Ein Mädchen treibt tot im Canal Grande und wird von niemandem vermisst. Brunetti aber geht die Elfjährige bis in die Träume nach. Aus einem venezianischen Palazzo kommt sie nicht, wohl aber aus einer Roma-Wagenburg auf dem Festland...
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: Seit dem 13. Fall trägt Donna Leon ihren reizenden Commissario Brunetti zu Grabe. Mit diesem 17. Fall ist es nun soweit, dass man sich endgültig wünscht, er würde so fest verbuddelt sein, dass er nie wieder zurückkehrt. Denn dieses Buch ist für jeden Krimileser eine absolute Zumutung, denn es ist kein Krimi. Donna Leon hat schon lange ihre Leser aus den Augen verloren und schreibt nur noch, was sie an und auf der Welt ärgert und der arme Brunetti muss das in seinem Namen dem Leser nahe bringen. Brunetti tut mir leid. Er war einmal eine große Figur des Kriminalromans, doch eine so selbstverliebte Autorin wie Donna Leon, hat es geschafft, ihre einstmals charmante Figur kaputt zu schreiben.
Donna Leon verließ mit 23 Jahren New Jersey, wo sie 1942 geboren wurde, um in Perugia und Siena weiterzustudieren. Seit 1965 lebt sie ständig im Ausland, arbeitet als Reiseleiterin in Rom, als Werbetexterin in London, an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Seit 1981 lebt und arbeitet sie in Venedig.
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