Schon in der Kindheit werden Denkstrukturen geschaffen, die unser Handeln sowie unser Leben bestimmen. Diese Grundrichtung des Ich behält jeder Mensch bei. Albrecht Schottky und Theo Schoenaker zeigen in diesem Buch, wie wir erkennen, welche Prioritäten wir bei unserem Denken und Handeln sezten, und wie wir mit Menschen ungehen können, die andere Grundmuster entwickelt haben.
Vorwort zur 12. Auflage
Darum geht es
Die vier Prioritäten
Fragebogen zur Feststellung der Priorität
Der Mensch mit der Priorität Überlegeneheit
Der Mensch mit der Priorität Gefallenwollen
Der Mensch mit der Priorität Kontrolle
Der Mensch mit der Priorität Bequemlichkeit
Lehrbeispiele
Mehr über die Prioritäten
Prioritäten und Psychiatrie
Die Prioritäten in der Literatur
Werten und Verarbeiten
Rückblick der Autoren
Jeder Mensch entwickelt in seinen ersten Lebensjahren Grundregeln und Anschauungen, die dann später seinen persönlichen Lebensstil und die Art und Weise, auf andere zuzugehen, ausmachen. Die Autoren differenzieren hierbei auf der Grundlage der Individualpsychologie Alfred Adlers zwischen vier Grundrichtungen oder Prioritäten: Bequemlichkeit, Gefallenwollen, Kontrolle und Überlegenheit.
Jeder Mensch ist in seinem Denken und Handeln an die von ihm unbewusst gewählte Grundrichtung des eigenen Ich gebunden. Freiheit erlangt er, wenn er dieses Grundmuster versteht und in einem weiteren Schritt erkennt, wie er mit den Mitmenschen , die sich nach anderen Prioritäten ausrichten, umgehen kann.