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 Hunger nach immer neuen Bildern Der Trend war durchaus absehbar. Die Malerei hatte zwar die 1990er Jahre in einem Dornröschenschlaf verbracht, aber der Hunger nach Bildern war damit nicht aus der Welt geschafft. In den letzten Jahren erfreut sich junge Malerei aus Deutschland mehr denn je großer internationaler Aufmerksamkeit. »Compilation III« stellt neue Malerei aus den Städten Berlin, Düsseldorf, Jena und Leipzig vor. ... |  Unter dem Titel Parmigianino und sein Kreis ist in diesem kleinen, feinen Band das komplette radierte OEuvre Parmigianinos (1503-1540) versammelt, ergänzt um Blätter von Stechern und Formschneidern, die zu Lebzeiten des Meisters dessen Entwürfe in Kupferstichen und Clair-obscur-Holzschnitten reproduziert haben. Es waren in entscheidendem Maße diese Radierungen Parmigianinos sowie die Kupferstiche von Gian Giacomo Caraglio ... |  Carlos Amorales (geb. 1970) ist einer der bedeutendsten mexikanischen Künstler der Gegenwart, der seine Werke bereits in zahlreichen internationalen Ausstellungen namhafter Institutionen und auf den Biennalen von Venedig und Berlin gezeigt hat. Zentral in Amorales künstlerischer Arbeit ist Liquid Archive: Hunderte verschiedener Formen von Tieren, Menschen, Hybriden und vielem mehr bilden den Fundus dieses elektronischen Archivs, das dem Künstler ... |  In seinem neuen Buch gibt Werner Hofmann einen umfassenden Überblick über das wegweisende Werk des Malers, Graphikers und Photographen Edgar Degas. Der mit über 200 Abbildungen großzügig illustrierte Band führt durch die Bildwelten des Malers, die mit ihren formalen Innovationen, ihrem Realismus und ihrer Erschließung der Tag- und Nachtseiten der modernen Gesellschaft weit in die Kunst des 20. Jahrhunderts ... |  Die Verbindung von Mystik und Gegenstandslosigkeit in der Malerei im Titel der vorliegenden Arbeit scheint zunächst eine gewollte, aber dennoch offensichtliche zu sein. Das Leerwerden, Freiwerden, wie es in den Meditationen der Religionen angestrebt wird, ist doch stets ein Freiwerden für das Wesentliche. Auch in der Kunst geht es um das Wesentliche. Ziel des vorliegenden Buches ist es, den Überschneidungsbereich zwischen ... |  Der in den Mosaiken von San Marco vorherrschende Byzantinismus bildet die Voraussetzung für die am Ende des 13. Jahrhunderts anhebende Malerei Venedigs (Fresko und Tafelmalerei) und bleibt lange Zeit bestimmend, u. a. bei Paolo Veneziano. Mit Lorenzo Veneziano erfolgt der Übergang zur Gotik, die mit ihrem Hauptvertreter, Jacobello del Fiore, zum Durchbruch gelangt. Länger als andernorts in Italien hielt man in der venezianischen ... |  Mit Verve sammelt die Kieler Kunsthalle seit über 150 Jahren klassische und aktuelle Kunst. Als Leitlinie für den Ausbau der Sammlung galt und gilt das hohe künstlerische Niveau, das durch die frühen Erwerbungen etwa von Georg Friedrich Kersting und Moritz von Schwind zur Gründungszeit der Kunsthalle vorgegeben worden war. Heute umfasst die Sammlung rund 1000 Gemälde, 200 Skulpturen und 40000 Grafiken. 250 ... |  Tony Swain malt träumerische Landschaften und abstrakte Muster auf collagiertes Zeitungspapier. Diese "Papierarbeiten" befestigt er direkt an der Wand und betont damit die Unmittelbarkeit des Bildträgers. Indem der Künstler festlegt, was in diesen Collagebildern verborgen und was lesbar bleibt, verleiht er dem gedruckten Massenprodukt seine persönliche Aura. Die Lagen der Zeitungstexte und -fotos wellen sich unter der ... |  Mel Ramos, Aktmaler und Pop-Rebell der ersten Stunde, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der kalifornischen Variante dieses Stils. Ähnlich wie seine New Yorker Kollegen begann er seine Karriere als Gebrauchsgrafiker. Wie sie beschäftigte er sich mit den Alltagsmythen seiner Zeit - mit Comicstrip-Figuren und den synthetischen Träumen der Werbewelt. Seit 1963 entwickelte er eine Vorliebe für die gängigen erotischen ... |  Sterbende Helden sind in der visuellen Kultur Großbritanniens um 1800 stark verbreitet. Katja Wolf analysiert die Produktions- und Rezeptionsbedingungen des Bildmotivs und seine geschlechterpolitische Bedeutung. Die Verehrung sterbender Militärführer ist Teil einer Heldenkultur, die um 1800 in Großbritannien eng mit der Entstehung der Nation und Formung bestimmter Männlichkeitsideale verknüpft ist. In ... |
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