Willkommen bei buch.de !

 

  

Inka-Gold - Goldmanns Taschenbücher

   von Clive Cussler

buch.de-Verkaufsrang:
22535
ISBN-10:
3-442-46749-7
ISBN-13:
978-3-442-46749-5
Erschienen:
06.2008
Ist nicht mehr lieferbar.
Aus der Reihe:
«Goldmanns Taschenbücher»
Einband:
kartoniert/broschiert
Sonstiges:
Sonderausg. 19 cm
Seitenzahl:
601
Gewicht:
492 g
Erschienen bei:
Goldmann
Übersetzer: Oswald Olms Mitarbeiter: Oswald Olms

Beschreibung

Mehr als vierhundert Jahre sind vergangen, seit spanische Eroberer die Goldschätze Südamerikas plünderten. Aus Angst vor den räuberischen Spaniern verbargen die Inka - alten Überlieferungen zufolge - im Jahr 1533 ihren größten Schatz jenseits der Grenzen von Peru tief in einem Inselberg. Wenige Jahre später hatte der Seeheld Sir Francis Drake gerade wieder einmal Jagd auf eine der prallgefüllten spanischen Galeonen gemacht und dabei das kostbare Quipu erbeutet - den verschlüsselten Wegweiser zum Schatz der Inka -, als ein gigantisches Seebeben Drakes Schiff an Land schleuderte, mitten hinein in den Dschungel. Doch der Mythos vom verschwundenen Inka-Gold überlebte: als Herausforderung für Anthropologen, Archäologen und Abenteurer aller Länder - und für eine der skrupellosesten Kunsträuberbanden unserer Zeit: die Solpemachaco. Eine Bande, deren blutige Spur Dirk Pitt durch Zufall an einem heiligen Opferteich in den Anden kreuzt. Dort nämlich forscht Pitt im Auftrag der NUMA, des US-Marineinstituts für Unterwasserforschung, nach dem verschollenen Schiff Drakes, das er auch tatsächlich birgt - und mit ihm das sagenumwobene Quipu. Mittels modernster Computertechnologie kann Pitt denn auch das Rätsel um den Fundort des Inka-Goldes entschlüsseln. Doch auch die Solpemachaco verfügen über Mittel und Wege, das Geheimnis zu lüften. Und so beginnt eine gnadenlose Jagd nach dem sagenhaften Gold der Inka - ein Wettlauf um Leben und Tod.

Kurzbeschreibung

Mehr als vierhundert Jahre sind vergangen, seit spanische Eroberer die Goldschätze Südamerikas plünderten. Aus Angst vor den räuberischen Spaniern verbargen die Inka - alten Überlieferungen zufolge - im Jahr 1533 ihren größten Schatz jenseits der Grenzen von Peru tief in einem Inselberg. Wenige Jahre später hatte der Seeheld Sir Francis Drake gerade wieder einmal Jagd auf eine der prallgefüllten spanischen Galeonen gemacht und dabei das kostbare Quipu erbeutet - den verschlüsselten Wegweiser zum Schatz der Inka -, als ein gigantisches Seebeben Drakes Schiff an Land schleuderte, mitten hinein in den Dschungel. <br />
<br />Doch der Mythos vom verschwundenen Inka-Gold überlebte: als Herausforderung für Anthropologen, Archäologen und Abenteurer aller Länder - und für eine der skrupellosesten Kunsträuberbanden unserer Zeit: die Solpemachaco. Eine Bande, deren blutige Spur Dirk Pitt durch Zufall an einem heiligen Opferteich in den Anden kreuzt. <br />
<br />Dort nämlich forscht Pitt im Auftrag der NUMA, des US-Marineinstituts für Unterwasserforschung, nach dem verschollenen Schiff Drakes, das er auch tatsächlich birgt - und mit ihm das sagenumwobene Quipu. Mittels modernster Computertechnologie kann Pitt denn auch das Rätsel um den Fundort des Inka-Goldes entschlüsseln. Doch auch die Solpemachaco verfügen über Mittel und Wege, das Geheimnis zu lüften. Und so beginnt eine gnadenlose Jagd nach dem sagenhaften Gold der Inka - ein Wettlauf um Leben und Tod.<br />
<br />

Leseprobe

Die geheimnisvollen Eindringlinge§Ein seetüchtiges Inkaboot§1533 A.D. Ein versunkenes Meer§Sie kamen mit der Morgensonne von Süden. Schlaff hingen die rechteckigen Baumwollsegel unter einem strahlend azurblauen Himmel, als die Flottille aus Flößen flimmernd wie eine Fata Morgana über das funkelnde Wasser glitt. Keinerlei Befehl erschallte in der unheimlichen Stille, während die Besatzungen die Paddel eintauchten und durchzogen. Am Himmel stieß ein Falke herab und schwang sich wieder in die Lüfte, als wollte er die Steuermänner zu dem öden Eiland geleiten, das mitten aus dem Binnenmeer aufragte.§Die Flöße bestanden aus Binsenbündeln, die an beiden Enden verschnürt und nach oben gezogen waren. Sechs solcher Bündel bildeten einen Bootsrumpf, der überdies mit einem Kiel und Streben aus Bambus versehen war. Der hochgezogene Bug und das Heck waren wie Schlangen mit Hundeköpfen geformt, deren Schnauzen gen Himmel wiesen, als wollten sie den Mond anheulen.§Der Befehlshaber der Flotte saß auf einem thronartigen Sessel im spitz zulaufenden Bug des vordersten Floßes. Er trug ein mit Türkisplättchen verziertes Baumwollgewand und einen buntbestickten Umhang aus Wolle. Sein Kopf war mit einem Federhelm und einer Gesichtsmaske aus Gold bedeckt. Gelb schimmerten auch der Ohrschmuck, eine schwere Halskette und die Armreife in der Sonne. Selbst seine Schuhe waren aus Gold gefertigt. Ein Anblick, der um so erstaunlicher war, als auch die Besatzungsmitglieder nicht minder prachtvoll herausgeputzt waren.§Voller Furcht und Staunen verfolgten die einheimischen Stämme entlang der Küste des fruchtbaren Landes rund um das Meer, wie die fremde Flotte in ihre Gewässer eindrang. Keiner schickte sich an, ihr Gebiet gegen die Invasoren zu verteidigen. Sie waren einfache Jäger und Sammler, die Kaninchen nachstellten, Fische fingen und ein paar wenige angesäte Pflanzen und Nüsse ernteten. Im Gegensatz zu ihren Nachbarn im Süden und Osten, die ausgedehnte Reiche gründeten, gehörten sie einer archaischen Kultur an. Sie lebten und starben, ohne ihren Göttern gewaltige Tempel zu errichten, und so sahen sie nun gebannt zu, als diese Verkörperung von Reichtum und Macht über das Wasser glitt. Einhellig betrachteten sie die Flotte als eine wundersame Erscheinung von Kriegsgöttern aus der Welt der Geister.§Die geheimnisvollen Fremden nahmen keinerlei Notiz von den Menschen an der Küste, während sie weiter auf ihren Bestimmungsort zupaddelten. Sie waren in heiligem Auftrag unterwegs und ließen sich von nichts und niemandem ablenken. Ungerührt und ohne ihren verwunderten Zuschauern auch nur einmal den Kopf zuzuwenden, bewegten sie ihre Boote voran.§Sie steuerten geradewegs auf eine aus dem Meer aufragende Insel zu, deren steile, felsenbedeckte Hänge einen kleinen, etwa 200 Meter (656 Fuß) hohen Berg bildeten. Sie war unbewohnt und nahezu bar jeder Vegetation. Die am Festland lebenden Einheimischen nannten sie die Tote Riesin, da der Kamm des langgezogenen, niedrigen Berges einer in totengleichem Schlummer liegenden Frauengestalt ähnelte. Die Sonne, deren Licht ihr ein überirdisches Strahlen verlieh, trug ein übriges zu diesem Eindruck bei.§Kurz darauf landeten die prächtig gewandeten Mannschaften mit ihren Flößen an einem schmalen, kiesübersäten Strand, der zu einem engen Felseinschnitt führte. Sie holten die gewebten Segel ein, auf denen riesige Fabelwesen prangten, Abbilder, welche die lähmende Angst und Ehrfurcht der einheimischen Betrachter noch verstärkten, und begannen damit, große Binsenkörbe und Tonkrüge zu entladen.§Den ganzen langen Tag über wurde die Fracht in einem riesigen, aber ordentlichen Haufen am Strand gestapelt. Als am Abend die Sonne im Westen versank, war das Eiland von der Küste aus nicht mehr einzusehen. Nur mehr das schwache Flackern der Lichter konnte man in der Dunkelheit erkennen. Doch in der Morgendämmerung des neuen Tages ruhte die Flotte noch immer am Gestade, und der hohe

Portrait

Clive Cussler, geboren 1931, kam auf Umwegen zum Schriftstellerberuf. Nach dem Schulabschluss war er längere Zeit Flugzeugingenieur in der Air Force. Danach setzte er seine Kreativität in der Werbung ein und war als Art Director bei zwei der größten Werbeagenturen der USA tätig. Erst 1973, als er seinen Helden Dirk Pitt erfand, begann seine Karriere als Schriftsteller. Mit Romanen wie "Hebt die Titanic" und "Die Ajima-Verschwörung" hat er sich einen der obersten Ränge unter den großen internationalen Bestellerautoren gesichert. Kürzlich hat Cussler einen der spektakulärsten Filmverträge in der Geschichte Hollywoods unterzeichnet. Die Rechte an sämtlichen Dirk-Pitt-Romanstoffen wurden von einer Filmproduktion erworben; bereits Ende 2002 wird mit den Dreharbeiten am ersten Filmprojekt begonnen. Cussler, der ein leidenschaftlicher Sammler von Oldtimern ist, lebt abwechselnd in Colorado und Florida.



Mehr über...
  • Mehr über:  Amerikanische Belletristik / Kriminalroman, Krimis/Thriller
  • Mehr von: 
  • Mehr von:  Clive Cussler, Blanvalet Verlag


  •  


    Bei Videoaufzeichnungen sind Widerruf und Rückgabe gemäß § 8 unserer AGB nicht möglich, wenn die gelieferten Datenträger vom Kunden entsiegelt worden sind.