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Das schreckliche Geheimnis von Mayerling

   von Nikolaus Fischer, Ferency Gräfin Walburga

buch.de-Verkaufsrang:
ISBN-10:
3-937751-57-2
ISBN-13:
978-3-937751-57-3
Erschienen:
2008
Titel erscheint nicht laut Verlag.
Einband:
gebunden
Sonstiges:
21 cm
Seitenzahl:
244
Erschienen bei:
Anderbeck
Herausgeber: Nikolaus Fischer

Kurzbeschreibung

Am Morgen des 30. Januar 1889: Rudolf von Habsburg, 30 Jahre alt, Kronprinz von Österreich-Ungarn und einziger Sohn von Kaiserin Elisabeth, wird gemeinsam mit Mary Baronesse Vetsera tot in seinem Jagdeschloss Mayerling aufgefunden. Da nichts über die ungeheuerlichen Todesumstände des Kronprinzen an die Öffentlichkeit dringen darf, beginnt die Verschleierung der Geschehnisse dieser Nacht. Viele Mayerling-Legenden setzen sich in den Köpfen der Menschen fest. Um herauszufinden, was an jenem Morgen des 30. Januar 1889 wirklich geschah, fehlt es an zuverlässigen Quellen. Mayerling-Legenden dagegen kennen zahlreiche Beweismittel in Form von Dokumenten und Gegenständen - leider immer nur vom Hörensagen. Der kaiserliche Hof setzt alles daran, die Wahrheit zu vertuschen, denn man ist fest im Glauben, der Kronprinz erschoss im Einvernehmen mit Mary Vetsera diese und dann sich. Die höfische Vertuschungsmaschinerie funktioniert beinahe perfekt: Wichtige Dokumente wurden umgehend vernichtet oder so sicher verwahrt, dass man sie bis heute nicht wiedergefunden hat - mit einer Ausnahme - die persönlich verfassten Memoiren einer Frau, die offiziell in keinem höfischen oder polizeilichen Protokoll erwähnt wurde. Doch die eilig ausgebreiteten Schleier bedecken nicht die Wahrheit, sondern nur die erste von zahllosen Legenden. Nur wenige Eingeweihte wissen: Außer dem Kronprinzen und der Baronesse war noch eine weitere Person im Todeszimmer anwesend - Gräfin Ferency.
Doch wer war diese geheimnisvolle Gräfin? Kaum jemand erinnert sich ihrer Person und dem Wirken in Kronprinz Rudolfs Nähe. In Habsburger Kreisen spielte man damals ihre Bedeutung gern herunter und verschwieg sogar ihre Existenz. Man bezeichnete sie als "eine von vielen." Sie war auf der Suche nach Abenteuer und Macht. Den Kontakt zu Rudolf soll sie mit postlagernden Briefchen, die sie mit großer Ausdauer an ihn versandte, selbst herbeigeführt haben. Die wenigen, die von ihrer Existenz wussten, bezeichneten sie nicht als Mätresse des Kronprinzen, denn im Gegensatz zu ihren Gegenspielerinnen hatte die Gräfin dem Thronfolger im Jahre 1885 einen Sohn geboren und somit die gerad-linige biologische Erbfolge der Habsburger aufrechterhalten. Doch warum endete diese große Liebe, für die der Thronfolger sogar ein Gesuch beim Papst einreichte, damit seine Ehe mit Prinzessin Stephanie von Belgien annulliert werde, als größte Tragödie des 19. Jahrhunderts?
Die Habsburger hielten die Ferency für eine Attentäterin, eine Gesandte des französischen Feindes, hinter dem Georg Clemenceau stand, der "Totengräber Österreich-Ungarns", ein liberaler Politiker und nachmals französischer Präsident. Noch am gleichen Tag der schrecklichen Geschehnisse steckte man die geheimnisvolle Gräfin mit ihrem Kind ins Gefängnis. Doch was sollte sie für ein persönliches Interesse am Tod des österreichischen Thronfolgers, dem Vater ihres gemeinsamen Sohnes, haben?
Während Rudolf von Habsburg im Laufe des 5. Februar 1889 in der Wiener Kapuzinergruft beigesetzt wurde,bestieg in der gleichen Nacht Gräfin Ferency einen Zug und verschwand aus dem Kaiserreich. Am Folgetag war der Hof damit beschäftigt, die abenteuerliche Flucht und Befreiung der geheimnisvollen Gräfin aufzuklären. Doch niemand wusste ihre Spur zu finden, niemand kannte den geheimnisvollen Mann, der sich als "Richter", des obersten Gerichts der Stadt Wien verkleidet und einen Befehl mitgebracht hatte, der die sofortige Freilassung anordnete.
Nach ihrer Flucht verfasste die Gräfin eigenhändig ihre Aufzeichnungen und übergab sie einer Freundin und engen Vertrauten mit der Bitte, sie erst nach ihrem Tode zu veröffentlichen. Sie wollte, dass ihre offenherzigen Aufzeichnungen darüber, was in jener Nacht im Todeszimmer auf Schoss Mayerling wirklich geschehen und was dieser Nacht zuvorgegangen war, zur Aufklärung der Tragödie beitragen sollten. Über den Verbleib ihres Sohnes sollte jedoch auch darüber hinaus Stillschweigen bewahrt werden.
Obwohl die Getreue später dem Herausgeber, einem nahestehenden Menschen, von der Gräfin erzählte und ihm die Aufzeichnungen übergab, gerieten diese in Vergessenheit. Erst Jahre später fand er sie im Geheimfach eines antiken Schrankes, einem alten Erbstück, bei Restaurationsarbeiten wieder: die Memoiren einer Frau, die die wahre Geschichte von Mayerling kannte - Gräfin Ferency.

Portrait

Nikolaus Fischer lebt in München und ist in der Musikbranche tätig.



Mehr über...
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  • Mehr von:  Nikolaus Fischer, Ferency Gräfin Walburga, Anderbeck Verlag


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