Inhaltsverzeichnis:
Aus dem Inhalt:
Präambel: Die Welt hat sich verändert
Paragraf 1:Handlungsfreiheit: Sinnkopplung statt Abhängigkeit
Paragraf 2:Verantwortung: Zellen statt Ab/teilungen
Paragraf 3:Leadership: Führung statt Management
Paragraf 4:Leistungsklima: Ergebniskultur statt Pflichterfüllung
Paragraf 5:Erfolg: Passgenauigkeit statt Maximierungswahn
Paragraf 6:Transparenz: Intelligenzfluss statt Machtstau
Paragraf 7:Orientierung: Relative Ziele statt Vorgabe
Paragraf 8:Anerkennung: Teilhabe statt Anreizung
Paragraf 9:Geistesgegenwart: Vorbereitung statt Planung
Paragraf 10:Entscheidung: Konsequenz statt Bürokratie
Paragraf 11:Ressourceneinsatz: Zweckdienlichkeit statt Statusgehabe
Paragraf 12:Koordination: Marktdynamik statt Anweisung
Übergangs- und Schlussbestimmungen
Danksagung
Literatur
Register
Kurzbeschreibung:
Firmen müssen radikal neu gestaltet werden. Niels Pfläging meint: »Wer seine Mitarbeiter bewusst oder unbewusst auf Hierarchie ausrichtet, erntet Bürokratie, Erstarrung und innere Kündigung. Das nennen wir Management. Wessen Unternehmen schneller, flexibler und robuster werden soll, der muss seine Mitarbeiter auf die Kunden, also den Markt ausrichten.« Das Menschenbild, das unserer Wirtschaft zugrunde liegt, ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Niels Pfl äging defi niert einen neuen Kodex des Managements. Er zeigt, was es für jeden Einzelnen und für das ganze Unternehmen bedeutet, wenn Verantwortung, Freiheit und Gemeinsamkeit wirklich gelebt werden, und wie das gelingen kann.
» Wenn Pfläging die Dogmen des Managements durchschüttelt, zerbröseln sie in seinen Händen.« Financial Times Deutschland
Autorenportrait:
Niels Pfläging ist als engagierter und kompetenter Fürsprecher neuer, zeitgemäßer Managementansätze bekannt. Er ist Präsident der Beratung MetaManagement Group in São Paulo. »Führen mit flexiblen Zielen« wurde 2006 mit dem Wirtschaftsbuchpreis der Financial Times Deutschland und getAbstract ausgezeichnet.
Leseprobe:
"Paragraf 1
Handlungsfreiheit:
Sinnkopplung statt Abhängigkeit
Wer seine Mitarbeiter bewusst oder unbewusst auf Hierarchie und Machtbeziehungen ausrichtet, erntet Bürokratie, Erstarrung und innere Kündigung. Das nennen wir Management. Wessen Unternehmen schneller, flexibler und robuster werden soll, muss seine Mitarbeiter auf die Kunden und den Markt ausrichten. Das macht Sinn. Das nennen wir Führung. Wer Sinn stiftet, der führt. Wer führt, der erntet Erfolg.
Das Top-Management hat oft keine Ahnung, was gerade jetzt am Markt los ist. Da hilft auch kein Management-Cockpit auf dem Blackberry. Die wissen da oben nicht, was das eigentliche Problem ist und wie es zu lösen wäre. Und die Analyse von oben oder aus der Stabsabteilung kommt immer zu spät.
Das ist kein Zeichen für schlechtes Management, das ist schlicht normal. Der Präsident des FC Bayern kann von der Ehrenloge aus nicht beurteilen, welcher Spieler gerade ausgewechselt und welche taktische Umstellung vorgenommen werden sollte. Der Papst hat keine Ahnung, was seine Schäflein wirklich umtreibt und welche Umbauten an der Kirchenorganisation sich wie auswirken werden.
Und der Geschäftsführer der Schremmler KG managt den Laden am Markt vorbei. Die Schremmler KG ist ein Familienunternehmen. Ein stolzes. Ein schwäbischer Automobilzulieferer mit Produktion in Deutschland und in vier anderen Ländern, mit internationalem Vertrieb und viel Tradition. Das letzte Jahr war ein Boomjahr gewesen, mit großartigen Ergebnissen und noch größeren Erwartungen für die Zukunft.
Doch jetzt hat sich der Markt gedreht, China und Japan erweisen sich mit einem Mal doch nicht als der Rettungsring, auf den man in den letzten Jahren gesetzt hatte. Im Vertrieb, wie das eben so ist, hat man das Problem schon seit einigen Wochen kommen sehen. Man hatte auch Ideen. Nur keine dazu passende Anweisung von oben ..."