Kurzbeschreibung:
Lernen Sie den echten Alexander von Humboldt kennen!
Zum 150. Todestag ein illustrierter Prachtband, der die zentralen Gedanken, viele unbekannte Texte Humboldts und die Geschichte seines bewegten Lebens vereint."Er ist sicher eine der merkwürdigsten Gestalten, die es je gegeben hat", schrieb sein Bruder Wilhelm von Humboldt im Jahr 1817. Seine Reisen finanzierte er selbst. Forschen hieß für ihn selbst erleben, selbst erfahren, selbst erleiden. In Lateinamerika gilt er als Freiheitsheld und "wahrer Entdecker" des Kontinents, in Europa als letzter großer Universalgelehrter, in Deutschland als größter Forschungsreisender der Nation.
Frank Holl, einer der besten Humboldt-Kenner weltweit, stellt Humboldts Leben und Schaffen chronologisch in dessen eigenen Texten vor: in Humboldts klassischen Schriften, Briefen und seinen Reisetagebüchern. Hier kann man Humboldt so unmittelbar erleben wie nie zuvor. Holls Buch enthält neben vielen Überraschungen die zentralen Texte Humboldts, oft in wenig oder kaum bekannten Fassungen, die vor der Überarbeitung für die Buchausgaben entstanden: Texte, die oft eine größere Intensität, Frische und Unmittelbarkeit ausstrahlen als die späteren Publikationen, Bekenntnisse, die auch in politischer Hinsicht keine diplomatische Rücksichten nahmen.
Humboldts Texte werden von erläuternden Überleitungen begleitet und mit mehr als 100 meist farbigen Abbildungen illustriert. Auf diese Weise entsteht ein authentisches und einzigartiges Lebensbild des großen Universalgelehrten.
Leseprobe:
"Einleitung "Solche Tätigkeit, Schnelligkeit und Festigkeit ist noch nie gesehen worden"1, staunte der Dichter Adelbert von Chamisso, als er Alexander von Humboldt im Jahr 1810 in Paris besuchte. Auch Friedrich Schiller berichtete von dessen "rastloser Tätigkeit"2, und Humboldt selbst sprach von einem "ewigen Treiben", das er in sich spüre, "als wären es 10 000 Säue"3. Sogar noch als 87-Jähriger erschien er einem Besucher in Berlin "tätig bis zur Rastlosigkeit"4. Vier Stunden Schlaf genügten dem Gelehrten. Ständig war er unterwegs: auf Reisen oder auch an seinen Wohnorten, von Haus zu Haus eilend. Sogar in seinem eigenen Arbeitszimmer fiel es ihm schwer stillzusitzen. Dass selbst von seinen Auftritten in den literarischen Salons eine faszinierende Unruhe ausging, schilderte die Berliner Schauspielerin Caroline Bauer: Alexander von Humboldt, hoch und schlank, elegant und beweglich wie ein Franzose, tauchte oft plötzlich - blitzartig - ein aufregendes Irrlicht, an Rahels Teetisch auf, knusperte ein paar geröstete Kastanien oder Biskuite, sagte Rahel, Henriette Herz und Bettina von Arnim im Fluge die niedlichsten Schmeicheleien, plätscherte wie ein Salonspringbrunnen von Kölnischem Wasser die zierlichsten und pikantesten Hof- und Stadtneuigkeiten in das Tassenklirren hinein, plauderte mit Herrn von Varnhagen noch zwei Minuten in der Fensternische und war verschwunden - wie ein Irrlicht 5 Oft sprach er von seinem "Nomadenleben "6 und bekannte: "Voller Unruhe und Erregung, freue ich mich nie über das Erreichte, und ich bin nur glücklich, wenn ich etwas Neues unternehme, und zwar drei Sachen mit einem Mal."7 Im Laufe seines 89-jährigen Lebens bereiste er die halbe Welt: Es war vor allem seine fünfjährige Expedition in die amerikanischen Tropen, zu der er im Jahr 1799 im Alter
Rezension:
'Frank Holl, einer der besten Humboldt-Kenner und -Sammler, hat aus den umfänglichen Schriften die spannendsten, persönlichsten und aussagekräftigsten Stellen herausgesucht, sie klug um Hintergrundinformationen ergänzt und großzügig mit Bildern umgeben. U
Beschreibung:
Lernen Sie den echten Alexander von Humboldt kennen! Zum 150. Todestag ein illustrierter Prachtband, der die zentralen Gedanken, viele unbekannte Texte Humboldts und die Geschichte seines bewegten Lebens vereint. »Er ist sicher eine der merkwürdigsten Naturen, die es je gegeben hat«, schrieb sein Bruder Wilhelm von Humboldt im Jahr 1817. Seine Reisen finanzierte er selbst. Forschen hieß für ihn selbst erleben, selbst erfahren, selbst erleiden. In Lateinamerika gilt er als Freiheitsheld und »wahrer Entdecker« des Kontinents, in Europa als letzter großer Universalgelehrter, in Deutschland als größter Forschungsreisender der Nation. Frank Holl, einer der besten Humboldt-Kenner weltweit, stellt Humboldts Leben und Schaffen chronologisch in dessen eigenen Texten vor: in Humboldts klassischen Schriften, Briefen und seinen Reisetagebüchern. Hier kann man Humboldt so unmittelbar erleben wie nie zuvor. Holls Buch enthält neben vielen Überraschungen die zentralen Texte Humboldts, oft in wenig oder kaum bekannten Fassungen, die vor der Überarbeitung für die Buchausgaben entstanden: Texte, die oft eine größere Intensität, Frische und Unmittelbarkeit ausstrahlen als die späteren Publikationen, Bekenntnisse, die auch in politischer Hinsicht keine diplomatische Rücksichten nahmen. Humboldts Texte werden von erläuternden Überleitungen begleitet und mit mehr als 100 meist farbigen Abbildungen illustriert. Auf diese Weise entsteht ein authentisches und einzigartiges Lebensbild des großen Universalgelehrten.