Das Phänomen der hohen Lebenserwartungen erzeugt eine Beziehungskonstellation, die oft zu einem großen Leidensdruck führt. Was bedeutet es, wenn man sich zur Ruhe setzen möchte, aber die betagten Eltern mehr und mehr der Fürsorge bedürfen? Wo ist man Kind, wo Erwachsener? Wie geht man als Tochter oder Sohn mit Gefühlen von Scham, Ekel und Überforderung um, wie als Mutter oder Vater mit denen des Machtverlusts und der Bevormundung? Basierend auf neuesten Erkenntnissen der Gerontopsychologie und anhand klassischer Alltagsszenarien zeigen die Autorinnen mit Blick auf die Nöte und Erwartungen beider Seiten, wie trotz aller Konflikte ein beziehungsreiches Miteinander gelingen kann.