Leicht und doch mit chaplineskem Ernst erzählt Karasek, wie Männer versuchen, zu lieben und zu flüchten, zu erobern und zu vergessen. Der »publizistische Turbokarpfen im Teich der grauen Hechte« (Gerhard Stadelmaier) berichtet von glücklichen und schmerzlichen Selbstversuchen und von Ausflügen in das unbekannte Land der Frauen.
Die Beziehung zwischen Männern und Frauen - ein Wechselbad zwischen Liebe und Verlieren, Leidenschaft und Erkalten. Das Dilemma: Die Leidenschaft kennt keine Treue und verspricht keine Dauer. Ehe und Familie dagegen basieren auf der versprochenen Treue und der garantierten Dauer. Nestflüchter und Nestwärmer, das sind Mann und Frau. Und die Treue ist keine Frage der Moral, sondern der Bequemlichkeit, der Feigheit und des Mangels an Gelegenheiten. Eine Geschichte in Geschichten aus fünfzig Jahren Geschlechterkampf.
Hellmuth Karasek, Journalist und Schriftsteller, leitete über zwanzig Jahre lang das Kulturressort des Spiegel, war Mitherausgeber des Berliner Tagesspiegel und ist jetzt Autor von Welt und Welt am Sonntag. Er veröffentlichte Billy Wilder. Eine Nahaufnahme (1992), Go West, eine Biografie der 1950er Jahre (1996), Mein Kino, ein Buch über seine Lieblingsfilme (1996), den Essay Hand in Handy (1997), den Roman Das Magazin (1998), die satirischen Glossen Mit Kanonen auf Spatzen (2000), den Roman Betrug (2001), Karambolagen. Begegnungen mit Zeitgenossen (2002), seine Erinnerungen Auf der Flucht (2004) und Süßer Vogel Jugend oder Der Abend wirft längere Schatten (2006). Die in Vom Küssen der Kröten versammelten Glossen erschienen erstmalig in der Berliner Morgenpost und im Hamburger Abendblatt.
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