Als Paris Berlin New York. Verwandlungen zum ersten Mal 1992 im Berliner Gatza-Verlag erschien, reagierte die Kritik begeistert. Hier hatte ein Autor den eigenwilligen Versuch einer philosophischen Flaneursprosa vorgelegt - eine Prosa von der Verwandlung des Alltags. Wolfgang Hermann, der nach seinem Debüt Das schöne Leben (Hanser 1988, Förderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung) bereits als Meister der Miniaturen festgelegt schien, verblüffte hier mit einem völlig neuen Blick auf die Welt. Es ist ein von jeder Zeitströmung unberührter Text, der bis heute nichts von seiner Frische verloren hat.
Wolfgang Hermann, geboren 1961 in Bregenz, Studium der Philosophie und Germanistik in Wien, ist seit 1987 freier Schriftsteller. Nach langen Auslandsjahren, zuletzt in Tokyo, lebt Wolfgang Hermann jetzt in Bregenz. Er hat zahlreiche Preise und Stipendien erhalten, so den Rauriser Förderungspreis 2000. 2007 erhielt Wolfgang Hermann den Anton Wildgans-Preis.
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