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Du bist der Rudelführer. Arkana

von Cesar Millan, Andrea Panster, Melissa Jo Peltier (Buch)

  • ISBN:3-442-33813-1
  • EAN:9783442338139
  • Veröffentlichungsdatum:September 2008
  • Gewicht in g:676
  • Reihe:Arkana
  • Seiten:416

Beschreibung:

Neue Tipps vom Hundeflüsterer Der renommierte Hundetrainer und Bestsellerautor Cesar Millan beantwortet in seinem zweiten Buch die wichtigsten Fragen, die einen Hundefreund bewegen: Wie erlange ich jene ruhig-bestimmte Energie, die bei der Führung von Hunden (und Menschen) unabdingbar ist? Wo liegt bei einem Tier die Grenze zwischen persönlicher Eigenart und Instabilität? Warum ist Disziplin wichtig, Bestrafung dagegen kontraproduktiv? Wann sind Leine und Geschirr angemessen? Was ist beim Umgang mit Hundewelpen zu beachten? Und wie können Hunde zu ?vierbeinigen Heilern? werden? Der als ?Hundeflüsterer? weit über die USA hinaus bekannte Millan weiß: Wer seinen Hund zu führen weiß, kann in der Regel auch andere Menschen anleiten und ? vielleicht noch wichtiger ? sich selbst. ? Der Autor lebt seit seiner Kindheit mit Hunden und gilt als der Hundeexperte mit eigener Sendung auf National Geographic TV ? Für alle, die jenseits von stupidem Hundetraining die Psyche ihrer Vierbeiner wirklich verstehen wollen ?Wenn Cesar kommt, herrscht Hundechaos, wenn er wieder geht, herrscht Frieden.? The New Yorker ?Millan ist heiter und hypnotisierend.? New York Times

Kurzbeschreibung:

Neue Tipps vom Hundeflüsterer


Der renommierte Hundetrainer und Bestsellerautor Cesar Millan beantwortet in seinem zweiten Buch die wichtigsten Fragen, die einen Hundefreund bewegen: Wie erlange ich jene ruhig-bestimmte Energie, die bei der Führung von Hunden (und Menschen) unabdingbar ist? Wo liegt bei einem Tier die Grenze zwischen persönlicher Eigenart und Instabilität? Warum ist Disziplin wichtig, Bestrafung dagegen kontraproduktiv? Wann sind Leine und Geschirr angemessen? Was ist beim Umgang mit Hundewelpen zu beachten? Und wie können Hunde zu "vierbeinigen Heilern" werden? Der als "Hundeflüsterer" weit über die USA hinaus bekannte Millan weiß: Wer seinen Hund zu führen weiß, kann in der Regel auch andere Menschen anleiten und - vielleicht noch wichtiger - sich selbst.


. Der Autor lebt seit seiner Kindheit mit Hunden und gilt als der Hundeexperte mit eigener Sendung auf National Geographic TV


. Für alle, die jenseits von stupidem Hundetraining die Psyche ihrer Vierbeiner wirklich verstehen wollen



Leseprobe:

Das letzte Jahr war für mich, meine Familie und die Menschen, mit denen ich arbeite, sehr aufregend, fast schon überwältigend. Fernsehsendungen mussten aufgezeichnet, Seminare geleitet und noch mehr Hunden - und Menschen - musste geholfen werden. Es war eine außerordentlich segensreiche Zeit. Allerdings haben mir meine vierbeinigen Gefährten, nachdem mein Erstling Tipps vom Hundeflüsterer veröffentlicht war, weiterhin neue Lektionen über das Verhalten von Hunden - und Menschen - beigebracht. Im letzten Jahr hatte ich zahlreiche neue Fälle und konnte sehr viel dazulernen. Ich beschäftigte mich noch intensiver mit der Verhaltensforschung und mit wissenschaftlichen Untersuchungen. Ich habe mich mit Menschen zusammengetan, die sich anderer Methoden bedienen, und ihre Techniken studiert, um Hunden zu helfen. All das hat meine eigenen Ansichten weiter vertieft und bestärkt.
Darüber hinaus habe ich mir einen Teil der Kritik an meinem ersten Buch zu Herzen genommen. Manche Leser wünschten sich mehr Fallstudien, andere mehr praktische Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Die letztgenannte Bitte ist am schwersten zu erfüllen, weil ich kein Hundeerzieher bin. Wenn Sie Ihrem Hund beibringen wollen, Kommandos wie »Sitz!«, »Platz!« und »Bleib!« zu befolgen oder sich auf den Rücken zu rollen, müssen Sie bestimmte Schritte befolgen. Bei der Rehabilitation eines aus dem Gleichgewicht geratenen Tieres gehe ich aber fast immer instinktiv vor. Zudem bleibt meine aus Bewegung, Disziplin und Zuneigung -in dieser Reihenfolge - bestehende Formel für einen erfüllten Hund das Herzstück meiner Maßnahmen.
Nachdem ich dies vorausgeschickt habe, werden wir in das ganze Buch immer wieder leicht zu merkende praktische Tipps einstreuen und im Anhang einen Abschnitt zum Nachschlagen einfügen, in dem Schritt-für-Schritt-Anleitungen für das Vorgehen in bestimmten Situationen zu finden sind.
Außerdem werden wir ab und zu unglaubliche, aber wahre Erfolgsgeschichten in den Text einflechten - von denen ich oft erst erfahren habe, als der Beliebtheitsgrad meiner Sendung gestiegen war. Jeden Monat erreichen uns Tausende von Briefen. Die Geschichten sind in der Tat erstaunlich und erinnern mich daran, dankbar dafür zu sein, dass inzwischen so viel mehr Menschen Zugang zu unserer Arbeit haben. Diese Briefe inspirierten mich zu dem im Untertitel des Buches gegebenen Versprechen: dass Sie mit Hilfe meiner Methoden nicht nur Ihren Hund, sondern auch sich selbst verändern können. Viele Menschen, die allmählich angefangen haben, sich der Macht der ruhigen und bestimmten Energie zu bedienen, um das Verhältnis zu ihrem Hund zu verbessern, berichten, dass nun auch ihre zwischenmenschlichen Beziehungen - mit ihren Kindern, Chefs und Partnern - leichter zu bewältigen sind.
Dieses Buch soll Ihnen helfen, das Band zwischen Ihnen und Ihrem Hund zu stärken. Zudem hoffe ich, dass es Ihnen zeigen wird, wie eng Mensch und Hund miteinander verbunden sind - und wie viel wir von diesen Tieren lernen können. Die »Macht des Rudels« gilt nicht nur für Hunde. Sie hat auch für andere rudelbildende Arten Gültigkeit, deren Schicksal seit vielen zehntausend Jahren eng mit dem ihren verbunden ist - nämlich das unserer eigenen Spezies, des Homo sapiens.
Ich hoffe aufrichtig, dass Sie nach der Lektüre dieses Buches die Verbindung zwischen sich und Mutter Natur deutlicher wahrnehmen und lernen werden, mehr Einklang mit Ihrer instinktiven Seite zu finden. Ich wünsche Ihnen, dass Sie die Macht der ruhigen, bestimmten Energie einsetzen, um auch in anderen Bereichen Ihres Lebens zum »Rudelführer« zu werden und sich neue Lebensdimensionen zu erschließen, die Sie nie zuvor für möglich gehalten hätten.


»Dies sind die Gesetze der Dschungel, so alt und so klar wie das Licht. Der Wolf, der sie hält, wird gedeihen, und sterben der Wolf, der sie bricht. Lianengleich schlingt das Gesetz sich, voran und zurück, auf und ab. Die Stärke des Rudels ist der Wolf, und die des Wolfs ist das Rudel.«
- Rudyard Kipling: Das Gesetz des Dschungels


SPIEGLEIN, SPIEGLEIN?
»Mit Geld kann man einen ziemlich guten Hund kaufen, nicht aber das Wedeln seines Schwanzes.«
Josh Billings zugeschrieben


Der Begriff Koyaanisquatsi stammt aus der Sprache der Hopi, und er lässt sich in etwa wiedergeben mit den Worten »Leben, das aus dem Gleichgewicht geraten ist«. Er begegnete mir, als ich mir einen Dokumentarfilm des Regisseurs Godfrey Reggio aus dem Jahr 1982 ansah, der ohne Kommentar und begleitet von Philip Glass' Musik eindrucksvolle Bilder zeigt, die den Einfluss des Menschen und der Technologie auf unseren Planeten darstellen. Die Botschaft lautete natürlich, dass die industrielle Entwicklung das Leben auf der Erde aus dem Lot gebracht hat.
Keine Sorge - dies ist kein Umweltbuch. Es handelt von der Verbindung zwischen Hunden und Menschen. Aber der Begriff koyaanisquatsi hat für mich eine besondere Bedeutung, da es in diesem Buch auch darum geht, dass wir Menschen kein ausgeglichenes Leben mehr führen. Wir sind dabei, unsere Instinkte zu verlieren, die uns in erster Linie zu Tieren und dann erst zu Menschen machen. Und unser Instinkt entspricht unserem gesunden Menschenverstand.
Ich glaube, dass ein gesunder Mensch in vier Bereichen seines Lebens ausgeglichen sein muss. Da ist zunächst der Intellekt - der Aspekt, bei dem die meisten »westlichen Menschen« immer etwas parat haben. Wir sind Meister der Vernunft und der Logik. Gerade in Ländern wie den USA führen die Leute in der Überzahl ein sehr intellektuell orientiertes Leben. Wir kommunizieren beinah ausschließlich über die Sprache miteinander. Wir schicken Wortbotschaften übers Internet und auf Mobiltelefone. Wir lesen. Wir sehen fern. Wir legen großen Wert auf gute Bildung und haben mehr Informationen zur Verfügung als je zuvor, und das erlaubt es so manchem, fast voll und ganz »in seinem Kopf« zu leben. Wir quälen uns wegen der Vergangenheit und träumen von der Zukunft. Viel zu oft wird die Abhängigkeit von unserer intellektuellen Seite so groß, dass wir vergessen, wie viel mehr diese unglaubliche Welt zu bieten hat, in der wir leben.
Der nächste Bereich ist unsere emotionale Seite. Ich bin in Mexiko aufgewachsen, wo man mir beigebracht hat, dass nur Frauen Gefühle hätten. Sie tragen dort wie in vielen anderen Ländern der Dritten Welt die gesamte emotionale Last. Mein Vater lehrte mich, wenn man als Junge weinte, sei man schwach - ein »Waschlappen«. In meiner Kultur werden wir Männer bereits in sehr jungen Jahren darauf konditioniert, unsere Gefühle zu unterdrücken und sie unter Draufgängertum zu verstecken. Und recht bald haben wir uns so weit von unseren Empfindungen entfernt, dass wir sie gar nicht mehr erkennen können, wenn sie dann doch einmal auftauchen.
Als ich in die USA kam, sah ich, dass - verglichen mit meinen Erfahrungen in Mexiko - hier offenbar jeder seine Gefühle ungehindert zeigen konnte. Sogar die Männer.

Autorenportrait:

Cesar Millan, in Mexiko geboren, ist der Begründer des Dog Psychology Center in Los Angeles. Seine Fernsehsendung "Dog Whisperer" (Hundeflüsterer) sehen Millionen von Amerikanern. Zusammen mit seiner Frau gründete er die "Cesar and Ilusion Millan Foundati

19,95* EUR