Beschreibung:
Gerade von Frankfurt nach London gezogen, lernt Eric Helen kennen. Ein paar Tage später haben die beiden schon ihren gemeinsamen Friseursalon eröffnet. Eric liebt Kiwi- und Kokoseiscreme und auch der Salon ähnelt ein wenig einem Ice Cream Parlour: Es gibt Monatsfrisuren in wechselnden Farben, die nicht nur die Members tragen, sondern bald die ganze Stadt nachahmt. Eines Morgens finden sie die Wände des Salons bemalt mit Parolen und Bildern ihrer Lieblingskünstlerin: Bea, eine geheimnisvolle Schweizerin, die sich nie zu erkennen gibt.Wer ist sie und was hat sie vor? Die beiden würden alles geben, es zu erfahren, und machen sich auf die Suche nach ihr. Doch könnte es sein, dass Eric mehr mit Helen verbindet als bloß die Verehrung für Bea? Leuchtspielhaus ist bunt, leise, knallig und zart: Ein Feuerwerk des Zeitgeists.
Rezension:
"Leif Randt vereint Witz und Experiment - ein Highlight in unserer literarischen Welt!" (Deutschlandradio Kultur)
»Es gibt neue Frisuren, neue Kostüme, neue Kunstprojekte - neue ?Glückseinheiten? in einer überspitzten, hermetischen, artifiziellen Welt.«
Der Tagesspiegel
»Ein ganz eigenartiger, fast magischer Text ?«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Kurzbeschreibung:
Gestochen scharf und betörend schön schreibt Leif Randt über eine fiktive
Szene im urbanen Raum von London, junge Menschen, die sich aus dem
Internet zurückziehen und sich hauptsächlich über den Kult um eine
rätselhafte Schweizer Künstlerin definieren. Wie neu ist Liebe, wie fragil
Freundschaft in einer postdigitalen, hochglanzpolierten Großstadtperipherie?
Ist es in Zeiten von Facebook, Twitter und MySpace noch möglich,
eine eigene Identität zu entdecken oder funktioniert alles nur noch als
Simulakrum einer virtuellen Welt?
Autorenportrait:
Leif Randt, 1983 in Frankfurt am Main geboren, studierte in Hildesheim, Gießen und London u. a. Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus. Er trat beim Prosanova-Festival und beim Open Mike auf. Leuchtspielhaus ist sein erster Roman.