Willkommen

(Anmelden)

Mein Konto

Merkliste

Hilfe & Kontakt Häufige Servicefragen: Wie lange dauert die Lieferung Was kostet der Versand? Wie kann ich bezahlen? Wie gebe ich meine Ware zurück? Wie löse ich einen Gutschein ein? Weitere Fragen & Antworten im Hilfe-Center Kontaktformular Kundenhotline 0 18 05 / 30 91 80 (0,14 EUR/Min. aus dem Festnetz; max. 0,42 Euro/ Min. aus Mobilfunknetzen).
Sie erreichen uns:
Montags bis Samstags
von 8 bis 20 Uhr.
Haben Sie Fragen? Eva hilft Ihnen

Detail-Suche

Gemalte Gärten

von Nils Büttner (Buch)

  • ISBN:3-7774-4245-3
  • EAN:9783777442457
  • Veröffentlichungsdatum:September 2008
  • Gewicht in g:2340
  • Auflage:1. Auflage
  • Seiten:240

Kurzbeschreibung:

Gartenbilder dokumentieren kunsthistorische Entwicklungen, sowohl in der Gartengestaltung als auch in der Malerei. Zugleich sind sie Reflex der spezifischen gesellschaftlichen, historischen und ästhetischen Konzepte, innerhalb derer Gärten gedacht, geplant und angelegt wurden. Schon in der Antike dienten gemalte Gärten als Kunststück und Genussobjekt. Im mittelalterlichen Weltbild konnten sie als spirituell aufgeladene visuelle Metapher und als ikonographisch bedeutsamer Handlungsort zum Sinnbild theologischer Konzepte und geistiger Ideale werden. Eine pragmatische Funktion erfüllen Gartenbilder, in denen die vergängliche Erscheinung eines wirklichen Gartens festgehalten ist, wobei auch Sozialprestige beansprucht oder Wissen tradiert werden sollte. In seiner Blütezeit im 19. Jahrhundert wurde das Gartenbild für die Maler, die nicht selten selbst als Gärtner aktiv waren, bei der Erprobung bildnerischer Möglichkeiten und neuer Maltechniken zum ästhetischen Experimentierfeld und Ausdruck eines unmittelbaren, impressionistischen Natureindrucks. Bis in die Gegenwart zeigt das Bild des Gartens einen besonderen, von Mythen und Utopien besetzten Ort, der ebenso als Schauplatz der Entfremdung von Mensch und Natur verstanden werden kann wie als letzter Hort unbeschwerten Privatseins.

Beschreibung:

In der Geschichte des Gartenbildes manifestiert sich die Vorstellung des Menschen von einem paradiesischen Lebensraum. Anhand von 130 markanten Bildbeispielen werden Kontinuität und Wandel des Gartenmotivs in der Malerei im Sinne einer mit vielen Details bereicherten visuellen Argumentation anschaulich.

Gartenbilder dokumentieren kunsthistorische Entwicklungen, sowohl in der Gartengestaltung als auch in der Malerei. Zugleich sind sie Reflex der spezifischen gesellschaftlichen, historischen und ästhetischen Konzepte, innerhalb derer Gärten gedacht, geplant und angelegt wurden. Schon in der Antike dienten gemalte Gärten als Kunststück und Genussobjekt. Im mittelalterlichen Weltbild konnten sie als spirituell aufgeladene visuelle Metapher und als ikonographisch bedeutsamer Handlungsort zum Sinnbild theologischer Konzepte und geistiger Ideale werden. Eine pragmatische Funktion erfüllen Gartenbilder, in denen die vergängliche Erscheinung eines wirklichen Gartens festgehalten ist, wobei auch Sozialprestige beansprucht oder Wissen tradiert werden sollte. In seiner Blütezeit im 19. Jahrhundert wurde das Gartenbild für die Maler, die nicht selten selbst als Gärtner aktiv waren, bei der Erprobung bildnerischer Möglichkeiten und neuer Maltechniken zum ästhetischen Experimentierfeld und Ausdruck eines unmittelbaren, impressionistischen Natureindrucks. Bis in die Gegenwart zeigt das Bild des Gartens einen besonderen, von Mythen und Utopien besetzten Ort, der ebenso als Schauplatz der Entfremdung von Mensch und Natur verstanden werden kann wie als letzter Hort unbeschwerten Privatseins.

69,00* EUR