Das Erfolgskonzept von Amerikas führendem Karriere-Coach<br />
<br />Ich bin erfolgreich - und was nun? Manchmal hindert selbst erfolgreiche Menschen eine unbewusste Blockade, ein selbstsabotierendes Muster daran, die letzten Stufen auf der Leiter zu erklimmen und ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Der begnadete ManagementTrainer Marshall Goldsmith beschreibt, worauf es wirklich ankommt. Er weiß, dass es oft die scheinbar kleinen Macken sind, die sich zu großen Hindernissen auf dem Karriereweg entwickeln, und zeigt anhand von Beispielen, wie sie überwunden werden können. In der Sache klar und einfühlsam, dabei mit einer gesunden Prise Humor.<br />
<br />
Das Erfolgskonzept von Amerikas führendem Karriere-Coach§Ich bin erfolgreich - und was nun? Manchmal hindert selbst erfolgreiche Menschen eine unbewusste Blockade, ein selbstsabotierendes Muster daran, die letzten Stufen auf der Leiter zu erklimmen und ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Der begnadete ManagementTrainer Marshall Goldsmith beschreibt, worauf es wirklich ankommt. Er weiß, dass es oft die scheinbar kleinen Macken sind, die sich zu großen Hindernissen auf dem Karriereweg entwickeln, und zeigt anhand von Beispielen, wie sie überwunden werden können. In der Sache klar und einfühlsam, dabei mit einer gesunden Prise Humor.
Sicherlich kennen Sie die Orientierungspläne in Einkaufszentren, auf denen steht: "Sie befinden sich hier." Die Pläne sollen Ihnen als Wegweiser in einer unbekannten Umgebung dienen. Sie sagen Ihnen, wo Sie gerade sind und wie Sie zu Ihrem Ziel gelangen.§Manche Menschen brauchen solche Orientierungspläne nicht. Sie sind mit einem inneren Kompass ausgestattet, der sie automatisch auf die rechte Fährte bringt. Sie nehmen stets die richtige Abzweigung und gelangen immer auf direktem Weg an ihr Ziel.§Sie gehen tatsächlich mit einem unbeirrbaren Richtungssinn durchs Leben. Er leitet sie nicht nur in den Einkaufszentren, sondern auch durch Schulzeit, Berufskarriere, Ehe und Freundschaften. Wir spüren, dass sie in sich gefestigt sind. Sie wissen, wer sie sind und wohin sie wollen. In ihrer Nähe fühlen wir uns sicher. Wenn wir mit diesen Leuten Überraschungen erleben, werden es nur angenehme sein. Sie sind unsere Idole, Rollenmodelle, Helden.§Wir alle kennen solche Menschen. Für manche sind es Mutter oder Vater - die uns während unserer stürmischen Jugend als moralische Anker dienten. Manchmal ist es unser Ehepartner (die sprichwörtliche "bessere Hälfte"). Und in einigen Fällen (wie bei mir) kann es auch ein Professor am College sein, der als Erster unseren Selbstdünkel durchschaut. Oder es ist ein Betreuer bei der Arbeit, ein Mentor in der Uni, ein "Held" aus einem Geschichtslehrbuch wie Lincoln oder Churchill, ein religiöser Führer wie Buddha, Mohammed oder Jesus. Vielleicht auch irgendeine Berühmtheit. (Ich kenne beispielsweise einen Mann, der jedes Dilemma mit der Frage angeht: "Was würde Paul Newman tun?")§All diese Rollenmodelle haben eins gemein: ein fein ausgeprägtes Empfinden für das, was sie sind, wie eine Tonfolge, die sich zu einem perfekten Klangbild steigert und wiedergibt, wie sie auf andere wirken.§Manche Menschen benötigen offenbar niemals Hilfe, um ihre Ziele zu erreichen. Sie haben sozusagen ein eingebautes "GPS-System" und brauchen auch von mir keine Unterstützung.§Die Menschen, denen ich als Führungskräftetrainer in meinem Arbeitsalltag begegne, sind großartige Personen, die aber möglicherweise ihren inneren Orientierungsplan (den "Sie-befinden-sich-hier"-Überblick) verloren haben. - Ich will Ihnen zunächst einige Beispiele nennen:§Fall 1: Carlos ist CEO eines erfolgreichen Unternehmens in der Nahrungsmittelbranche. Er ist brillant, arbeitet hart und gilt auf seinem Gebiet als Experte. Er hat im Produktionsbereich angefangen und sich durch Verkauf und Marketing bis zum Spitzenjob hinaufgearbeitet. In seinem Geschäft gibt es nichts, was er nicht aus erster Hand kennt. Wie viele kreative Menschen ist auch er hyperaktiv und verfügt über enorm viel Sitzfleisch und Konzentrationsfähigkeit. Am liebsten schwirrt er wie ein Kolibri in seinen Betrieben herum und überfällt die Mitarbeiter regelrecht, um zu sehen, was sie gerade so machen, und hier und dort ein Schwätzchen zu halten. Carlos mag Leute, und er redet gern. Alles in allem ist er ein ganz netter Bursche, nur dann nicht, wenn sein Mundwerk schneller arbeitet als sein Verstand ...§Vor einem Monat beispielsweise präsentierte ihm sein Designteam Ideen für die Verpackung einer neuen Snackserie. Carlos gefielen die Entwürfe. Er hatte nur einen Vorschlag: "Wollt ihr nicht die Farbe in Hellblau ändern?", fragte er. "Blau heißt teuer gehobenes Produkt"."§Heute kommen die Designer mit der fertigen Packung wieder zu ihm. Carlos gefällt das Ergebnis. Trotzdem denkt er laut vor sich hin: "Ich glaube, es sollte doch eher rot sein."§Die Mitarbeiter verdrehen die Augen. Sie sind verwirrt. Vor einem Monat hatte ihnen der CEO gesagt, dass er Blau bevorzuge. Sie haben sich wirklich reingehängt, um ihm ein Produkt zu liefern, das ihm gefallen würde - aber inzwischen hat er wieder mal seine Meinung geändert. Frustriert kommen sie aus der Besprechung und sind von Carlos alles andere als begeistert.§Carlos ist ein sehr selbstsich
Marshall Goldsmith is a New York Times best-selling author and one of the world's foremost leadership experts.
€ 9,95