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 In der Gegenwartsgesellschaft dringe die Sprache des Marktes in alle Poren des Sozialen. Selbst unsere rationale Moral mit ihren reziproken Rechten und Pflichten sei dem merkantilen Vertragsprinzip nachgebildet. Darum bringt Habermas das Moralprinzip "Nächstenliebe" ins Spiel, das auch zentraler Gegenstand der ersten Enzyklika des neuen Pontifex ist, die weltweit hohe Aufmerksamkeit erregt. Habermas und der spätere Papst waren ... |  Der Einstieg in Nietzsches Philosophie Friedrich Nietzsche ist einer der wirkungsmächtigsten Philosophen deutscher Sprache. "Jenseits von Gut und Böse" (1886) und die dazugehörige Streitschrift "Zur Genealogie der Moral" (1887) bieten den idealen Einstieg in das Verständnis seiner Philosophie. Berühmt und berüchtigt zum Beispiel seine Theorie vom "Willen zur Macht" oder die Unterscheidung zwischen "Herren und ... |  Die Gefühlsmoral ist ein Auszug aus der "Phänomenologie des sittlichen Bewußtseins", dem Hauptwerk zur Ethik des preußischen Philosophen Eduard von Hartmann (1842-1906). Sie verweist nicht nur zurück auf die Herkunft der Ethik aus dem Unbewußten, sondern auch voraus auf die allmähliche Evolution der moralischen Autonomie im Bereich der Gefühle. Nach Hartmann gibt es keinen einheitlichen moral sense, ... |  »Moral has to make business sense« (Dr. Wolfram Heger, DaimlerChrysler AG) Moral muss für das Unternehmen wirtschaftlich sinnvoll sein. Aus unternehmerischer Sicht eine zutreffende These. Aus nicht-unternehmerischer Sicht eine gewagte, denn: moralisches Handeln wird nach dieser Aussage funktionalisiert, es soll für das ökonomische Handeln sinnvoll bleiben. Kann moralisches Handeln überhaupt in dieser Weise betrachtet werden? Wird moralisches ... |  Carl Wellman baut seine Theorie über (Freiheits-, Anspruchs-, Kompetenz- und Immunitäts-) Rechte und ihre Existenz auf den Resultaten von Hohfeld, Hart, A. Ross u. a. auf. Michael Schinkowitz fokussiert in der vorliegenden Arbeit auf Wellmans Theorie moralischer Rechte. Diese sind strukturierte Komplexe, die aus einer Kernposition und mit ihr verknüpften moralischen Positionen bestehen. Wellman vertritt eine teleologische Theorie ... |  Will meat eaters get into heaven? Do trees have rights? Is it ever right to design a baby? What would you do? Would you always do the right thing? IS there a right thing? In this second edition of his thought-provoking and highly engaging introduction to ethics, Martin Cohen brings us eleven brand new ethical dilemmas including: the Dodgy Donor Clinic; the Famous Footbridge Dilemma; and, the Human Canonball. From overcrowded lifeboats to the ... |  Kann man glücklich sein und trotzdem in Einklang mit der Moral leben? Die Frage stellt sich schon im alltäglichen Leben. Sie ist zugleich eine Frage der Lebensweisheit alter Kulturen und vor allem der Philosophie. Solange man das Glück rein subjektiv als Wohlbefinden versteht, stimmt es mit der Moral bestenfalls zufällig überein. Meint man mit Glück aber die Qualität eines gelungenen Lebens, daß ... |  Das Phänomen des sexuell motivierten Touristen ist nicht neu, jedoch sind das quantitative Ausmaß und die hochorganisierte Form teilweise in den Zielgebieten in erschreckender Weise angewachsen. Vor allem die Ausbreitung von HIV/Aids im Zusammenhang mit dem Prostitutionstourismus führte dazu, dass sich auf nationaler und internationaler Ebene vermehrt Wissenschaftler mit der Problematik und den Folgeproblemen des Sextourismus ... |  Der Rekurs auf die Grundlagen ist immer erneut möglich, wenn die Ethik durch den wissenschaftlichen Fortschritt und den damit verbundenen gesellschaftlichen Wandel fortlaufend vor neue Fragen gestellt wird, die nicht vom geltenden Ethos beantwortet werden. Zeitgenössische Ansätze sind zu prüfen, doch geht die Darstellung von einer elementaren Analyse des sittlichen Subjekts aus, dem dann die objektive Weltsicht der ... |  Eine zeitgemäße christliche Ethik. Das Vermächtnis eines großen Theologen Jörg Zink legt in seinem neuen Buch dar, wie er eine zeitgemäße christliche Ethik sieht: Der Sinn einer Ethik ist nicht der, dass der Mensch durch sein Tun etwas Besseres werden soll, sondern der, dass der Mensch tut, was er schon ist und was Jesus ihm im Namen Gottes zuspricht. Der Mensch soll sich nicht als kleiner, schmutziger Sünder verstehen, sondern groß ... |
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