Wer immer noch glaubt, der Mensch stamme vom Affen ab, sollte dieses Buch lesen<br />
<br />Zum Auftakt des Darwin-Jahres 2009 gibt der Wissenschaftspublizist und Bestsellerautor Ernst Peter Fischer eine kompakte Einführung in Charles Darwins Welt: »Der kleine Darwin« informiert über das Leben des wohl bedeutendsten Naturforschers der Neuzeit, er erklärt die Schlüsselbegriffe der Evolutionstheorie und zeigt, wie Darwins einflussreiche Ideen das Selbstbild des Menschen grundlegend veränderten.<br />
<br />Was suchte Darwin auf den Galapagos-Inseln? Warum zögerte er so lange, seine Abstammungslehre zu veröffentlichen? Hat er tatsächlich das »Recht des Stärkeren« proklamiert? Und warum provozieren Darwins Ideen bis heute? Ernst Peter Fischer nimmt uns mit auf eine kurzweilige Reise durch Darwins Leben, Denken und Wirken. Er beschreibt, wie Darwin seine epochale Schrift »Über die Entstehung der Arten« verfasste, warum die Evolutionstheorie so revolutionär war und welchen enormen Einfluss Darwins Ideen immer noch ausüben.<br />
<br />Kurz und knapp fasst das Buch zugleich alles zusammen, was man über die Evolution wissen muss: welche Ideen Darwins bis heute Bestand haben, wie sie sich im Zeichen der modernen Genetik weiterentwickelten und welche Fragen weiterhin offen sind. Ein ebenso aufschlussreiches wie unterhaltsames Kompendium der Evolutionstheorie und eine unverzichtbare Lektüre für jeden, der im Darwin-Jahr mitreden möchte.<br />
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Wer immer noch glaubt, der Mensch stamme vom Affen ab, sollte dieses Buch lesen§Zum Auftakt des Darwin-Jahres 2009 gibt der Wissenschaftspublizist und Bestsellerautor Ernst Peter Fischer eine kompakte Einführung in Charles Darwins Welt: "Der kleine Darwin" informiert über das Leben des wohl bedeutendsten Naturforschers der Neuzeit, er erklärt die Schlüsselbegriffe der Evolutionstheorie und zeigt, wie Darwins einflussreiche Ideen das Selbstbild des Menschen grundlegend veränderten.§Was suchte Darwin auf den Galapagos-Inseln? Warum zögerte er so lange, seine Abstammungslehre zu veröffentlichen? Hat er tatsächlich das "Recht des Stärkeren" proklamiert? Und warum provozieren Darwins Ideen bis heute? Ernst Peter Fischer nimmt uns mit auf eine kurzweilige Reise durch Darwins Leben, Denken und Wirken. Er beschreibt, wie Darwin seine epochale Schrift "Über die Entstehung der Arten" verfasste, warum die Evolutionstheorie so revolutionär war und welchen enormen Einfluss Darwins Ideen immer noch ausüben.§Kurz und knapp fasst das Buch zugleich alles zusammen, was man über die Evolution wissen muss: welche Ideen Darwins bis heute Bestand haben, wie sie sich im Zeichen der modernen Genetik weiterentwickelten und welche Fragen weiterhin offen sind. Ein ebenso aufschlussreiches wie unterhaltsames Kompendium der Evolutionstheorie und eine unverzichtbare Lektüre für jeden, der im Darwin-Jahr mitreden möchte.§
Leben und Familie§Auch ein folgenreiches Leben kann in nüchternen Daten erfasst werden, von denen zunächst einige mit ein paar Ausschmückungen aufgeführt werden sollen, um danach auf erste Zusammenhänge eingehen zu können:§Charles Darwin wird am 12. Februar 1809 in Mittelengland in der mittelalterlichen Stadt Shrewsbury als Sohn eines wohlhabenden Arztes geboren. Er sammelt in seiner Jugend leidenschaftlich Käfer, studiert einige Jahre eher gelangweilt Medizin und Theologie - das eine im schottischen Edinburgh und das andere im englischen Cambridge - und kann anschließend zwischen 1831 und 1836 an der weltumspannenden Vermessungsfahrt des königlichen Schiffes HMS Beagle ("Her Majesty's Ship") teilnehmen, die ihn 1835 für fünf Wochen auf die Galapagosinseln führt. Nach seiner Rückkehr in die Heimat lebt Darwin zunächst in Cambridge und London, bevor er sich 1842 auf den Landsitz seiner Familie einige Meilen südlich von London, in das Dörfchen Down in der Grafschaft Kent, zurückzieht. In der selbst gewählten Abgeschiedenheit bringt er im Verlauf der ihm verbleibenden vier Jahrzehnte ein erstaunlich umfangreiches und äußerst vielfältiges Werk zu Papier. Zuerst erscheint Die Fahrt der "Beagle", und zwar in Form eines "Tagebuchs mit Erforschungen der Naturgeschichte und Geologie der Länder, die auf der Fahrt von HMS Beagle unter dem Kommando von Kapitän Robert FitzRoy besucht wurden", wie der Untertitel lautet. Dann macht sich Darwin Gedanken über das Züchten von Tieren und verfasst riesige Wälzer über Ranken-fußkrebse und Entenmuscheln, bevor er sich schließlich seinem Hauptwerk zuwendet, das 1859 erscheint. Der Entstehung der Arten lässt er unter anderem noch Bücher über die Befruchtung von Orchideen durch Insekten, die Ausweitung seines evolutionären Gedankens auf die Herkunft des Menschen und das Bewegungsvermögen von Kletterpflanzen folgen, bevor er sich in seiner letzten Lebensphase der Bedeutung von Würmern für den Erdboden zuwendet und deren ökologisches Treiben ein Jahr vor seinem Tod umfangreich darstellt.§Darwin stirbt am 19. April 1882 in seinem Haus in Down und wird wenige Tage später feierlich in London - in der Westminsterabtei - neben anderen Heroen der Wissenschaft wie Isaac Newton beigesetzt. So ruhig und bescheiden Darwin gelebt hat, so aufregend und anspruchsvoll erweisen sich seine Gedanken, die zwar einigen Ideologen und Ideologien gefährlich erscheinen, die aber von Down aus die Kulturwelt bereichern und für die ihm sein Land zuletzt Dank, Ehre und Anerkennung zuteil werden lässt.§Darwins Leben nach der Weltreise findet im sogenannten Viktorianischen Zeitalter statt, das seine Bezeichnung einer jungen Frau namens Victoria verdankt, die am 28. Juni 1838 -einen Monat nach ihrem achtzehnten Geburtstag - Königin von England wird und diese Position bis in das 20. Jahrhundert hinein - mehr als sechzig Jahre lang - bekleidet. Königin Victoria stirbt am 22. Januar 1901, also in einer Zeit, in der die Wissenschaft erste Klarheit über die Gesetze der Vererbung gewinnt, deren Kenntnis Darwin von Nutzen hätte sein können, da durch sie verständlich wird, wie die Weitergabe der Eigenschaften des Lebens - und damit auch die von den Naturforschern beobachteten Entwicklungen und Varianten - gelingen kann.§Dass Darwin seine späteren Jahre nahezu ausschließlich auf dem Land verbringt, wird von Biographen unter anderem durch eine merkwürdige Krankheit erklärt, die ihm unentwegt Übelkeit und Erbrechen verursacht. Schon bald nach der Rückkehr von der Weltreise treten Magenbeschwerden bei ihm auf, aber keiner seiner Zeitgenossen kann ihm helfen und den auslösenden Faktor für seinen qualvollen Zustand ausfindig machen. Sein Leiden gestattet ihm nur ein paar Stunden Arbeit täglich, was einen Beobachter umso erstaunter auf die zahlreichen, ausführlichen und stets umfangreichen Schriften -Briefe, Notate, Notizhefte und Bücher - blicken lässt, die der Kranke offenbar unerm
"Ernst Peter Fischer erklärt dem Volk alles, was es über Naturwissenschaften wissen muss." (Die Zeit)
Ernst Peter Fischer, geboren 1947 in Wuppertal, studierte Mathematik, Physik und Biologie, promovierte 1977 am California Institute of Technology. Er habilitierte sich 1987 für Wissenschaftsgeschichte. Dieses Fach lehrt er als außerplanmäßiger Professor an der Universität Konstanz. Als Wissenschaftspulizist schreibt er für »GEO«, »bild der wissenschaft«, »Die Weltwoche« und die »FAZ«. Fischer war bis 1999 Herausgeber des »Mannheimer Forum«, er ist Autor zahlreicher Bücher, zuletzt erschienen unter anderem »Aristoteles, Einstein & Co.«, »Leonardo, Heisenberg & Co.« und »Werner Heisenberg. Das selbstvergessene Genie«. Er lebt in Konstanz.
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