Professoren haben keinen Sinn für Humor? Sie führen auch kein interessantes Leben? Das sollte man noch überdenken! Mit sehr viel Witz erzählt Prof. Dr. Ralf Bochert Anekdoten aus seinem spannenden Leben.
Wenn man als Hochschullehrer wie Ralf Bochert keine Chance hat, jemals 'Professor des Jahres' zu werden, dann entstehen als Ersatz voreilige, schrullige Memoiren wie die vorliegenden. Um dabei die Fülle der Ereignisse seiner ersten 45 Lebensjahre auch nur halbwegs glaubhaft erscheinen zu lassen, werden die mitreißenden Abenteuer dieses Buchs von mindestens fünf verschiedenen fiktiven Personen erlebt, welche allerdings zum Schutz vor den üblichen Nachstellungen schon vorab als "frei erfunden" gekennzeichnet sein sollen.
Es passt hier auf eine verschrobene Art unbedingt zusammen, was sich Aufregendes zwischen dem begeisterten Mitfahren als Vierjähriger im eckigen, quietschenden, norddeutschen Straßenbahnwagen der 60er Jahre (im "Ackerwagen") und viel später dann hinter den Kulissen einer süddeutschen Hochschule abspielt. Bochert, der immer brav, konservativ und funktionierend sein möchte, kann die viele Bewegung, die er provoziert, selbst nur mit melancholischer Weltfremdheit ertragen. (Eusebio Oberhemd, Xüssow)
Prof. Dr. Ralf Bochert, geb. 1961 in Bremen hat von 1981-1983 eine Lehre zum Industriekaufmann absolviert, bevor er 1985 seine akademische Laufbahn mit einem Studium der Volkswirtschaftslehre in Hamburg eingeleitet hat. Seine Promotion zum Dr. oec. folgte 1991 an der Universität Hohenheim. Danach dozierte er zuerst an der FH Merseburg Volkswirtschaft und Umweltökonomie, bis er 1995 an die Hochschule Heilbronn wechselte. Dort lehrt er seit 1995 Volkswirtschaft und Tourismusökonomie und setzt sich intensiv mit dem Bereich Tourismuswirtschaft auseinander.
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