Kurzbeschreibung:
Man will kaum glauben, dass wir in einer Wissensgesellschaft arbeiten, denn unsere Arbeitsstrukturen ähneln immer noch denen einer Industriegesellschaft: Abgesessene Kernarbeitszeit und exzessive Überstunden gelten als Beweis für »echtes« Engagement. Markus Albers beweist anhand vieler Beispiele, dass das nicht stimmt. Denn eine flexible und mobile Arbeitsauffassung, eine Easy Economy, ist ein Gewinn für alle. Google, SAP und die Deutsche Bank, aber auch deutsche Mittelständler zeigen, dass individuelle Gestaltungsfreiheit zu mehr Leistung führt - und besserer Laune. So wird aus der Festanstellung eine Freianstellung, um in Zukunft Leben und Arbeiten harmonischer miteinander zu verbinden.
Autorenportrait:
Markus Albers ist Politologe und Journalist. Er lebt als freier Autor in Berlin. Seine Texte erscheinen in Zeitschriften wie MONOCLE, GQ oder BRAND EINS. Zuvor schrieb er für stern und spiegel, das SZ-Magazin sowie die Welt am Sonntag. Zuletzt arbeitete er als geschäftsführender Redakteur der deutschen Vanity Fair. Seine eigene Arbeitsbiografie wechselte stets zwischen festen und freien Beschäftigungen, das Thema seines Buches ist damit auch ein Lebensthema.
Inhaltsverzeichnis:
Inhalt
Vorwort
Einleitung
Worum geht es in diesem Buch?
Kurz vorweg: Drei Geschichten aus der Easy Economy 18 o Begriffsklärung: Freiangestellte und Easy Economy 20 o Nach der Telearbeit 25 o Warum ich dieses Buch schreibe 27 o E-xecutive Summary: Das erwartet Sie 28
1Was uns die Arbeit vermiest
Die Effizienzkiller: Meetings, E-Mail und Telefon 31 o Das Schreibtischparadox 33 o Der tägliche Weg zur Arbeit 36 o Politisches Lobbying für Telearbeit 39
2Burn-out und Bore-out
Weshalb wir immer zu viel oder zu wenig zu tun haben 42 o Weniger Freiheit = mehr Stress 43 o Burn-out und Entschleu-nigung 44 o Wissensarbeiter als Extremjobber 45 o Bore-out: Ein öder Job ist auch nicht besser 47 o Der volkswirtschaftli-che Verlust durch Langeweile 48
3Die Narkotika
Kicker, Massage, Obstkorb: Das Feigenblatt der Incentives 50 o Das Wohlfühlbüro als Lebensersatz 51 o Eine kurze Kulturge-schichte des Büros 52 o Das hierarchische und das verspielte Büro 56 o Der Boss im Batman-Kostüm und der Pool im Büro 59 o Mehr Freiheit = höhere Motivation 61 o Fremdbestimmt = spaß-frei 63
4Was stimmt da nicht?
Warum der alte Arbeitstag nicht mehr funktioniert 66 o Wis-sensarbeiter brauchen Freiheit 68 o Designed in California, made in China 70
5Wir Freiangestellten
Reif für die Insel 72 o Die Arbeit wird flach 74 o Kollaboratives Arbeiten 76 o Virtuelle Unternehmen und Teams 79 o Die Zu-kunft der Arbeit 83 o Wie verbreitet ist die Easy Economy? 87 o Wer arbeitet in der Easy Economy? 90
6=9 Stunden
Wie wir in weniger Zeit mehr schaffen 92 o Nicht alle Arbeit ist gleich wichtig 93 o Arbeit braucht so viel Zeit, wie für sie vor-gesehen wurde 94 o Abschalten, um produktiver zu sein 96 o Ausbruch aus dem Teufelskreis im Büro 97 o Informationsdiät und Kommunikationspausen 100
7Mehr Geld, mehr Freizeit, mehr Glück
In der richtigen Balance 104 o Always On 105 o Moderne No-maden und emanzipierter Jetset 107 o Die digitale Bohème 111 o Arbeit und Freizeit werden eins 114 o Die armen Millio-näre von Silicon Valley 119 o Relatives Einkommen und Zeit als Währung 121 o Mehr Freiheit im Job = weniger Stress, mehr Karriere 123
8Mehr Kreativität und Motivation
Zeit zum Nachdenken 126 o Freiheit als Kreativitätsmotor 126 o Kreativitätstheorien: Einsames Genie oder Interaktion? 128 o Wie die kreative Klasse die Wirtschaft prägt 131
9Kreativzeit als Ideeninkubator
Kreativität und Freiheit in deutschen Unternehmen 134 o Tüft-lerzeit bei Google 138 o 3M: Freiheit für Innovation 139 o Kre-ative Unordnung beim Maschinenbauer Voith 141 o Freuden-berg: Flexible Bürogestaltung 142
10Radikal anders arbeiten
Controller, Personaler, Manager: Aufgepasst! 145 o Die Ar-beitsplatzrevolution 145 o Entlohnung nach Leistung statt nach Zeit 149 o Ein Erfolgsrezept? Die Zahlen 151 o Wissen-schaftler sind begeistert 152
11Die Easy Economy in Deutschland
Das Paradebeispiel 154 o War for talents 159 o Wie Unter-nehmen für Wissensarbeiter attraktiv werden 161 o Wie die Generationen Y und Z arbeiten 165 o Zufriedene Mitarbeiter dank elektronischer Kollaboration 168 o Flexibilität und kultu-relle Hürden 170 o Tarifverträge und gesetzliche Regelungen 171 o Moderne Unternehmenskultur über Generationen hin-weg 173 o Freiheit auch für Führungskräfte 175 o Die Easy Economy in der Verwaltung 177
12Der Arbeitsplatz der Zukunft
Wozu brauchen wir überhaupt noch Büros? 179 o Die neuen deutschen Büropioniere 184 o Wissensmanagement und Glo-balisierung 184 o Effizienter Workflow und weniger Meetings 186 o Das Zukunftslabor 188
13Die Easy Economy in der Praxis
Flexibel werden, aber auf die Gefahren achten 193 o Die po-tenziellen Nachteile der Easy Economy 194 o Drei Manage-menttheorien: MBO, Mobile-Work, ROWE 199 o Sich vom Schreibtisch befreien 206 o Bessere Technik = weniger Tech-nik 210 o Mobiles Arbeiten - die Zahlen 215
14Anleitung zum Freisein in der Festanstellung
Trauen Sie sich! 219 o Was die Experten empfehlen 224 o Wie es als nächstes weitergeht 228 o So viel Zeit - was tun damit? 230 o Und jetzt? 234
Dank
Literatur