Mikrowelten in verschiedenen Formen computerbasierter Simulationen bilden vielschichtige Prozesse ab und ermglichen damit die Untersuchung komplexer Systeme. Sie ston jedoch an Grenzen, wenn es um die Einbeziehung von Zufallsvariablen geht. Die sozial angereicherte Mikrowelt SAM tritt diesem Problem mit der Belebung einer Mikrowelt durch die Integration realer Mikroweltbewohner entgegen. Menschen als wichtiger Faktor fr Komplexitin einem System werden dabei nicht simuliert, sondern in festgelegten Rollen als Teil der Versuchsumgebung eingesetzt. Die so ?belebte? Mikrowelt bildet das System, mit dem dann gearbeitet werden kann, um Fragen zum Verhalten im Umgang mit komplexen Systemen zu untersuchen.
Beschrieben wird die Entwicklung eines vielseitig einsetzbaren Werkzeuges. Schwerpunkte liegt dabei auf den gestalterischen Gesichtspunkten und der Bestimmung von Schwierigkeitensgraden. Das Buch richtet sich vor allem an Gestalter von Werkzeugen fr die experimentelle psychologische Forschung und an Wissenschaftler, die auf diesem Gebiet arbeiten.