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Meer der Finsternis. Odd Thomas, Band 4

   von Dean R. Koontz

buch.de-Verkaufsrang:
19188
ISBN-10:
3-453-26613-7
ISBN-13:
978-3-453-26613-1
Erschienen:
09.2009
Sofort lieferbar
Aus der Reihe:
«Odd Thomas»
Einband:
gebunden
Sonstiges:
22 cm
Seitenzahl:
382
Gewicht:
555 g
Erschienen bei:
Heyne
Übersetzer: Bernhard Kleinschmidt

Kurzbeschreibung

Die dunkelste Nacht des Lebens beginnt<br />
<br />Odd Thomas ist ein bescheidener, freundlicher Grillkoch mit besonderen Gaben. Wie von einer unsichtbaren Kraft gezogen, gelangt er in ein scheinbar beschauliches Küstendorf. Hier sucht ihn ein ständig wiederkehrender Alptraum heim: Ein blutrotes Meer verschlingt alles Lebendige. Doch zunächst sind es Menschen, die ihm nach dem Leben trachten - gnadenlos und unendlich böse.<br />
<br />Odd Thomas hat seine Freundin bei einem grausamen Attentat verloren, sein bester Freund wurde entführt, und selbst in einem verlassenen Kloster suchte ihn das Böse heim. Die ruhigen Zeiten, da er noch als zufriedener Grillkoch lebte, der manchmal den Toten helfen konnte, scheinen für immer vorbei zu sein. Wieder zerrt eine übermenschliche Kraft an ihm, und als er ihr folgt, landet er in einem kleinen, scheinbar ruhigen kalifornischen Küstenort. Schon kurz nach seiner Ankunft quält ihn ein Alptraum: Eine blutrote, apokalyptische Flut vernichtet alles Lebende. Bei einem Abendspaziergang auf dem Pier überkommt ihn eine ähnliche Vision - und schon kurz darauf bricht das reale Grauen aus. Drei finstere Gestalten machen gnadenlos Jagd auf ihn. Ein Großteil der Bevölkerung und der Polizeichef stecken offensichtlich mit ihnen unter einer Decke. Und ihr Ziel ist keinesfalls der Tod nur eines einzelnen Mannes. Sie haben Millionen von Opfern im Visier.<br />
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Leseprobe

Es ist nur das Leben. Irgendwie bringen wir es alle hinter uns.§Nicht alle von uns beenden jedoch die Reise in ein und demselben Zustand. Unterwegs verlieren manche bei Unfällen oder gewaltsamen Auseinandersetzungen ihre Beine oder Augen, während andere durch die Jahre gleiten, ohne sich weitere Sorgen machen zu müssen als die, dass an manchen Tagen ihre Frisur nicht richtig sitzt.§Ich besaß noch immer beide Beine und beide Augen, und selbst mein Haar sah akzeptabel aus, als ich an jenem Mittwochmorgen Ende Januar aus dem Bett stieg. Wäre ich sechzehn Stunden nach diesem Augenblick wieder schlafen gegangen, ohne mehr verloren zu haben als alle meine Haare, würde ich den Tag als wahren Triumph bezeichnen. Selbst wenn ich anschließend ein paar Zähne weniger gehabt hätte, wäre es ein Triumph gewesen.§Als ich in meinem Zimmer die Jalousien hochzog, war es windstill und der wolkenverhangene Himmel grau und schwer, doch er ging eindeutig mit einer Veränderung schwanger.§Über Nacht war laut den Radionachrichten in Ohio ein Passagierflugzeug abgestürzt, wobei Hunderte zu Tode gekommen waren. Überlebt hatte nur ein zehn Monate altes Kind. Man hatte es unversehrt in seinem übel zugerichteten§Sitz gefunden, der aufrecht inmitten von verkohlten und verbogenen Trümmern stand.§Unter dem erwartungsvollen Himmel schwappten den ganzen Morgen über flache, träge Wellen an den Strand. Der Pazifik war grau und von pechschwarzen Schatten erfüllt, als schwämmen knapp unterhalb der Oberfläche fantastisch geformte Meeresungeheuer dahin.§In der Nacht war ich zweimal aus einem Traum erwacht, in dem eine rote Flut heranrollte, während das Meer in einem schrecklichen Licht pulsierte.§Was Alpträume angeht, habt ihr bestimmt schon schlimmere gehabt. Das Problem besteht darin, dass sich einige meiner Träume bewahrheitet haben und dabei Menschen zu Tode gekommen sind.§Während ich für meinen Arbeitgeber das Frühstück zubereitete, kam im Küchenradio die Nachricht, die Terroristen, die am Vortag im Mittelmeer ein Kreuzfahrtschiff gekapert hätten, seien nun damit beschäftigt, die Passagiere zu enthaupten.§Ich habe schon vor Jahren damit aufgehört, mir Nachrichten im Fernsehen anzuschauen. Worte und das Wissen, das sie vermitteln, kann ich ertragen, aber die Bilder machen mich fertig.§Weil Hutch an Schlaflosigkeit litt und erst in der Morgendämmerung zu Bett ging, ließ er sich sein Frühstück mittags bringen. Er bezahlte mich gut und war ein freundlicher Mensch, weshalb ich meine Arbeit an seinen Lebensrhythmus anpasste, ohne mich zu beklagen.§Seine Mahlzeiten nahm Hutch im Esszimmer ein, wo die Vorhänge immer zugezogen waren. Dazwischen blieb kein einziger heller Streifen sichtbar.§Beim Essen sah er sich oft einen Film an und blieb noch ein wenig bei einer Tasse Kaffee sitzen, bis der Abspann kam. Auch an jenem Tag hatte er keinen Nachrichtensender eingeschaltet, sondern sah sich Carole Lombard und John Barrymore in Napoleon vom Broadway an.§Angesichts seiner achtundachtzig Jahre war Hutch noch in der Zeit des Stummfilms geboren, als Namen wie Lillian Gish und Rudolph Valentino am Kinohimmel glänzten. Auch er war später ein erfolgreicher Schauspieler gewesen. Nicht zuletzt deshalb dachte er weniger in Worten als in Bildern und hielt sich gern in einer Fantasiewelt auf.§Neben seinem Teller stand eine Flasche mit Desinfektionsgel. Damit reinigte er sich nicht nur vor und nach dem Essen ausgiebig die Hände, sondern auch mindestens zweimal im Lauf einer Mahlzeit.§Wie die meisten Amerikaner in den ersten Jahren des neuen Jahrhunderts fürchtete Hutch sich vor allem - außer vor dem, was er hätte fürchten sollen.§Wenn den Machern der Fernsehnachrichten die Geschichten über versoffene, drogensüchtige, mordlüsterne oder anderweitig durchgedrehte Prominente ausgingen (was etwa zweimal pro Jahr vorkam), dann füllten sie die kurze Lücke gelegentlich mit einem Sensationsbericht über gewisse fleischfressende Bakt

Beschreibung

Die dunkelste Nacht des Lebens beginnt§§Odd Thomas ist ein bescheidener, freundlicher Grillkoch mit besonderen Gaben. Wie von einer unsichtbaren Kraft gezogen, gelangt er in ein scheinbar beschauliches Küstendorf. Hier sucht ihn ein ständig wiederkehrender Alptraum heim: Ein blutrotes Meer verschlingt alles Lebendige. Doch zunächst sind es Menschen, die ihm nach dem Leben trachten- gnadenlos und unendlich böse.§§Odd Thomas hat seine Freundin bei einem grausamen Attentat verloren, sein bester Freund wurde entführt, und selbst in einem verlassenen Kloster suchte ihn das Böse heim. Die ruhigen Zeiten, da er noch als zufriedener Grillkoch lebte, der manchmal den Toten helfen konnte, scheinen für immer vorbei zu sein. Wieder zerrt eine übermenschliche Kraft an ihm, und als er ihr folgt, landet er in einem kleinen, scheinbar ruhigen kalifornischen Küstenort. Schon kurz nach seiner Ankunft quält ihn ein Alptraum: Eine blutrote, apokalyptische Flut vernichtet alles Lebende. Bei einem Abendspaziergang auf dem Pier überkommt ihn eine ähnliche Vision- und schon kurz darauf bricht das reale Grauen aus. Drei finstere Gestalten machen gnadenlos Jagd auf ihn. Ein Großteil der Bevölkerung und der Polizeichef stecken offensichtlich mit ihnen unter einer Decke. Und ihr Ziel ist keinesfalls der Tod nur eines einzelnen Mannes. Sie haben Millionen von Opfern im Visier.

Portrait

Dean Koontz, geboren 1945 in Pennsylvania, gewann bereits mit 20 Jahren den ersten Literaturpreis und hat seither eine steile Karriere als Autor von Spannungsromanen gemacht. Seine fast 60 Romane - Thriller und Horrorromane  sind internationale Bestseller und wurden in 30 Sprachen übersetzt.



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  • Mehr über:  Amerikanische Belletristik / Kriminalroman, Krimis/Thriller
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  • Mehr von:  Dean R. Koontz, Heyne,Wilhelm, Gmbh & Co. Kg,Verlag


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