Beschreibung:
Das ureigene Gewicht finden unbewusst und deshalb leicht! Die revolutionäre Sicht auf das richtige Gewicht von Bestsellerautorin Maja Storch. Maja Storch macht Schluss mit dem Diätenwahn. Sie zeigt, wie es möglich ist, das persönliche Wunschgewicht zu finden, ohne Jojo-Effekt und Diätenfrust ausgesetzt zu sein. Denn: wenn wir die Kraft des Unbewussten richtig nutzen und es mit unserem Bewusstsein in Einklang bringen, geht das Abnehmen wie von selbst. Ein radikal neuer Ansatz: wissenschaftlich fundiert, in der Praxis erprobt, unterhaltsam zu lesen.
Kurzbeschreibung:
Endlich das ureigene Gewicht finden - mit der Kraft des Unbewussten!
Die Psychologin und Bestsellerautorin Maja Storch macht Schluss mit dem Diätenwahn und setzt mit ihrem Konzept dort an, wo es wirklich hakt: an unserem Unbewussten, das uns hartnäckig am Abnehmen hindert. Sieben praktische Schritte zeigen, was wir wirklich wollen, und wie einfach es im Grunde ist, uns unsere Wünsche auch zu er füllen.
Rezension:
"Maja Storch macht mit ihrem Buch Schluss mit dem Diätenwahn." (swr)
Leseprobe:
Gehören Sie auch zu den Menschen, die eigentlich genau wissen, was man tun müsste, um zum Idealgewicht zu gelangen? Die im Regal zahlreiche Bücher stehen haben, in denen sämtliche bekannten Formen von Diäten beschrieben sind? Wissen Sie, welche Nahrungsmittel viele Kalorien haben und welche wenig? Und Sie wissen ebenfalls, dass man mindestens dreimal in der Woche 30 Minuten Bewegung in den Stundenplan einbauen sollte. Sie wissen das alles.
Aber Sie tun es nicht. Und Sie haben laufend irgendwo in einem Winkel Ihrer Seele ein schlechtes Gewissen deswegen. Das soll anders werden.
Gewicht, Schönheit und Gesundheit sind Themen, die alle angehen. Darum lohnt es sich, hierzu einen eigenen Standpunkt zu entwickeln. Das ist jedoch nicht einfach, sondern ausgesprochen schwierig, denn die Experten streiten sich. Welches Essverhalten ist richtig, was ist falsch? Soll man mit Stöcken walken oder ohne? Muss eine Frau mit 50 Jahren dasselbe Gewicht haben, das sie mit 25 Jahren hatte? Ist ein Mann mit Bierbauch unattraktiv und muss er am Waschbrettbauch arbeiten? Wem soll man glauben? Wer bestimmt die Vorgehensweise? Wie soll man sich zurechtfinden im wuchernden Gestrüpp von BMI, Idealgewicht, Glyx-Index oder Waist-to-Hip-Ratio?
Weil ich mich als Psychoanalytikerin seit 20 Jahren mit dem Unbewussten beschäftige, wundere ich mich, wie die Expertenwelt ernsthaft den Versuch unternehmen kann, an so einer zentralen, identitätsbestimmenden Sache wie dem eigenen Körperumfang arbeiten zu wollen, ohne sich dabei um unbewusste Motivlagen zu kümmern. Eine nachhaltige Lebensumstellung jeglicher Art kann niemals auf gesunde und bereichernde Art vollzogen werden, ohne das Unbewusste mit ins Boot zu nehmen. Mit anderen Worten: Wenn Sie bei Ihrem Vorhaben, Ihr Essverhalten zu ändern, immer wieder scheitern, hat das höchstwahrscheinlich damit zu tun, dass Ihr Unbewusstes diese Absicht bisher nicht unterstützt hat, aus was für Gründen auch immer. Das Unbewusste verfügt nicht über Sprache, es kann sich nur in Gefühlen oder Bildern äußern. Dieser Code ist vielen Menschen unbekannt. Wer auf Dauer mit dem eigenen Gewicht arbeiten will, braucht Information darüber, wie man die Signale des Unbewussten deuten kann und wie eine Absicht sich anfühlt, die vom Unbewussten unterstützt wird.
Dieses Buch bringt einen neuen Begriff auf die Bühne, das Ich-Gewicht. Dieser Begriff soll helfen, das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper zurückzuerobern. Das Ich-Gewicht unterscheidet sich von allen anderen Definitionen des korrekten Körpergewichts durch vier wesentliche Merkmale:
Ich-Gewicht wird gefühlt, nicht errechnet
Ich-Gewicht ist flexibel, nicht normiert
Ich-Gewicht ist selbstbestimmt, nicht fremdbestimmt
Ich-Gewicht kommt ohne schlechtes Gewissen aus
Ich-Gewicht wird gefühlt, nicht errechnet
Die herkömmliche Methode, um das richtige Gewicht herauszufinden, besteht in mathematischer Aktivität. Zur Verfügung stehen wechselnde Formeln, von denen ich im Laufe meines Lebens drei verschiedene kennengelernt habe. Mathematik auf den eigenen Körper anzuwenden heißt, das eigene Wohlbefinden von Zahlen abhängig zu machen. Selbstverständlich benötigt man Richtwerte, um extremes Übergewicht oder gefährliches Untergewicht aus medizinischer Sicht klar definieren zu können. Für den großen Bereich der Menschen, deren Körperumfang sich zwischen den beiden Außenbereichen in der gemütlichen Mitte der statistischen Normalverteilung befindet, sind Zahlen jedoch irreführend, denn sie entfernen den Menschen vom Gefühl für sich selbst und führen zur innerpsychischen Entfremdung.
Ich-Gewicht ist flexibel, nicht normiert
Alle Maße, die sich aus Tabellen ablesen lassen, sind als feste Größen gedacht. Der menschliche Körper ist aber keine feste Größe. Der menschliche Körper ist lebendige Materie und ist darum in dauernder Veränderung begriffen. Leben lässt sich nicht in Formeln pressen, und wer das für sich versucht, wird bald einmal feststellen, dass er sich in einem Zwangskorsett befindet. Der Körper verändert sich über die ganze Lebensspanne. Er reagiert auf hormonelle Umstellungen genauso wie auf Stress, Schlaf- oder Lichtmangel. Wenn man versucht, den eigenen Lebenslauf in die starre Struktur mathematischer Mittelwerte zu pressen, beschneidet man die Eigenheit und verliert an Identität. Das Ich-Gewicht wird ein Leben lang flexibel mit den momentanen Umständen ausbalanciert. Es passt sich dem Eigenen an und nicht der Norm.
Ich-Gewicht ist selbstbestimmt, nicht fremdbestimmt
Nachdem sich auch nach vielen Jahren Forschung noch keine einstimmige Expertenmeinung dazu herausgebildet hat, wie man am besten mit dem eigenen Körpergewicht umgehen sollte, hat man alles Recht der Welt, zur Selbstbestimmung überzugehen. Die Fremdbestimmung greift nicht nur auf den Körperumfang zu, sie diktiert unrealistische Schönheitsideale, immer schneller wechselnde Modezyklen und sportliche Trends. Die allermeisten davon tragen nichts zu einem individuell erfüllten Leben bei, kosten aber viel Geld und Zeit. Das Ich-Gewicht ist das Gewicht, das selbstbestimmt erworben und gehalten wird; mit den Mitteln, die man aufgrund der aktuellen Lebenslage und der eigenen Vorlieben für sich selbst als angemessen einschätzen kann. Die Meinung von anderen kommt an zweiter Stelle, wenn überhaupt. An erster Stelle kommen die eigene Meinung und das eigene Gefühl für Wohlbefinden und Lebensqualität.
Ich-Gewicht kommt ohne schlechtes Gewissen aus
Weil gängige Vorstellungen vom richtigen Gewicht nicht mit dem Unbewussten abgestimmt sind, sind sie oft nur im Kampf gegen unbewusste Motivlagen durchzusetzen: mit Disziplin und Selbstkontrolle. Auf Dauer ist jedoch das Unbewusste das stärkere System. Darum erleben viele Menschen Misserfolge in Serie, deuten dies als mangelnde Willenskraft und leben permanent mit einem schlechten Gewissen. Im Gegensatz dazu erzeugt die Koordination von bewussten Plänen mit dem Unbewussten eine Form von Willenskraft, die von selbst funktioniert. Sie ist mit guten Gefühlen verbunden und mit Eigenmotivation optimal abgestimmt. Deswegen reduzieren sich die Misserfolge. Selbst wenn welche auftreten, kommt man ohne schlechtes Gewissen aus, weil man die Ursachen zielgerichtet suchen kann und nicht auf persönliche Willensschwäche zurückführen muss.
Dieses Buch führt in sieben Schritten dazu, die bewussten Pläne mit dem Unbewussten in Übereinstimmung zu bringen, und bereitet damit die Basis für das selbstbestimmte Ich-Gewicht. Jedes Kapitel ist einem dieser Schritte gewidmet. Die theoretischen Hintergründe werden verständlich erklärt und mit vielen Beispielen anschaulich gemacht. Ausgangspunkt ist Ihre aktuelle, bewusste Absicht. Ich zeige Ihnen, wie Sie dazu systematisch den Kommentar des Unbewussten einholen können, um beides in Einklang zu bringen.
Autorenportrait:
Maja Storch, Dr. phil, Diplom Psychologin, Psychoanalytikerin, geboren 1958, arbeitet als Projektleiterin an der Universität Zürich, als Trainerin und als Autorin. Zusammen mit Dr. Frank Krause hat sie das Zürcher Ressourcen Modell ZRM entwickelt, ein wis