Beschreibung:
Utopien sind geistige Bauwerke und zeigen den Kampf gegen die Trägheit des Geistes, wie es einmal Novalis ausgedrückt hat. So will eine Utopie nicht als unwirklich, sondern als jederzeit realisierbar aufgefasst werden.
Sucht man in der Menschheitsgeschichte nach utopischen Stoffen, so begegnet man den verschiedensten Staats- und Gesellschaftsentwürfen, die intensiv nach Lösungen suchen, wie der Mensch aus seiner Lebensnot auf ein höheres Daseinsniveau geführt werden kann.
Plato gilt als der Erste, der einen solchen Staatsentwurf in schriftlicher Form niedergelegt und dabei utopisches Gedankengut verarbeitet hat. Auf ihn griffen spätere Utopisten wie Tommaso Campanella, Thomas Morus und andere zurück.
In dem vorliegenden Buch lässt der Autor vier Studenten diversen literarischen Utopien nachspüren, sie analysieren und schließlich mit den Zielen und Sehnsüchten ihres eigenen Lebens in Verbindung bringen.
Kurzbeschreibung:
Dr. Martin Zichner, geboren 1940, fühlte sich schon früh zu klassischen Sagenstoffen, religionsphilosophischen Themen und kulturgeschichtlichen Betrachtungen hingezogen. Auf Studienreisen suchte er viele Schauplätze zu Dantes Leben auf. Dies fand in der spirituellen Betrachtungen " seinen Niederschlag. Zu erwähnen ist auch seine reiche Vortragstätigkeit in Österreich, der Schweiz und Süddeutschlang.