Kurzbeschreibung:
Wenn ich sage: Im Hohenbogenwinkel, dann wird sich ein Ortsfremder die Gegend, auf die sich diese Geschichte bezieht, kaum richtig vorstellen können. Es ist aber auch nur ein schmaler Landstrich an der böhmisch-bayerischen Grenz südöstlich der Grenzstadt Furth im Wald. Die beiden Marktflecken Eschlkam und Neukirchen b. Hl. Blut liegen darin. - Eine Gegend, die immer arm war, wo man recht und schlecht vom Ertrag der steinigen Äcker und von der nahen Grenze lebte. Wo man den Schmugglern (hier Schwirzer genann) sogar ein Denkmal setzte, weil das Schwirzen vielen einst die Existenz ermöglichte. In diesem Winkel an der böhmischen Grenze lebt nämlich ein gesunder Menschenschlag, und wenn es heißt: "Da hinten, im hintersten Bayerischen Wald, dort, wo die Welt mit Brettern verschlagen ist", dann lachen die Waldler nur. Sie sind nicht eingebildet, sie kennen den Wert ihrer Heimat und wissen, daß sie wohl mithalten können mit allen, die so reden. - Nur eines besaßen sie nie - den Reichtum.