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Die schottische Wildkatze

von Ute-Christine Geiler, Kinley MacGregor (Buch)

  • ISBN:3-442-37164-3
  • EAN:9783442371648
  • Veröffentlichungsdatum:Februar 2009
  • Gewicht in g:232
  • Reihe:Blanvalet Taschenbücher
  • Seiten:272
  • Stilrichtung:Roman

Beschreibung:

Explosiv, sinnlich, stimmungsvoll, verführerisch wie schottischer Whiskey Als Lochlan MacAllisters die junge Frau aus den Händen ihrer Entführer befreit, ahnt er nicht, dass er sich mächtige Feinde schafft: Nicht nur verärgert er den König von Frankreich, nein, auch die temperamentvolle Catarina hat viel dagegen, von einem zwar attraktiven, aber offensichtlich sehr sturköpfigen Schotten gerettet zu werden. Doch das Schicksal hat Catarina und Lochlan zusammengeführt, um ihre Freunde, ihr Leben ? und ihre Herzen ? zu retten ... "Roman von Kinley MacGregor garantiert Stunden schönster Unterhaltung!" Oakland Press "Warmherzig, humorvoll, einfallsreich!" Stephanie Laurens

Kurzbeschreibung:

Explosiv, sinnlich, stimmungsvoll, verführerisch wie schottischer Whiskey


Als Lochlan MacAllisters die junge Frau aus den Händen ihrer Entführer befreit, ahnt er nicht, dass er sich mächtige Feinde schafft: Nicht nur verärgert er den König von Frankreich, nein, auch die temperamentvolle Catarina hat viel dagegen, von einem zwar attraktiven, aber offensichtlich sehr sturköpfigen Schotten gerettet zu werden. Doch das Schicksal hat Catarina und Lochlan zusammengeführt, um ihre Freunde, ihr Leben - und ihre Herzen - zu retten ...



Rezension:

"Diese Autorin bietet rundum Lesespaß!" Publishers Weekly

Leseprobe:

Es war lange nach Einbruch der Dunkelheit, als Lochlan, Braden und Sin mit Noras Vater allein in der Halle von Alexanders Burg saßen. Die Kerzen in den Leuchtern an der Decke waren erloschen, sodass einzig das Feuer in dem riesigen gemauerten Kamin in der Wand Licht spendete.
Der Feuerschein flackerte über Banner und Waffen, die das weiß getünchte Mauerwerk zierten, tanzte in befremdlichen Schatten um sie herum, während die Männer scherzten und aßen, was vom Festmahl übrig geblieben war. Die Dienstboten hatten sich längst zurückgezogen.
Das glückliche junge Paar war schon vor Stunden verschwunden, seitdem hatte niemand etwas von Nora und Ewan zu sehen oder zu hören bekommen.
Nicht dass sie etwas anderes erwartet hätten.
In der Tat, Lochlan rechnete fest damit, dass Tage vergehen würden, ehe die Brautleute sich wieder zeigten.
Bei dem Gedanken an die beiden schlug ihm das Herz höher. Er war froh, dass sein Bruder endlich Glück gefunden hatte. Ewan brauchte das.
»Ich kann nicht glauben, dass wir Ewan vor Lochlan unter die Haube gebracht haben«, bemerkte Braden und bediente sich von einem Teller mit Früchten, der vor ihm stand. »Wir müssen vorsichtig sein, Sin. Am Ende steht das Jüngste Gericht unmittelbar
bevor. Ich verspüre plötzlich den heftigen Drang zu beichten.« Sin lachte. »Vielleicht.«
»Konntet Ihr mehr über die MacKaids erfahren?«, erkundigte sich Alexander.
Lochlan schüttelte den Kopf. Wie sehr wünschte er sich, er hätte sie gefunden. Aber das würde er noch. Er würde nicht eher ruhen, bis sie dafür bezahlt hatten, was sie seiner Familie antun wollten.
»Keiner meiner Männer hat auch nur eine Spur von ihnen entdeckt«, antwortete er Alexander. »Wie steht es mit Euren?«
»Nein, nichts.«
»Das gefällt mir nicht«, erklärte Sin. »Ich habe das unangenehme Gefühl, wir haben nicht das letzte Mal von ihnen gehört.« »Vermutlich nicht«, räumte Lochlan ein.
»Also, was sollen wir tun?«, fragte Alexander. »Ich habe meinem Cousin geschrieben, was sie getan haben, er hat sie daraufhin für vogelfrei erklärt, aber bis sie gefasst werden ...«
»Es gibt nicht viel, was wir tun können«, sagte Braden.
Sin leerte seinen Alekrug und schenkte sich nach. »O doch.«
»Was denn?«, wollte Braden wissen.
»Wir verheiraten Lochlan.«
Lochlan schlug Sin freundschaftlich auf den Arm. »Du bist betrunken.«
»Ist er das?«, erkundigte sich eine Frauenstimme.
Die Männer blickten sich um und sahen Caledonia, Sins Frau, zu ihnen kommen.
Sie ging um den Tisch herum, bis sie hinter Sins Stuhl stand. Sie lächelte ihrem Ehemann leicht tadelnd zu. »Ich hatte das Gefühl, dass mein missratener Gemahl viel zu viel Zeit hier unten verbringt.«
Sin wirkte leicht verlegen.
»Kommt, Mylord«, sagte sie und fasste Sin an der Hand. »Wir haben morgen eine lange Heimreise vor uns, und ich habe meinem Bruder Jamie versprochen, dass wir zu seinem Geburtstag zurück sind.«
Sin küsste ihre Hand, dann rieb er zärtlich seine Wange darüber.
Lochlan war verwundert; diese Geste passte überhaupt nicht zu Sin. Dennoch war er froh, dass sein Bruder seiner Frau so zugetan war.
Von Sin hätte er auch nie geglaubt, dass er sein Glück fände. Das Wissen, dass das Leben seinem älteren Bruder einmal etwas Schönes beschert hatte, tat ihm gut.
Sin erhob sich, um seiner Frau zu folgen.
Am Eingang zur Halle begegneten den beiden Maggie.
Lochlan lächelte, als sie vortrat und die verbliebenen Männer argwöhnisch anschaute. Er erinnerte sich an eine Zeit, da er ihr Tod und Verderben an den Hals gewünscht hatte.
Jetzt allerdings war er froh, dass er dem Drang nicht nachgegeben hatte, sie zu erwürgen.
»Trag's mit Fassung, Braden«, sagte er zu seinem jüngeren Bruder. »Jetzt bist du an der Reihe, den Kopf gewaschen zu bekommen.«
Braden verzog verächtlich die Lippen. »Meine süße Maggie weiß es besser, als mit mir zu schimpfen, nicht wahr, Liebste?«
Ihre Hüften wiegten sich bei jedem ihrer Schritte einladend. »Das hängt davon ab, ob du etwas getan hast, wofür du Zurechtweisung verdienst.«
Sie schenkte Alexander und Lochlan ein liebreizendes Lächeln. »Habt ihr etwas dagegen, wenn ich ihn euch entführe?«
»Nein, gar nicht«, erwiderte Alexander.
Braden erhob sich, nahm sie schwungvoll auf die Arme und lief beinahe mit ihr zur Treppe.
Lochlan schaute ihnen nach, er war froh für seinen Bruder. Kein Zweifel, Maggie würde ihm in kürzester Zeit wieder einen Sohn oder eine Tochter bescheren.
»So«, sage Alexander, nachdem sie allein waren. »Habt Ihr irgendwelche Pläne, Euch eine Braut zu nehmen?«
Lochlan schwenkte das Ale in seinem Becher, während er darüber nachdachte. In seinem Herzen wohnte keine Frau. Und er bezweifelte stark, dass sich das jemals ändern würde. Aber dennoch war es seine Pflicht zu heiraten.
Diese besondere Pflicht konnte er nicht ewig aufschieben.
»Vielleicht eines Tages«, antwortete er leise.
Alexander hob eine Augenbraue. »Seid Ihr nicht schon ein wenig zu alt, um nicht wenigstens Ausschau zu halten?«
Das konnte schon sein. Aber Lochlan hatte zu viele Sachen, um die er sich kümmern musste, die seine Zeit beanspruchten, und die Vorstellung, eine Frau unbesehen zu heiraten, gefiel ihm überhaupt nicht.
»Alles auf der Erde hat seine Zeit.«
Alexander lachte.
Draußen ertönten Schritte, gefolgt von dem Geräusch der sich öffnenden und wieder schließenden Eingangstür.
Lochlan und Alexander wechselten einen verwunderten Blick. Es war zu spät für Besucher.
Ein alter Diener trat mit einem halbwüchsigen Jungen ein, der in Lumpen gekleidet war und ein schmutziges Bündel in einer Hand trug.
»Verzeiht, Mylord«, sagte der alte Diener zu Alexander. »Der Bursche sagt, er habe Nachrichten von Lysander.«
Alexander winkte dem Jungen, näher zu kommen. »Gibt es ein Problem?«
Der Junge zögerte, dann wich er ängstlich zurück. Er blickte argwöhnisch vom Diener zu Lochlan.
»Sprich, Bursche«, forderte ihn Alexander geduldig auf. »Niemand wird dir etwas tun.«
Davon schien der Junge nicht überzeugt. »Ich habe eine Nachricht, Mylord. Da kam ein Mann in unser Dorf und trug mir auf, Euch dies hier zu bringen.«
Damit machte er einen hastigen Schritt vor, ließ das Bündel auf den Tisch fallen, ehe er wieder zurücksprang und in sicherer Entfernung abwartete, als rechnete er damit, dass sich der Zorn der Hölle über seinem jugendlichen Haupt entladen würde.
Lochlan runzelte angesichts seiner offensichtlichen Angst die Stirn.
Alexander ließ seine Hände über das abgestoßene Leder gleiten. »Ist das Lysanders?«
Der Junge schluckte. »Ich weiß nicht, Mylord. Mir wurde nur gesagt, ich solle es Euch übergeben und auf keinen Fall öffnen.«
An seinem bleichen Gesicht konnte Lochlan ablesen, dass der Junge diese Anweisung wohl nicht befolgt hatte.
»Wer hat es dir gegeben?«, fragte Lochlan.
Der Junge kratzte sich unbehaglich am Hals. »Er sagte, es ist ein Brief für Lord Alexander darin und ... und ich soll ausrichten, dass das nächste Mal Seine Lordschaft jemand anderen, besseren als einen dreckigen französischen Ritter schicken soll.« Der Junge zitterte inzwischen am ganzen Leib. »Kann ich jetzt wieder nach Hause?«
Alexander nickte.
Der Junge schoss aus dem Saal, als wären ihm die Höllenhunde auf den Fersen.
Lochlans Stirnrunzeln vertiefte sich.
Alexander musterte das Bündel. »Wie merkwürdig.«
»Aye«, stimmte ihm Lochlan zu und beugte sich vor, um es ebenfalls zu betrachten. »In der Tat.«
Alexander öffnete die Verschnürung, schlug das Leder auseinander und kippte seinen Inhalt auf den Tisch.
Lochlan sprang auf, sobald er das grünschwarze Plaid erblickte, das sein Vater vor vielen Jahren für seine Söhne hatte anfertigen lassen. Nur er und seine Brüder besaßen seines Wissens Plaids in diesem besonderen Muster.
Sein Blut wurde eiskalt, als er es ungläubig anstarrte.
Alexander faltete ein kleines Stück Pergamentpapier auf, während Lochlan das Tuch zu sich zog, um es näher zu betrachten.
»Canmore«, las der Ältere laut, »ich mag es nicht, wenn man mich zum Narren hält. Du kannst den Gauklern sagen, dass sie die Nächsten auf unserer Liste sind. Du hättest dem König nicht von uns erzählen dürfen.

Autorenportrait:

Kinley MacGregor ist das Pseudonym der bekannten amerikanischen Autorin Sherrilyn Kenyon. Die Romane ihrer wild-romantischen Highland-Saga treten regelmäßig einen Triumphzug auf die Spitzenplätze der New-York-Times-Bestsellerliste an. Kinley MacGregor lebt in der Nähe von Nashville, Tennessee, mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen.
Weitere Romane von Kinley MacGregor sind bei Blanvalet bereits in Vorbereitung.

7,00* EUR