Aus dem Inhalt:
- Integrationstheorie
- Evolution der EU
- Prinzipien der Integration: Wirtschaftsordnung und Entscheidungsstrukturen
- Der Gemeinsame Markt und seine wirtschaftspolitische Unterstützung
- Die EU als Umverteilungsmechanismus
- Die Wirtschafts- und Währungsunion
Auch wenn die Europäische Union ein schwer zu manövrierender Großtanker ist, sie bewegt sich doch rasch vorwärts. Die zweite Auflage des erfolgreichen Lehrbuchs greift die neuesten Entwicklungen der Jahre 2005 - 2009 auf. Da ist zu allererst die vorläufig abgeschlossene Ost- und Südosterweiterung zu nennen. Nach dem Scheitern der Verfassungsgebung versucht der Vertrag von Lissabon die wichtigsten organisatorischen Anpassungen, die für eine transparente und schlagkräftige demokratische Gemeinschaft von inzwischen 27 Mitgliedländern erforderlich sind, in die Realität umzusetzen.<CR>Unterhalb der Ebene der Verträge arbeiten die Organe der Union unter anderem ständig an verbesserten und vereinfachten Regelsetzungen und reagieren auf veränderte Randbedingungen. Besonders zu erwähnen sind hier die aktuelle Rechtsprechung des EuGH (und die wachsende Kritik an dieser Institution), die heftig umstrittene Dienstleistungsrichtlinie, der more economic approach im Kartellrecht, sowie die Initiative der Kommission zur privaten Durchsetzung des Kartellrechts, Trends in der Banken- und Kapitalmarktregulierung, die auf Grund der jüngsten Finanzmarktkrise besondere Aufmerksamkeit verdienen. 2007 begann eine neue Haushaltsperiode (bis 2013), die eine Umorientierung der Ausgabenpolitik einleiten soll.<CR>Was bewahrt wird, ist das Bestreben, die Ökonomie im Kontext der rechtlichen, sozialen, politischen und geschichtlichen Zusammenhänge darzustellen und so der Komplexität des Gegenstandes gerecht zu werden.<CR>- Integrationstheorie<CR>- Evolution der EU<CR>- Prinzipien der Integration: Wirtschaftsordnung und Entscheidungsstrukturen<CR>- Der Gemeinsame Markt und seine wirtschaftspolitische Unterstützung<CR>- Die EU als Umverteilungsmechanismus<CR>- Die Wirtschafts- und Währungsunion<CR>Professor Dr. Hans-Jürgen Wagener lehrt Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftspolitik, an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder.<CR>Professor Dr. Thomas Eger lehrt Recht und Ökonomie an der Universität Hamburg.<CR>Für Studierende der Wirtschafts-, Rechts- und Politikwissenschaft an den Universitäten.
Auch wenn die Europäische Union ein schwer zu manövrierender Großtanker ist, sie bewegt sich doch rasch vorwärts. Die zweite Auflage des erfolgreichen Lehrbuchs greift die neuesten Entwicklungen der Jahre 2005 - 2009 auf. Da ist zu allererst die vorläufig abgeschlossene Ost- und Südosterweiterung zu nennen. Nach dem Scheitern der Verfassungsgebung versucht der Vertrag von Lissabon die wichtigsten organisatorischen Anpassungen, die für eine transparente und schlagkräftige demokratische Gemeinschaft von inzwischen 27 Mitgliedländern erforderlich sind, in die Realität umzusetzen. Auch dieser Vertrag ist noch nicht in trockenen Tüchern.§Unterhalb der Ebene der Verträge arbeiten die Organe der Union unter anderem ständig an verbesserten und vereinfachten Regelsetzungen und reagieren auf veränderte Randbedingungen. Besonders zu erwähnen sind hier die aktuelle Rechtssprechung des EuGH (und die wachsende Kritik an dieser Institution), die heftig umstrittene Dienstleistungsrichtlinie, der more economic approach im Kartellrecht, sowie die Initiative der Kommission zur privaten Durchsetzung des Kartellrechts, Trends in der Banken- und Kapitalmarktregulierung, die auf Grund der jüngsten Finanzmarktkrise besondere Aufmerksamkeit verdienen. 2007 begann eine neue Haushaltsperiode (bis 2013), die eine Umorientierung der Ausgabenpolitik einleiten soll.§Was bewahrt wird, ist das Bestreben, die Ökonomie im Kontext der rechtlichen, sozialen, politischen und geschichtlichen Zusammenhänge darzustellen und so der Komplexität des Gegenstandes gerecht zu werden.§§Für Studierende der Wirtschafts-, Rechts- und Politikwissenschaft an den Universitäten.
Professor Dr. Thomas Eger lehrt Recht und Ökonomie an der Universität Hamburg.
Prof. Dr. Hans-Jürgen Wagener (1941) hat in Berlin und München Volkswirtschaft und Soziologie studiert. Nach Forschungstätigkeit am Osteuropa-Institut München und am Wiener Institut für internationale Wirtschaftsvergleiche übernahm er 1975 an der Rijksuniversiteit Groningen einen Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere den Vergleich von Wirtschaftssystemen. Nach der Neugründung der Viadrina wechselte er 1993 auf einen Lehrstuhl Wirtschaftspolitik in Frankfurt (Oder). Dort gründete er das Frankfurter Institut für Transformationsstudien und beschäftigte sich vor allem mit Fragen des institutionellen Wandels. Sein weiteres Interesse gilt der Geschichte der Wirtschaftstheorie.
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