Kurzbeschreibung:
Der Romanklassiker als spektakuläre Graphic Novel
Zum 90. Geburtstag von Ray Bradbury 2010: Große Literatur trifft auf Comic
Fahrenheit 451 spielt in einem totalitären Staat, der die Menschen im Zustand der Unmündigkeit hält. Selbstständiges Denken ist tabu, das Fernsehen dient der Ruhigstellung der Gedanken, niemand vermisst etwas. Auch der Feuerwehrmann Guy Montag nicht, der sein Geld nicht damit verdient, Brände zu löschen, sondern Bücher aufzuspüren und sie zu verbrennen. Doch dann begegnet er einem Mädchen namens Clarisse, das begeistert ist von Ideen, von Literatur! Als sie ihn fragt, ob er glücklich ist, berührt sie etwas in Montag, wovon er nicht wusste, dass es existierte. Er beginnt eine gefährliche Reise, die ihn auf die Seite derer führt, die Widerstand leisten: Sie lernen Bücher auswendig, um sie zu bewahren.
Tim Hamiltons Adaption überführt Bradburys Meisterwerk in die Gegenwart: In pulsierenden, eindringlichen Bildern, die geprägt sind von Art Deco und Film Noir, erzählt er eine beklemmend aktuelle Geschichte neu und zeigt, was eine Graphic Novel vermag.
Rezension:
"Ray Bradburys legendärer Science-Fiction-Roman Fahrenheit 451 wurde einst virtuos von Francois Truffaut verfilmt. Nun hat Tim Hamiltoneinen kongenialen Comic daraus gemacht ... Er findet eindringliche, düstere Bilder, in den besten Momenten sind seine Zeichnungen wie Rahmen, die Bradburys wunderbare Sätze strahlen lassen."(Jörg Böckem, Spiegel Online, 22. Februar 2010) " ... Hamiltons Graphic Novel (ist) eine gelungene Neuschöpfung und verführt vielleicht dazu, Bradburys Originaltext, Truffauts Filmklassiker und die Graphic Novel als eine faszinierende Verbindung von literarischer und fotographischer Vorstellungskraft zu begreifen."(Sven Ahnert, NDR Kultur, 17. Februar 2010) " ... ein Experiment, das die Freude am Lesen und Hinterfragen entfacht."(Moritz Honert, Der Tagesspiegel, 10. Februar 2010) "Eher Kunst als Comic!"(Playboy, 7/2010) " ... oft hat man das Gefühl, man lese das Storyboard zu einem Film Noir, in dem die reduziert realistischen Figuren zumeist von Schatten verdeckt werden. Am eindrucksvollsten sind Hamiltons Zeichnungen dabei, wenn ihre kluge Kolorierung voll zur Geltung kommt: Kühle Farben dominieren Montags Alltag, der nur vom Feuerzauber seines Flammenwerfers erhellt wird."(Thomas von Steinaecker, Bücher, April 2010) "Tim Hamilton hat Bradburys Vorlage genommen und sie vorsichtig adaptiert. Bei einer solchen Umsetzung müssen gezwungenermaßen Teile des Romans wegfallen - hier ging Hamilton so geschickt vor, dass der Geist des Originals auf jeden Fall erhalten blieb ... Hamilton schafft es durch seine Illustrationen, den Roman in eine neue Darstellung zu übertragen ... Ein wunderbares Buch - eine Empfehlung gerade für diejenigen, die ansonsten mit einigem Misstrauen auf Comics blicken."(Klaus N. Frick, perry-rhodan.net, 31. März 2010) "Für die von Tim
Autorenportrait:
Ray Douglas Bradbury wurde 1920 in Illinois geboren und ist ein vielfach preisgekrönter Schriftsteller und Drehbuchautor. Er ist besonders für seine Science-Fiction-Texte sowie für seine Horror- und Phantastik-Geschichten bekannt. 1950 publizierte Bradbury die Erzählung The Martian Chronicles und ihm gelang mit diesem sozialkritischen Werk der Durchbruch. Die Anti-Utopie Fahrenheit 451 (1935) ist sein bekanntestes Buch. -- Ray Douglas Bradbury wurde 1920 in Illinois geboren und ist ein vielfach preisgekrönter Schriftsteller und Drehbuchautor. Er ist besonders für seine Science-Fiction-Texte sowie für seine Horror- und Phantastik-Geschichten bekannt. 1950 publizierte Bradbury die Erzählung The Martian Chronicles und ihm gelang mit diesem sozialkritischen Werk der Durchbruch. Die Anti-Utopie Fahrenheit 451 (1935) ist sein bekanntestes Buch.