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Der Glücksdiabetiker

von Lars Lindigkeit (Buch)

  • ISBN:3-8218-6075-8
  • EAN:9783821860756
  • Veröffentlichungsdatum:Januar 2010
  • Gewicht in g:337
  • Seiten:224
  • Stilrichtung:Roman

Beschreibung:

Von der Freundin verlassen. Von allen guten Geistern auch. Und plötzlich ist er Popstar ...
Mit den Gaststars Robbie Williams, Jürgen Drews und Thomas Gottschalk
Das Leben als »Glücksdiabetiker« ist hart - Paul kann im wahrsten Sinne des Wortes ein Lied davon singen: Seine Freundin Sonja ist weg. Von ihm höchstpersönlich vergrault mit dem bösesten Brief aller Zeiten. Mit einem ganz besonderen Song will er die Frau seiner Träume zurückerobern. Als er mit seinem Kumpel Axel beim Talentwettbewerb die knallharte Konkurrenz aussticht und den Plattenvertrag gewinnt, stehen die Chancen gar nicht schlecht. Bis Paul sich plötzlich mit einer Technoversion seines Liedes auf Mallorca wiederfindet und sein brillanter Plan angesichts Heerscharen besoffener Touris aus dem Ruder läuft. Doch die Massen sind begeistert, der Chart-Erfolg lockt - und ein Auftritt bei »Wetten, dass?«, wo er seiner Sonja vor versammelter Nation DIE große Liebeserklärung machen will ...

Pressestimmen:
»Großartig! Hier scheint ein neuer Thomas Mann heranzureifen, jedenfalls habe ich bei der Lektüre von Lindigkeits Glücksdiabetiker mehr gelacht als über Tod in Venedig. Mein Aufruf an alle Glückssucher: Kauft dieses Buch!« Harald Schmidt
»Der Glücksdiabetiker ist ein Ohrwurm zum Lesen: toller Text, super Tempo und macht sofort gute Laune!« Ina Müller

Kurzbeschreibung:

Seit vielen Jahren schreibt Lars Lindigkeit Gags für Harald Schmidt, Ina Müller und andere Comedians - jetzt macht er es auch für die Leser seines ersten Romans. Das Leben als "Glücksdiabetiker" ist hart - Paul kann im wahrsten Sinne des Wortes ein Lied davon singen: Seine Freundin Sonja ist weg. Von ihm höchstpersönlich vergrault mit dem bösesten Brief aller Zeiten. Mit einem ganz besonderen Song will er die Frau seiner Träume zurückerobern. Als er mit seinem Kumpel Axel beim Talentwettbewerb die knallharte Konkurrenz aussticht und den Plattenvertrag gewinnt, stehen die Chancen gar nicht schlecht. Bis Paul sich plötzlich mit einer Technoversion seines Liedes auf Mallorca wiederfindet und sein brillanter Plan angesichts Heerscharen besoffener Touris aus dem Ruder läuft. Doch die Massen sind begeistert, der Chart-Erfolg lockt - und ein Auftritt bei "Wetten, dass?", wo er seiner Sonja vor versammelter Nation DIE große Liebeserklärung machen will ..."Großartig! Hier scheint...

Leseprobe:

Wenn das Nichtseiende nichtseiend ist, so ist es um nichts weniger seiend als das Seiende seiend ist.So viel hatte ich inzwischen vom Leben begriffen.Andere, weit elementarere Fragen des Seins blieben weiter unbeantwortet: Wieso wurde auf meinem Konto jeden Monat mehr Geld abgebucht als gutgeschrieben' Weshalb wollten Frauen von mir immer nur das Eine- nämlich, dass ich ganz schnell verschwinde' Warum drückte ich jedes Mal wieder an Pickeln im Gesicht herum, obwohl ich ganz genau wusste, dass sie dadurch nur viel schlimmer wurden' Ich hätte eine Liste aufstellen können, länger als Tolstois "Krieg und Frieden" im Sehbehinderten-Großdruck. Zumindest eines wusste ich sicher: Das Sein war mir entschieden zu kompliziert.Und jetzt hatte ich auch noch diesen blöden Brief an Sonja eingesteckt.Wir hatten gestritten. Und zwar richtig. Es war einer dieser Streits gewesen, bei denen man so lange stritt, bis man irgendwann gar nicht mehr wusste, WORÜBER eigentlich. Doch man stritt weiter. Und weiter. Am Ende nur noch deshalb, weil man wütend war über den wachsenden Verdacht, dass es vielleicht gar keinen wirklichen Grund zum Streiten gegeben hatte. Genau einen solchen Streit hatten wir gehabt. Uns angebrüllt bis zur Kapitulation unserer Stimmbänder. Furchtbar.Das vorhersehbare Ende: Sonja war weg. Doch damit nicht genug. Im Rausch der Bosheit hatte ich kräftig nachgetreten, all die Beleidigungen, die mir erst nach ihrer Abreise eingefallen waren, in einem gottverdammten Brief hinterhergeschickt. Im Erfinden von Beschimpfungen war ich Meister aller Klassen. Wie besessen hatte ich den Hassbrief an Sonja heruntergekritzelt und zur Post gebracht. Ich war nicht zurechnungsfähig gewesen. Ein solch schlimmer Aussetzer hatte meinen Restverstand nicht mehr lahmgelegt, seit ich als kleiner, d

Rezension:

"Wer bei diesem Buch nicht lacht, ist gehirntot! Oder manisch depressiv."(FHM, April 2010) "Urkomisch."(Joy, April 2010) "Wer nicht völlig humorlos ist, wird dieses Buch lieben!"(Küs, 30. Juni 2010) "In einer auf den Inhalt zugeschnittenen, flotten Sprache beschreibt Lars Lindigkeit auf 224 Seiten ein Kompendium der multimedialen Scheußlichkeiten unserer Zeit, in der fehl geleiteter Narzissmus in nachrichtenrelevante News übertragen wird. Die Identifikation mit dem geworfenen Helden funktioniert, weil er sich allein aus Liebe zum Oberdeppen machen lässt."(Jan Dress, 1Live, 14. März 2010)

Autorenportrait:

Lars Lindigkeit, geboren 1977, ist schon mit Anfang zwanzig für die "Harald Schmidt Show", "Was guckst Du?!" und die "Schillerstraße" lustig. Inzwischen sesshaft in Hamburg, träumt er von einem bürgerlichen Leben mit Frau, drei Kindern und Golden Retriever. Die Chancen stehen schlecht.

14,95* EUR