Wie setze ich mein Ziel am besten durch? Was muss ich bedenken, wenn ich mein Gegenüber einschätzen will? Der legendäre Äsop gibt seine Antworten »durch die Blume« - oder eben durch Bienen, Wölfe oder Menschen. Übertragen auf unser Zusammenleben, stecken seine Fabeln voll kantiger und pfiffiger Weisheiten. G.E. Lessing übersetzte die Fabeln aus einer englischen Übertragung, die Äsops Texte mit Reflexionen garniert, so unser Verständnis vertieft, ihm widerspricht und uns anregt, die Fabeln wieder und wieder zu belauschen. Mit dem Werkbeitrag aus dem Neuen Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
Wie setze ich mein Ziel am besten durch? Was muss ich bedenken, wenn ich mein Gegenüber einschätzen will? Der legendäre Äsop gibt seine Antworten »durch die Blume« oder eben durch Bienen, Wölfe oder Menschen. Übertragen auf unser Zusammenleben, stecken seine Fabeln voll kantiger und pfiffiger Weisheiten. G.E. Lessing übersetzte die Fabeln aus einer englischen Übertragung, die Äsops Fabeln mit Reflexionen garniert, so unser Verständnis vertieft, ihm widerspricht und uns anregt, die Fabeln wieder und wieder zu belauschen.
Aesop lebte nach Angaben Herodots um die Mitte des 6. Jh.v.Chr. auf Samos. Sicheres über die Person Aesop ist nicht bekannt. Es wird vermutet, dass er ein griechischer Sklave war. Er gilt als Begründer der Fabeldichtung. Seine volkstümlichen Fabeln wurden zunächst mündlich überliefert und erst Jahrhunderte später aufgezeichnet. Unter "Aesop'schen Fabeln" versteht man heute eine bestimmte Art der Erzählung über Wahrheitslehren oder moralische Inhalte.
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