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Muttermilch

von Dirk van Gunsteren, Edward St. Aubyn (Buch)

  • ISBN:3-8321-8023-0
  • EAN:9783832180232
  • Veröffentlichungsdatum:August 2009
  • Gewicht in g:475
  • Seiten:320
  • Stilrichtung:Roman

Beschreibung:

Dieses schneidend witzige Porträt einer Familie verhalf Edward St Aubyn zum internationalen Durchbruch. Wie er die wechselnden Allianzen zwischen Eltern und Kindern, Männern und Frauen beschreibt, das ist schlichtweg brillant und steckt voll trauriger Wahrheit. Patrick ist ein von Versagensängsten und Existenznöten getriebener Familienvater, dessen Frau Mary zu allem Überfluss auch noch den Sex aufgegeben hat. Mary geht ganz in ihrer Mutterrolle auf und wird beinahe aufgefressen von der Sorge um die Kinder. Aber erst als Patricks eigene schreckliche Mutter sich entschließt, das Zuhause der Familie ihrem New-Age-Guru zu vermachen, zerreißt das Netz der falschen Hoffnungen endgültig. Kinder, Ehe, Ehebruch und Sterbehilfe – es sind die großen Themen, die St Aubyn mit Hilfe seiner strahlenden Prosa ohne Narkose seziert. Kein Zweifel: Für den, der von dieser Muttermilch getrunken hat, bekommt der Begriff »postnatale Depression« eine ganz neue Bedeutung …

Kurzbeschreibung:

"Ein stählernes Wunder an Stil, Komik und Esprit, an Henry James abgelernten Perspektivenwechseln und extravaganten Metaphern, die von Nabokov und Proust gemeinsam ersonnen sein könnten, und Apercus von Wildescher Pointensicherheit (...) In dem sardonischen Generationenporträt hievt der britische Meisterstilist Patrick Melrose aus der Gruft seiner Daseinsverzweiflung - und den Leser lachend gleich mit." FAZ

"Das stärkste Stück Gegenwartsliteratur, das ich kenne. Für mich ein Meisterwerk, ein Genuss ersten Ranges." Ellen Pomikalko, BUCHMARKT

"Schockierend elegant (...) Es ist eine banale Welt. Doch selten funkelt sie so wie in der Prosa von Edward St Aubyn." KULTURSPIEGEL

"Wieder ein fieser Geniestreich."
BERLINER ZEITUNG

"Stilistisch brilliant, unvergleichlich humorvoll und um den unheiligen Archipel modernen Familienlebens kreisend (…) Der Übersetzter hat die Frische und Zartheit dieser tollen Prosa ins Deutsche gerettet - das nennt man wahres Leseglück." KÖLNISCHEN RUNDSCHAU

"Das stärkste Stück Gegenwartsliteratur. Ein Meisterwerk.“
BUCHMARKT

"Ein fulminanter Familienroman“
BASLER ZEITUNG

"Bestechend elegant und mit bösem Witz (…) in Muttermilch ist es dem bissigen St Aubyn zum ersten Mal gelungen, eine Sprache für Zärtlichkeit und für Nähe zu finden.“
DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

"St Aubyn schreibt klug und wunderbar böse über Ehepaare, Eltern und Kinder. Es ist eine Freude, dieses Buch zu lesen. Und ein Glück, dass man nicht mit dieser Familie tauschen muss." BRIGITTE

"Mit der schockierend schneidenden Trilogie-Bilanz einer Jugend wurde Edward St Aubyn berühmt, jetzt folgt die Abrechung mit der nächsten Generation. Die fällt kaum milder und ebenso brilliant aus." STERN

"Mit rabenschwarzem Humor und stilsicherer Brillanz räsoniert St. Aubyn über Ehepaare und Elternliebe, Betrug und falsche Hoffnungen. Was er zu Papier bringt, funkelt - mag es noch so schockierend sein."
BUCHJOURNAL

„Der Autor (…) brilliert erneut mit seiner scharfen und schonungslosen Analyse. (…) Die Komödie kommt freilich mit viel Humor daher: Über den Wahnsinn dieser Familienverhältnisse darf gelacht werden, um ihn auszuhalten. Das kann im Moment niemand besser als Edward St Aubyn: Familienroman süß-sauer.“
Gemeinsame Literaturbeilage zur Buchmesse von BERLINER ZEITUNG, KÖLNER STADTANZEIGER, KÖLNISCHER RUNDSCHAU und FRANKFURTER RUNDSCHAU

"St. Aubyns Roman ist ein Parforcetritt durch die Untiefen der Familienbande."
BUCHJOURNAL

"Es bleibt bei der gewohnten Mischung aus Delikatesse, Empathie und stilistischer Brillianz, verleichbar nur mit John Updikes "Rabbit"-Romanen (...)Für den diskreten Wahnsinn bürgerlicher Empfindsamkeit findet niemand derzeit klügere und elegantere Sätze als dieser Meister des Sittenromans und seine Übersetzer."
SPIEGEL

"St Aubyn gelingt in seinem Familienroman die Erlösung vom Bösen durch die Zerstörung von Tradition und Konvention (...) er verwandelt bitterste Erfahrungen in große Kunst."
FRANKFURTER NEUE PRESSE

"St. Aubyn ist bitterböse, kühl bis ans Herz, sehr geistreich und stilistisch perfekt."
WESTFALEN-BLATT

19,95* EUR