Beschreibung:
Das neueste Abenteuer für die Spiderwick-Fans und alle, die magische Wesen lieben Kaum sind Nick und Laurie zum ersten Mal mit den Spiderwick-Geheimnissen und der fantastischen Welt um sie herum in Berührung gekommen, da steht ihnen auch schon eine gewaltige Aufgabe bevor: die Rückkehr der Riesen zu verhindern! Die seit ewigen Zeiten tief im Erdreich ruhenden Giganten drängen derweil ans Tageslicht und legen alles in Schutt und Asche. Nur eines kann die Kolosse bannen: der Gesang der Nixen. Doch keine Nixe singt für nix und so müssen Nick und Laurie einen knifflig-glitschigen Pakt eingehen ? Charmant gruselig, liebevoll ausgestattet, mit fantastischen ganzseitigen Federzeichnungen "Wollt ihr fantastisches Lesefutter? Dann lest ′Spiderwick′ - spannend wie Harry Potter, nur viel witziger und cooler. Die Bücher sind längst Kult." Aachener Nachrichten "Herrlich spannende Jugend-Fantasy-Literatur, die auch Erwachsenenherzen erobern wird, mit packenden Charakteren und tolldreisten Abenteuern." Bild am Sonntag "Eine wunderbare Kinderbuchreihe!" Nürnberger Nachrichten
Kurzbeschreibung:
Das neueste Abenteuer für die Spiderwick-Fans und alle, die magische Wesen lieben
Kaum sind Nick und Laurie zum ersten Mal mit den Spiderwick-Geheimnissen und der fantastischen Welt um sie herum in Berührung gekommen, da steht ihnen auch schon eine gewaltige Aufgabe bevor: die Rückkehr der Riesen zu verhindern! Die seit ewigen Zeiten tief im Erdreich ruhenden Giganten drängen derweil ans Tageslicht und legen alles in Schutt und Asche. Nur eines kann die Kolosse bannen: der Gesang der Nixen. Doch keine Nixe singt für nix und so müssen Nick und Laurie einen knifflig-glitschigen Pakt eingehen ...
Charmant gruselig, liebevoll ausgestattet, mit fantastischen ganzseitigen Federzeichnungen
Leseprobe:
Nicholas Vargas war noch nie gut in Sport gewesen. Er spielte gerne Basketball, aber mit einem Kontroller in der Hand und einer animierten Figur, die die Körbe für ihn warf, erzielte er ein deutlich besseres Ergebnis. Das Gleiche galt für Baseball und Tennis, ja sogar für Schwimmen. Warum sollte es also beim Riesentöten anders sein?
Nicks Stiefschwester Laurie hatte ihre blonden Strähnen zu Zöpfen gebunden, weil sie irgendwo gelesen hatte, dass einem beim Kämpfen nicht die Haare ins Gesicht fallen sollten. Sie war wild entschlossen, das Riesentöten zu erlernen, obwohl Nick ziemlich sicher war, dass sie sowohl in Basketball als auch beim Baseball und Schwimmen eher schlecht war, und zwar im wirklichen Leben und vor dem Bildschirm. Laurie balancierte einen Nolizblock auf den Knien und stellte ein Diktiergerät auf den Boden, damit sie sich die Lektion später noch mal anhören konnte. Sie kaute gedankenverloren an ihrem Bleistift, bereit, sich noch das ein oder andere aufzuschreiben, als Black Jack loslegte.
»Erst mal müsst ihr den Riesen finden«, sagte er und setzte sich auf einen Baumstumpf. Der Unterricht fand gegen Mittag im Hof von Jacks heruntergekommenem Haus statt und die Schwüle lastete wie eine schwere Decke auf ihren Schultern. »Wenn er sich bewegt, ist man schon spät dran. Sicher ist die Sache, wenn ihr ihn niedermetzelt, bevor er aufwacht.« Sonst ist das Risiko zu groß.
Laurie hob die Hand.
Jack redete weiter. »Es gibt ein paar Anzeichen dafür, dass Riesen in der Gegend sind. Sie mögen den Sumpf, Süßwasser ist ihnen lieber als salziges, weil sie es über ihre Haut trinken.
Sucht nach Felsen und Hügeln, vor allem nach welchen mit Gras in 'ner komischen Farbe. Ist dann doch meistens Riesenhaar.«
Laurie schwenkle ungeduldig ihre Hand. Nick nahm ihren Bleistift und schrieb auf ihren Nolizblock: ER IST BLIND.
Jacks Augen waren so trübe, dass Nick glaubte, er hätte grauen Star. Seine Großmutter hatte grauen Star gehabt und dann eine Laseroperation. Aber Jacks Augen sahen viel schlimmer aus als die von Nicks Großmutter.
Black Jack. Das war wirklich ein trauriger Spitzname. Jack hatte das Zweite Gesicht, das ihm durch seine Erblindung wieder genommen wurde. Vielleicht konnte er verschwommen ein bisschen was sehen, aber offensichtlich nicht genug, um eine winkende Hand vor seinem Gesicht zu erkennen.
»Gibt es Riesenmädchen?«, fragte Laurie und unterbrach Jack bei einer Geschichte über einen Riesen, den er gefunden hatte, weil sein berggleicher Kopf und die grasigen Haare voller Schuppen waren.
»Äh«, antwortete er und kratzte sich am Kopf. »Klar. Ich schätze schon. Die meiste Zeit habe ich keinen Unterschied gesehen.«
Laurie schrieb nickend etwas auf ihren Notizblock. »Hör mal«, sagte Nick. »Das ist doch Blödsinn. Wir sind nur zwei Kinder, und du hast gesagt, es werden noch mehr Riesen aufwachen. Vielleicht sogar alle. Alle auf einmal. Das können wir nicht verhindern. Es hat keinen Zweck.«
»Wir müssen die Karten ausspielen, die wir in der Hand haben«, sagte Jack und griff nach seiner Machete. »In unserer Gegend hier gibt es die meisten Riesen. Schätzungen gehen davon aus, dass noch dreißig hier sind. Es gibt zwei todsichere Arten, einen Riesen umzunieten, wenn ihr nur -«
»Mir doch egal. Es ist Sommer«, sagte Nick. »Im Sommer geht es darum, Spaß zu haben. Es sind Ferien. Warum sollten wir jeden Tag herkommen?«
»Aber das hier ist anders als Schule«, antwortete Laurie.
»Ach, jetzt sei mal ehrlich«, entgegnete Nick. »Es ist doch nicht so, dass du wirklich irgendjemanden töten willst, du findest es nur aufregend, den ganzen Tag über Riesen zu quatschen. Also hör auf, so zu tun.«
Laurie warf ihm einen bösen Blick zu. »Tu ich ja gar nicht!«
»Ach nein?« Nick sah rüber zu Jack, der über sie beide nur den Kopf schütteln konnte. »Nein, warte! Ich hab's!«, rief Laurie. »Wir brauchen mehr Leute.«
»So was Bescheuertes«, sagte Nick. »Keiner würde uns glauben.«
»Dann sorgen wir eben dafür, dass man uns glaubt.«
Jack murmelte leise: »Glaubst du, das ginge?« Er wirkte hoffnungsvoll, was Nicks Laune nur verschlechterte. Vielleicht hatte Jack schon gemerkt, was für schlechte Schüler er in ihnen hatte und wie hoffnungslos das ganze Unternehmen war.
»Ich weiß es einfach«, sagte Laurie, erfüllt von dämlicher Zuversicht. »Außerdem könnten wir Jared und Simon herholen und vielleicht kommt Mallory dann mal mit. Und vielleicht kennen sie noch mehr Leute, die helfen wollen.«
»Jared und Simon sind wieder in Maine. Sie kommen nicht zurück«, sagte Nick. »Sie haben bekommen, was sie wollten, ihre Dokumente.«
»Wie auch immer«, sagte Jack. »Eins steht fest: Je mehr Leute ausgebildet werden sollen, je mehr müsst ihr zwei wissen. Also sperrt die Ohren auf.« Mit diesen Worten stürzte er sich in eine komplizierte Geschichte über zwei Riesen, die scheinbar nebeneinander schliefen, sich dann aber doch als einer der wenigen doppelköpfigen Riesen entpuppten.
Laurie nahm jedes Wort auf.
KAPITEL ZWEI
In dem Nick und Laurie von ihrem Besucher überrascht werden
Nick drückte mit dem Finger fester auf den Kontroller, damit das Auto auf dem Bildschirm schneller fuhr. Er schwenkte vor Lauries VW, krachte seitlich hinein und ließ die virtuellen Funken sprühen.
Mit finsterer Miene biss sie sich vor Anspannung auf die Unterlippe.
Raketen schossen aus ihrer Stoßstange. Als sein Auto in fauchenden orangefarbenen Flammen explodierte, lachte sie laut auf. »Ich werde besser«, sagte sie mit einem breiten Lächeln.
Autorenportrait:
Holly Black lebt mit ihrer Familie und vielen Tieren in New Jersey. Seit sie 2002 den Roman 'Elfentochter' veröffentlichte, der von der American Library Association als 'Best Book for Young Adults' ausgezeichnet wurde, lebt sie als freischaffende Autorin.
Rezension:
"Wollt ihr fantastisches Lesefutter? Dann lest 'Spiderwick' - spannend wie Harry Potter, nur viel witziger und cooler. Die Bücher sind längst Kult." Aachener Nachrichten