When archaeologist Louise Cantor's son Henrik is found dead in his flat, she refuses to believe it was suicide. While looking through his bundles of papers, she discovers he was obsessed with the conspiracy theory that JFK's brain disappeared prior to the autopsy. The only lead is a letter and photograph from Henrik's girlfriend in Mozambique. Louise's quest to unravel the mystery surrounding her son's death takes her to Africa. Struggling to cope with sickness and the oppressive heat, Louise sees fear in every face, even unexpectedly in the patients at the clinics set up by an American businessman.
Gewaltverbrechen und afrikanische Schicksale: Mankells wichtigste Themen. Vor dem tragischen Hintergrund der Ermordung des jungen Henrik weist er auf die Verbreitung und Bekämpfung des HIV-Virus in Afrika und zeigt den schmalen Grat zwischen medizinischer Hilfe und Ausbeutung durch europäische Firmen.
Henning Mankell, 1948 als Sohn eines Richters in Stockholm geboren, wuchs in Härjedalen auf. Als 17-jähriger begann er am renommierten Riks-Theater in Stockholm, das Regiehandwerk zu lernen. 1972 unternahm er seine erste Afrikareise. Sieben Jahre später erschien sein erster Roman "Das Gefangenenlager, das verschwand". In den kommenden Jahren arbeitete er als Autor, Regisseur und Intendant an verschiedenen schwedischen Theatern. 1985 wurde Henning Mankell eingeladen, beim Aufbau eines Theaters in Maputo, Mosambik, zu helfen. Er begann zwischen den Kontinenten zu pendeln und entschied sich schließlich, überwiegend in Afrika zu leben. Dort ist auch der größte Teil der Wallander-Serie entstanden. Außerdem schrieb Henning Mankell Jugendbücher, von denen mehrere auch in Deutschland ausgezeichnet wurden.
€ 7,50