Fleisch und Blut sind so zu Bezeichnungen geworden, die auf eine Krankheit verweisen, ein Syndrom, ein Leiden. Zuerst verschwanden die Vornamen der Forscher und bald danach auch die Erinnerung an ihr Leben und die Umstände ihrer Entdeckungen.
Mit feinem Blick und einem Gespür für unvergessliche Geschichten rekonstruiert Douwe Draaisma die Leben von zwölf Namen aus der Wissenschaft von Gehirn und Geist. Was genau haben sie entdeckt? Wer waren ihre Patienten? Ärzte wie Parkinson, Alzheimer, Korsakov und Asperger, aber auch weniger bekannte Psychiater wie Capgras und Clerambault hatten ein Talent, das an Oliver Sacks erinnert: In ihren Krankenberichten werden die Patienten und die Geschichte der Entdeckung ihrer Krankheit greifbar, plastisch und spannend. Geist auf Abwegen vermittelt ein interessantes, überraschendes und gleichzeitig anrührendes Bild der jüngeren Geschichte der Gehirnforschung.
Alzheimer, Parkinson, Korsakov, Tourette u. a. - zwölf packende Porträts von Namensgebern der Gehirnforschung und ihren Fällen. Ein Buch voller Anekdoten, Überraschungen, Tragödien und genialer Funde.

Beschreibung:

»Ein Muss für jeden, der sich für das menschliche Gehirn interessiert.« -De Telegraf Psychiater und Neurologen ehren ihre Fachgenossen oft, indem sie deren Entdeckungen nach ihnen benennen. Alois Alzheimer, James Parkinson, Sergei Korsakov, Georges Gilles de la Tourette, Hans Asperger - Menschen aus Fleisch und Blut sind so zu Bezeichnungen geworden, die auf eine Krankheit verweisen, ein Syndrom, ein Leiden. Zuerst verschwanden die Vornamen der Forscher und bald danach auch die Erinnerung an ihr Leben und die Umstände ihrer Entdeckungen. Mit feinem Blick und einem Gespür für unvergessliche Geschichten rekonstruiert Douwe Draaisma die Leben von zwölf ?Namen? aus der Wissenschaft von Gehirn und Geist. Was genau haben sie entdeckt' Wer waren ihre Patienten' Ärzte wie Parkinson, Alzheimer, Korsakov und Asperger, aber auch weniger bekannte Psychiater wie Capgras und Clérambault hatten ein Talent, das an Oliver Sacks erinnert: In ihren Krankenberichten werden die Patienten und die Geschichte der Entdeckung ihrer Krankheit greifbar, plastisch und spannend. Geist auf Abwegen vermittelt ein interessantes, überraschendes und gleichzeitig anrührendes Bild der jüngeren Geschichte der Gehirnforschung. Alzheimer, Parkinson, Korsakov, Tourette u. a. - zwölf packende Porträts von Namensgebern der Gehirnforschung und ihren Fällen. Ein Buch voller Anekdoten, Überraschungen, Tragödien und genialer Funde.

Rezension:

"Ein faszinierend vielseitiges Buch."(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. März 2008) "Geist auf Abwegen vermittelt ein interessantes, überraschendes und gleichzeitig anrührendes Bild der jüngeren Geschichte der Gehirnforschung. Zwölf packende Porträts von Namensgebern der Gehirnforschung und ihren Fällen. Ein Buch voller Anekdoten, Überraschungen, Tragödien und genialer Funde."(ZDF-3Sat, März 2008) "Draaisma hingegen blickt zurück auf die Frühzeit der Neurologie. Er schildert, wie jene Krankheiten wie beispielsweise Parkinson, Epilepsie, Tourette- oder Asperger-Syndrom (letzteres eine Form von Autismus) entdeckt und erstmals charakterisiert wurden. Im Mittelpunkt stehen die Forscherpersönlichkeiten..."(Die Welt, 27. Mai 2008) "Eines der originellsten, erhellendsten und unterhaltsamsten Bücher der letzten Zeit."(Frankfurter Rundschau, Frank Ufen, 6. Juni 2008) "In der Manier eines Oliver Sacks oder Alexander Luria folgt Draaismaauf kundig-kurzweilige Art dem Geist auf Abwegen."(Psychologie heute, Juli 2008) "Denn eingewoben in diesen spannenden Wissenschaftskrimi erzählt er immer auch die Lebensgeschichten der Namensgeber, beschreibt detailgenau ihre Arbeitsweise, ihre Fälle und erzählt vom Mut der Wissenschaftler, wenn nötig auch abseitige Wege zu beschreiten. Ein Wesenszug, der auch den beschriebenen Forschern zu Eigen war. Auch das ist Medizingeschichte, denn heute gilt als unseriös, wer sich nur mit Einzelfällen beschäftigt."(DeutschlandRadio Kultur, 14. April 2008) "Der eine sieht winzige Figuren, der andere wird zum Hitzkopf. Und ein Dritter beginnt zu zittern. Nur wenig muss sich in unserem Gehirn verändern, und wir werden zu beunruhigend anderen Menschen. Ein Buch erzählt von wunderlichen Fällen - und von den Mühen der Hirnforschung mit der Erklärung."(Tagblatt, 19. Februar 2008)

19,95* EUR