Kurzbeschreibung:
Eine Bar ist vielleicht nicht der beste Ort für ein Kind, aber bei weitem nicht der schlechteste.Vor allem das »Dickens« nicht, mit seinen warmherzigen und skurrilen Figuren: Smelly, der Koch, Bob der Cop mit seiner dunklen Vergangenheit oder Cager, der Vietnam-Veteran. Für den kleinen JR, der alleine mit seiner Mutter wohnt, sie alle sind bessere Väter als seiner es jemals war. JR wird erwachsen, und erfüllt sich seinen Traum: er geht nach Yale. Die Bar wird JR sein Leben lang begleiten. Dort hört er zum ersten Mal Sinatra, sieht Baseballspiele im Fernsehen, und trinkt sein erstes Bier. Und bekommt all das, was er braucht: Mut, Zuversicht und die Gewissheit, dass es nicht immer nur die Guten oder die Bösen gibt, dass Bücher Berge versetzen können und dass man an gebrochenem Herzen nicht stirbt.
Ein abwechselnd herzzerreißender und urkomischer Roman über tapfere Kinder, mitfühlende Männer und starke Mütter. Und darüber, dass Träume auch wahr werden können - wenn man für sie kämpft.
Rezension:
"Es gibt Bücher, da reicht ein Satz - und man kann nicht aufhören weiterzulesen. (...) Selten trifft man solch eine Ansammlung von amüsanten, weisen und versoffenen Gestalten, wie Moehringer sie selbst kennengelernt hat." (MAX)
"Eine Geschichte aus dem richtigen Leben. Ganz nah erzählt, sehr bewegend, berührend, trotzdem komisch, amüsant, (irr-)witzig." (Christine Westermann, WDR)
"Ohne je sentimal zu werden, bedient der Roman die Sehnsucht des Lesers nach einer funktionierenden Gemeinschaft normal Gestrauchelter. (...) die schönste Passage des Romans: ein so urkomisches erstes Mal, dass Newsweek den Superlativ riskierte, in'Tender Bar'befinde sich die vermutlich köstlichste Sexszene der Weltliteratur. Moehringers Witz ist dabei immer selbstironisch. Er geht nie auf Kosten derer, an die er sich erinnert." (Doja Hacker, Spiegel)
"Es ist ein Buch wie ein Abend in einer brummenden Eckkneippe - man begegnet skurrilen Typen und verwegenen Frauen zuhauf, hört ihre urkomischen und tränenreichen Geschichten. Am Ende wankt man eigentümlich beseelt hinaus aus dieser Wunder-Bar." (Focus)
"JR Moehringer hat mit'Tender Bar'ein großartiges Buch geschrieben, hundertprozentig autobiografisch, wie er versichert. Alle, die Frank McCourtsKindheitsroman'Die Asche meiner Mutter'geliebt haben, werden begeistert sein." (BRIGITTE)
"Dieser autobiografische Roman über das Erwachsenwerden macht süchtig wie der Alkohol, der von den Barmännern so überreichlich ausgeschenkt wird. Tender Bar: wunderbar!" (Stern)
"Ein fein geschliffenes Meisterwerk." (Alex Dengler, BamS)