Juden in Deutschland nach 1945: der schwierige Prozess der Remigration. Der Band enthält Beiträge zu Rollen und Wahrnehmungen nach 1945 remigrierter Juden in beiden Teilen Deutschlands sowie zu den Reaktionen in den Mehrheitsgesellschaften. Aus dem Inhalt: Werner Bergmann: Reaktionen in der Bevölkerung und Öffentlichkeit Ursula Büttner: Mühsame Rückkehr nach Hamburg
Kirsten Heinsohn: Jüdische Identität und Remigration
Andrea Sinn: Über die Aufnahme jüdischer Remigranten in München
Andreas Nachama: Berlin Monica Kingreen: Zurück nach Hessen
Andreas Brämer: »Ein Rabbiner darf die Juden nicht allein lassen.«
Christiane Berth: Remigration von Kindertransport-Teilnehmern
Michael Brenner: Vergessene Historiker
Carola Dietze: Helmuth Plessner an den deutschen Universitäten Mario Kessler: Der Beitrag Ossip K. Flechtheims Annette Leo: Wolfgang Steinitz Stefanie Schüler-Springorum: Max und Margot Fürst
Marita Krauss: Theaterlandschaft München
Claus-Dieter Krohn: Arnold Schönbergs Oper »Moses und Aron«
Margret Karsch: Heimat in Hilde Domins Roman »Das zweite Paradies« Katalin Madácsi: Imre Kertesz
Doron Rabinovici: Reflektion
Irmela von der Lühe, Professorin für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Forschungsschwerpunkte: Ästhetik und Literaturtheorie des 18. Jahrhunderts, Schriftstellerinnen des 19. und 20. Jahrhunderts, Brief- und Exilliteratur, Biographik.
Dr. phil. Stefanie Schüler-Springorum ist Historikerin in Berlin.
Dr. phil. habil. Axel Schildt, geboren 1951, ist Direktor der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und Professor für Neuere Geschichte an der Universität Hamburg. Zahlreiche Veröffentlichungen.
€ 42,00