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Visionen. 4 Bde.

   von Clemens Brentano, Anna K. Emmerich, Anna Katharina Emmerick

buch.de-Verkaufsrang:
26724
ISBN-10:
3-7171-1148-5
ISBN-13:
978-3-7171-1148-1
Erschienen:
06.2008
Sofort lieferbar
Einband:
kartoniert/broschiert
Sonstiges:
1970. getr. Pag.Abbildungen 18 cm
Seitenzahl:
1732
Gewicht:
1065 g
Erschienen bei:
Christiana Verlag
Mitarbeiter: Clemens Brentano Herausgeber: Karl E. Schmöger

Kurzbeschreibung

Es gibt in der gesamten christlichen Literatur keine Darstellung des Lebens und der Passion des Herrn, die so wirklichkeitsnah, so echt, so bis in alle Details und so dramatisch das ganze Geschehen wiedergibt wie diese Visionen der stigmatisierten seligen Augustinernonne Anna Katharina Emmerich. Sie haben Generationen von Katholiken tief erschüttert. Anna Katharina schaute nicht nur Bilder, sondern sie war, unter Führung ihres Schutzengels, Augenzeugin im Heiligen Land, sie war mitten im Geschehen, sie hat oft geschrieen und geweint. Es handelt sich also um einen Tatsachenbericht. Clemens Brentano schrieb während fünfeinhalb Jahren ihre Visionen auf. Anna Katharina Emmerich (1774-1824) wurde am 3. Oktober 2004 selig gesprochen.

Portrait

Clemens Brentano, 9. 9. 1778 Ehrenbreitstein bei Koblenz - 28. 7. 1842 Aschaffenburg. B., Sohn des Frankfurter Kaufmanns Peter Anton Brentano und dessen Frau Maximiliane (geb. La Roche), brach nach seiner Schulzeit am Koblenzer Jesuitengymnasium (1787-90) und dem Mannheimer Philanthropin (1791-93) mehrere Versuche einer bürgerlichen Berufsausbildung ab. Nach dem Tod von Mutter (1793) und Vater (1797) besuchte er, durch ein beträchtliches Erbe finanziell unabhängig, die Universitäten in Jena (1798-1800 Medizin) und Göttingen (1801 Philosophie), ohne einen festen Abschluss anzustreben. Wichtig für seine Entwicklung wurde vielmehr die Beziehung zum Kreis der Frühromantiker in Jena - hier lernte er auch seine spätere Frau Sophie Mereau kennen (Heirat 1803) - und die Freundschaft mit A. v. Arnim (Göttingen). Von 1804 bis 1808 kam es in Heidelberg zur intensiven Zusammenarbeit mit Arnim und weiteren romantischen Schriftstellern und Wissenschaftlern (J. Görres, Friedrich Creuzer). Neben heftigen literarischen Auseinandersetzungen mit J. H. Voß und seinen Anhängern trugen ein in turbulenter Form öffentlich ausgetragener Ehekonflikt dazu bei, den Aufenthalt in Heidelberg unmöglich zu machen (nach dem Tod S. Mereaus 1806 hatte B. 1807 Auguste Bußmann geheiratet; Trennung 1809, Scheidung 1812). Landshut (1808-09), Berlin (1809-11), Böhmen (1811-13), Wien (1813-14) und wieder Berlin (1814-18) waren die nächsten Stationen. Im Zusammenhang mit der unglücklichen Liebe zur protestantischen Pfarrerstochter Luise Hensel, die er 1816 kennenlernte, kam es zu einer tiefen Lebenskrise, die in eine Generalbeichte und die Rückkehr zum katholischen Glauben (1817) mündete. B. stellte seine Kunst von nun an in den Dienst der katholischen Erneuerung. Von 1818 bis 1824 hielt er sich im westfälischen Dülmen auf, um die Visionen der stigmatisierten Nonne Anna Katharina Emmerick aufzuzeichnen, Basis für eine (z. T. postum publizierte) erfolgreiche Trilogie eines Leben Jesu. Nach dem Tod der Nonne lebte er u. a. in Koblenz, Frankfurt und Regensburg, bis er 1833 nach München übersiedelte (Kreis um Görres) und in einer weiteren Liebesbeziehung, zur Baseler Malerin Emilie Linder, scheiterte. Er starb im Hauses seines Bruders in Aschaffenburg, wo er sich seit 1841 aufhielt.



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