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Geheimnis um die alte Villa. cbj, Band 21985

   von Insa Bauer

buch.de-Verkaufsrang:
ISBN-10:
3-570-21985-2
ISBN-13:
978-3-570-21985-0
Erschienen:
04.2009
Sofort lieferbar
Aus der Reihe:
«cbj»
Einband:
kartoniert/broschiert
Sonstiges:
zahlreiche farbige Illustrationen von Elisabeth Holzhausen. 21 cm
Seitenzahl:
96
Gewicht:
232 g
Erschienen bei:
Bertelsmann Verlag
Illustrator: Elisabeth Holzhausen

Beschreibung

Mini-Detektive im Einsatz Lesen macht Spaß! ? ganz besonders, wenn Leseanfänger die ersten Kinderbücher bewältigen und dabei spannende Geschichten entdecken. In unserer Aktion ist für jeden Geschmack etwas dabei: packende Abenteuer, bezaubernde Tiergeschichten, aufregende Schulkrimis und vieles mehr. Flackernde Lichter und dunkle Gestalten: In der leer stehenden, alten Villa stimmt doch was nicht, davon ist Till fest überzeugt. Und dann verschwindet auch noch sein Opa ...

Kurzbeschreibung

Mini-Detektive im Einsatz<br />
<br />Flackernde Lichter und dunkle Gestalten: In der leer stehenden, alten Villa stimmt doch was nicht, davon ist Till fest überzeugt. Und dann verschwindet auch noch sein Opa ...<br />
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Leseprobe

§Sonntagnachmittag / / Bis kurz vor den Herbstferien hatte ich mit Detektivarbeit nicht viel am Hut. Doch dann bin ich plötzlich in einen sehr kniffligen Fall reingerutscht. Bevor ich es überhaupt gemerkt habe, steckte ich schon mittendrin. Dabei begann alles ganz harmlos an einem Sonntag, als mein Bruder mal wieder ein großer Detektiv sein wollte: / "He, Caro! Warte!", Till stellte sich mir in den Weg und fuchtelte mir mit seinem Fotohandy unter der Nase herum. "Was siehst du hier?" Ich hielt seinen Arm fest, damit ich überhaupt etwas erkennen konnte. Aber ich ahnte schon, warum mein Bruder so aufgeregt war. Wahrscheinlich hatte er wieder irgendeinen Verdacht. / Gelangweilt antwortete ich: "Eine alte Bruchbude mit viel Efeu. Zufrieden?" Ich ließ seinen Arm los und wollte verschwinden. Aber ich war nicht schnell genug. / "Bruchbude? Das ist eine vornehme alte Villa in der Blumenstraße!", tönte er. Dann wurde seine Stimme leiser, fast flüsternd. "Ich sage es dir im Vertrauen und nur weil du meine Schwester bist. Ich bin einem Verbrechen auf der Spur." Sein Gesülze hatte mir gerade noch gefehlt. Ich verdrehte die Augen. / Till tippte mit dem Zeigefinger auf das Foto. "In dieser geheimnisvollen, leer stehenden alten Abend habe ich hinter den Fenstern im ersten Stock Licht und verdächtige Schatten gesehen." "Vielleicht waren es ja Gespenster", zog ich ihn auf. "Darum ist doch nicht gleich was passiert." "Ist es doch! Der eine / bedroht." / Ich schluckte. "Lass mich in Ruhe mit deinen eingebildeten Fällen. Ich hab andere Sorgen!" Geschickt schob ich mich an Till vorbei aus der Tür. Ich entwischte, deinen Reiterhof und die Ponys!" Das war ungerecht. Wie oft habe ich Till schon aus der Patsche geholfen. Ruckartig blieb ich vor der ersten Stufe stehen. "Ich denke nicht an die Ponys. Ich denke nur an Räuber! Er ist das schönste und das liebste Pony der Welt", entgegnete ich. / "Aber davon verstehst du nichts." / Till grinste frech, als ich mich zu ihm umdrehte. / "Aber deine Kusine Mick versteht was davon. / Ich kann mir richtig vorstellen, wie ihr euch gegenseitig von dem niedlichen kleinen Pony vorschwärmt." / In dem Moment wurde mir klar, dass er uns belauscht hatte. Wütend schnappte ich mir den nächstbesten Gegenstand und warf ihn nach meinem Bruder. Leider war es Mamas Parfumstift. / Eigentlich ist Till nicht der Schnellste. Aber diesmal knallte er die Küchentür zu, bevor der Stift sein Ziel erreicht hatte. Krachend zersplitterte die Hülle am Holz. Die nach tausend Blumen duftende Flüssigkeit sickerte in den Flurteppich. / Gleichzeitig hörte ich, wie Till die Tür von innen abschloss. Während ich die Splitter einsammelte und die Feuchtigkeit mit einem Papiertaschentuch auftupfte, wurde mir schwindlig. Der Duft war wirklich umwerfend. Benommen und gegen meinen Willen, lauschte ich Tills eindringlicher Stimme, die wie ein Luftzug durchs Schlüsselloch kroch: "Ich gehe oft an der alten Villa vorbei. Nie habe ich dort jemanden gesehen. Und nun das Licht und die verdächtigen Schatten. Du musst zugeben, dass ..." Inzwischen hatte ich mich wieder gefasst und schlich zur Treppe. Schnell rannte ich die Stufen hoch zu meinem Zimmer. Ich hoffte, dass Till in der Küche blieb und sich über den Sonntagskuchen hermachte. Für mich bedeutete das ungefähr zehn Minuten Ruhe. Zehn Minuten, in denen ich ungestört an den Reiterhof und an Räuber denken konnte. Jeden Dienstag haben Mick und ich Reitunterricht. Doch unsere nächsten Reitstunden hingen davon ab, ob Opa wieder auftauchte. Er war nämlich verschwunden. / / Großvater König ist derjenige, der Mick und mir die Reitstunden spendiert. Das heißt natürlich nicht, dass wir ihn nur deshalb vermissten. Wir haben unseren Opa sehr gern und besuchen ihn mindestens zweimal die Woche. Unsere Großmutter ist vor drei Jahren gestorben. Seitdem kommt Opa jeden Sonntag zu uns zum / Mittagessen. Doch diesen Sonntag war er nicht da. Mama sagte: "Opa hat geste

Portrait

Insa Bauer, geboren 1948 in Oldenburg, arbeitete als Übersetzerin und bildete sich über die Fern-Uni in Erziehungs- und Sozialwissenschaften fort. Angeregt durch die Fragen ihrer Kinder begann Insa Bauer 1982 zu schreiben, zunächst für die eigene Familie. 1986 erschien ihr erstes Buch, in den folgenden Jahren entstanden viele weitere Bücher, u. a. erzählende Sachbücher und Detektivgeschichten zum Mitraten. Insa Bauer lebt mit ihrer Familie in Rastede bei Oldenburg.



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