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Sie kann's nicht lassen - Diana-Taschenbuch

   von Anna Pasternak

buch.de-Verkaufsrang:
ISBN-10:
3-453-35273-4
ISBN-13:
978-3-453-35273-5
Erschienen:
04.2009
Sofort lieferbar
Aus der Reihe:
«Diana-Taschenbuch»
Einband:
kartoniert/broschiert
Sonstiges:
19 cm
Seitenzahl:
350
Gewicht:
286 g
Erschienen bei:
Heyne
Übersetzer: Charlotte Breuer

Kurzbeschreibung

Wie man heiratet, ohne in der Hölle zu landen


Männer gehen mit Frauen ins Bett, die schwarze Unterwäsche tragen, dann heiraten sie Frauen, die Weiß bevorzugen, muss sich Daisy vor ihrem ersten Date nach der Scheidung erklären lassen. Dabei hat sie doch Erfahrung mit Männern. Nur dass ihre Ehe nicht gehalten hat. Jetzt ist sie also 39, geschieden, wohnt wieder bei der Mutter auf dem Land, hat keinen Penny auf dem Konto - ist aber wild entschlossen, ihr Leben und vor allem die Sache mit der Liebe wieder in den Griff zu kriegen!


Klug und hochamüsant - Sommerlektüre.


Leseprobe


DER PSF (POSTSCHEIDUNGSFLIRT) / / Nur eins war schlimmer, als neununddreißig und Single zu sein: neununddreißig und geschieden. Die größte Befreiung, die die Ehe mir beschert hatte, war die Gewissheit, nie wieder zu den Frauen im heiratsfähigen Alter zu zählen. Als ich vor dem Altar mein Jawort gab, dachte ich: "Ich danke dir von ganzem Herzen, mein geliebter Ehemann, dass ich nie wieder auf Partys die Männer taxieren muss, dass ich nie wieder die Suchmaschinen meiner verheirateten Freundinnen nach geeignetem oder noch zu habenden Männern durchsuchen oder ängstlich zu Hause sitzen und mich fragen muss: Ruft er an oder nicht?" Der Gang zum Altar mit Jamies Familiendiadem auf dem Kopf setzte alldem ein Ende. Daran hatte ich felsenfest geglaubt. Aber nur drei Jahre nachdem ich den Brautstrauß in die Luft geworfen hatte - als würde ich den Sieg bei einem sportlichen Wettkampf feiern - fing ich schon wieder an, Frösche zu küssen. / Es stellte sich schnell heraus, dass Jamie Prattlock doch nicht mein Prinz war. Ich wünschte mir eine gute Ehe - das tut jede Frau -, aber Jamie war es einfach nicht gelungen, mein Herz zu erobern. Auf der Hochzeitsreise fragte ich mich, wie lange es wohl dauert, bis man das Gefühl hat, dass alles stimmt. Nach einem Jahr als Mrs. Prattlock fragte ich mich, wie lange ich noch warten wollte, bis ich das Gefühl hatte, dass alles stimmte. Ich hielt noch ein weiteres halbes Jahr durch. Letztlich war es gar nicht so, dass ich Jamie nicht ertragen konnte. Ich konnte mich selbst nicht ertragen und die nagende Leere, die mir sagte, dass mir etwas fehlte. Dass mir sehr viel fehlte. / Jess, meine älteste Freundin, behauptete, ich sei schon als Kind übertrieben romantisch gewesen. Wenn wir in der Nähe eines blühenden Strauchs spielten, sammelte ich lauter rosa Blütenblätter ein, bestreute Jess damit und rief begeistert: "Heute ist dein Hochzeitstag!" Jetzt ging Jess auf die vierzig zu und war immer noch Single - und zwar freiwillig, denn bei ihrer unbändigen Libido erkannte sie in jedem Kerl einen potenziellen Fick, den sie der langen Liste in ihrem Sex-Rolodex hinzufügen konnte. Ich dagegen, meckerte Jess, hätte mir mit meinen züchtigen, die Seele anrührenden und die Weiblichkeit stärkenden Bestsellern jeden Sinn für Realität verdorben. Aber sagte es nicht alles über Jamies vernagelten Zustand, dass ich ganz demonstrativ Soll ich gehen oder bleiben? verschlungen hatte, bevor ich ihn endgültig verließ? / Meine neue Bibel war Das Dharma des Flirtens. Dieses Kleinod half mir bei meinen Post-Scheidungs-Flirts, den PSFs. Es war weiß Gott nicht lustig, amtlich als Beziehungsversagerin zu gelten und noch dazu mehr emotionales Gepäck mit sich herumzuschleppen, als in Heathrow an einem Tag verladen wurde. Dennoch gab ich nicht auf, denn ich wusste, dass mein Seelenverwandter irgendwo auf mich wartet. Wenn es nicht so wäre, könnte ich mich doch unmöglich so einsam fühlen, oder? / Als mein Traum vom Eheglück sich in Wohlgefallen auflöste, war ich zu meiner Mutter aufs Land geflüchtet. Weder konnte ich es mir leisten, unsere eheliche Wohnung in der / Stadt neu zu möblieren, noch brachte ich es über mich, für mich ganz allein ein Apartment zu kaufen, während alle meine Freundinnen schwanger und auf der Suche nach größeren Wohnungen waren. Meine Mutter war eine schrullige, geschiedene Hundezüchterin. Ihr Logo lautete: Dooleys Dackel - lang und lebhaft. / Als ich nach ein paar Wochen zu meinem ersten PSF nach London fuhr und sie mich zum Bahnhof brachte, hielt sie neben einem scharfen Typen auf einem Motorrad. Kaum hatte mein Spezialradar mich darauf aufmerksam gemacht, dass er keinen Ehering trug, rief sie mir nach: "Denk dran, Daisy, brave Mädchen und Geschiedene benehmen sich anständig!" Der Typ drehte sich um, während meine Mutter hemmungslos fortfuhr: "Und vergiss nicht: Auch Prinzen kriegen Warzen!" / / Meine Freunde Lucy und Edward Primfold hatten das Blind-date mit

Rezension

"Frauenroman mit hohem Unterhaltungswert und Anspruch!" (Lea)



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  • Mehr über:  Englische Belletristik / Roman, Erzählung
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