Kurzbeschreibung:
Im Zentrum der Arbeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Öffentlichen Jugendhilfe steht die Begegnung mit Familien, bei denen große Not und ein hoher Bedarf an Hilfen zu erkennen sind, die aber selbst nicht in der Lage sind, diesen Bedarf verbal zu formulieren. Vielmehr machen diese Familien auf ihre Not und ihren Hilfebedarf aufmerksam, indem sie ihre Probleme nach außen hin wahrnehmbar inszenieren. Oft sind diese Signale an schweren Leidenssymptomen der Kinder erkennbar.
Dieses Buch entwickelt anhand ausführlicher Darstellungen zweier Hilfeprozesse, die durch insgesamt 21 theoriegeleitete Exkurse vertieft werden, ein konsequent lösungsorientiertes Begleitkonzept für die soziale und therapeutische Arbeit mit diesen stark belasteten Familien. Das Buch wendet sich an Mitarbeiter(innen) der Jugendämter und Freien Träger, die in der Jugendhilfe tätig sind, sowie an Therapeut(nn)en, die ihr therapeutisches Repertoire aus einer "Perspektive von unten" erweitern wollen.